Vor jetzt fast 20 Jahren Mitte 1996 hatte ich meinen 1. Anlauf hier in TH – ich lebte dort in Phuket. Bevor dann in 1997 die Asienkrise richtig auf Touren kam, hatte ich ein Bussiness, das damals Erfolg versprach, denn es war ganz neu – und nur wenige waren vertraut damit – dem entwerfen von Websites.  😉

Ich hatte damit nichts mehr zu tun seit ich Anfang 1998 den 1. Anlauf hier abgebrochen hatte – und erst vor gut 2 Wochen begann ich mich mit der Materie genauer zu beschĂ€ftigen. Vor einem 1 Jahr wollte ich meinem Sohn helfen eine Seite fĂŒr seine Minecraft Sachen anzulegen, merkte aber schnell, dass das nicht mehr so einfach war. Der Versuch mit dem Sohn wurde abgebrochen und ich suchte eine schnelle einfache Lösung zum probieren und fand was bei Blogspot.com  fĂŒr eine Art Onlinetagebuch.

Aus verschiedenen GrĂŒnden wollte ich jetzt doch eine eigene Webpage – also machte ich mich an die Arbeit. Alleine das Umfeld abzugrasen was fĂŒr eine Problematik damit zusammenhĂ€ngt hatte eine ganze Zeit gedauert, so dass das lĂ€nger in der Schwebe hing. Als mir die Technik ungefĂ€hr klar war – und die ist heute sehr komplex – denn eine moderne  Webseite lĂ€uft heute nur noch in Verbindung mit einer Datenbank.

So wie frĂŒher vor 20 Jahren, als man mit ein paar HTML-Tags in einem Standard Editor eine Page bauen konnte – mĂŒsste man heute diverse Skiptsprachen beherrschen. Auch wenn man das kann, wird niemand mehr alles selbst erstellen – denn es werden nur noch fertige Bausteine (programmierte Module) zusammengestellt auch das ist schon dem Profi vorbehalten. Leute wie ich mĂŒssen auf ein  Content-Management-System zurĂŒckgreifen, wie WordPress eines ist. Um dieses WordPress einigermassen in Griff zu bekommen – hab ich jetzt gut eine Woche Fulltime benötigt. Wie ihr sehen könnt lĂ€uft das jetzt mehr oder weniger.

Es gibt auch noch diese Seite wordpress.com da bin ich auch mal gelandet und hab mich angemeldet.

Dabei handelt es sich um eine gehostete AusfĂŒhrung der Open Source-Software. Hier kannst du ohne technische Kenntnisse innerhalb von Sekunden einen Blog beginnen oder eine Website erstellen.

Was ist konkret der Unterschied – das Backend, also die OberflĂ€che wo man seine BeitrĂ€ge schreibt ist fast identisch mit dem — freien wordpress — was fehlt, man kann keine Plugins installieren – zumindest nicht kostenfrei. Ebenso lĂ€uft dort die Datenbank im Hintergrund, man muss sie nicht selbst einrichten und pflegen – viele empfinden das als ein Vorteil, aber ich wollte eben gerade das Gegenteil, mehr Kontrolle ĂŒber meine Daten. Bei den ersten Schritten beim BeitrĂ€ge erstellen ist mir das bewusst geworden – denn ich konnte keine Plugins installieren, die ich in meiner Offline Version mit Xampp verwendet hatte. Man kann dann entsprechende Pakete nachinstallieren – aber das kostet dann ….  — kurz gesagt, das alles wollte ich so nicht und hab dort meinen Account gelöscht. Man kann schon noch Anbieter finden, die bis zu 2 GB Datenvolumen zur VerfĂŒgung stellen, wo man  auch eine eigene Datenbank einrichten kann und wordpress hochladen kann – das ist dann kostenfrei …. ich muss jetzt mal schauen wie das dort weitergeht, ob es auch kostenfrei bleibt. Solange die Trafik nicht zu hoch wird, könnte das klappen – und bei meinen Texten bleibt die klein … das ist jetzt schon sicher.  😆

Ein technischer Laie – ich war frĂŒher Inbetriebsetzer von Verpackungsmaschinen – also ganzer Produktionslinien war das ein reines Zeitproblem (wieviel will ich investieren) – fĂŒr einen Standard User dĂŒrften hier aber schon eine recht hohe HĂŒrde erreicht sein. Was ich feststellen musste, die ganzen Tutorials in Text oder Video Form, waren fast ausschliesslich in Verbindung mit einem oder mehreren Komponenten die Geld kosteten. Sehr gute Tutorials gab es in Verbindung mit Themes die Geld kosteten, oder auch ganz zu Anfang einen Hoster der mtl. oder jĂ€hrlich GebĂŒhren kostet. DafĂŒr gibt es komplette Anleitungen.  Wer es kostenfrei haben will muss sich durchkĂ€mpfen, aber noch ist es machbar.

Was ich aber auch schon sagen kann, in 10 Jahren wird es solche Handarbeit wahrscheinlich nicht mehr geben – alles wird so funktionieren wie an einem Ticket Automaten der DB – Deutschen Bundesbahn – man drĂŒckt ein paar Knöpfe mit einem Ziel bezahlt und das wars.

Weil das Wissen sehr komplex ist und immer komplexer wird, werden die User diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen sein – auch die meisten Programmierer von heute sind nicht mehr nötig – die Maschinen selbst werden den grössten Teil in Eigenregie erledigen. Die letzten 10 Tage ist mir bewusst geworden, wie weit wir schon auf dem Wege des Transhumanisums sind – nĂ€mlich weiter als gedacht. TĂ€gliche Standard Anwendungen stehen kurz davor komplett von einer Software selbst,  erschaffen zu werden.

Die heutigen Krisen – Finanzkrisen, Überbevölkerung, usw. werden mit Hilfe dieses Prozesses gelöst werden, er lĂ€uft im Hintergrund mit wachsender Geschwindigkeit – die Menschen/User haben Sorgen wegen ihrer Renten oder drohender Kriegsgefahren. Die wirkliche Gefahr sieht keiner, was nicht bedeutet,  dass die anderen Krisen nur eingebildet sind, aber sie kommen offenbar gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Aus dieser Ecke kommt die Killer Applikation. Die technologischen StaatsbĂŒrokratien wie EU; USA auch China und deren Freihandelsabkommen sind die BrĂŒckenbauer. Wenn es eine Verschwörung gibt – dann war es A. Schwarzenegger und sein Terminator  😈

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ein clever User schaut am besten mal in der BĂŒcherliste nach