LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

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Homestay

Homestay oder auf gut Deutsch – Leben im Umfeld einer ortsansässigen Familie.  Menschen die so etwas interessiert, wie leben Thais in Thailand ausserhalb der bekannten Touristendestinationen für denjenigen dürfte das in Frage kommen. Auf einen Nenner gebracht, die ganze Infrastruktur ist vorhanden für einen Urlaub der besondern Art. Zusätzlich noch das Wissen wie so etwas aufgebaut werden muss, anders ausgedrückt, was ist nötig um als Ausländer hier überleben zu können – ohne Transferzahlungen aus dem Geburtsland – das für all jene die nach Alternativen zu ihrem derzeitigen Standort suchen. Das könnte schnell zu einem  Schnupperkurs ausarten – wie lebe ich ohne Sozialstaat und dessen Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte, diese Option gibt es kostenfrei.  Ein weiterer Vorteil – alle Mitglieder die in diesem Hause fest leben sind 3 sprachig, Deutsch, Englisch und natürlich Thai. Das jüngste Mitglied lernt gerade zusätzlich noch Chinesisch und eine Dame hab ich vergessen zu erwähnen, eine thailändische Hündin die sehr umgänglich ist, wenn sie jemand kennt. Jede hier lebende Person hat einen eigenen sprachlich verwurzelten Hintergrund und natürlich dadurch auch Schwerpunkte. Der interessierte Gast, kann nach Bedarf darauf zurückgreifen.

Wie stelle ich mir den idealen Gast vor  😀  er sollte wirklich an Thailand und seinen Menschen interessiert sein und auch etwas Zeit mitbringen. Wer von Europa nach Thailand kommt, wechselt nicht nur die Klimazone, sondern auch die Kultur. Beide Wechsel sind krass – dem normalen Touristen entgehen die entscheidend wichtigen Dinge, dem Sextouristen noch viel mehr, der lebt in einer Traumwelt 😎  – immer. Die ersten 10 Tage bis 2 Wochen braucht der Körper um sich an hiesige Verhältnisse anzupassen, ohne eine solche Anpassung kann man dem thailändischen Alltag nur schwer folgen – denn der ist für die Mehrzahl der Thais ohne Aircondition zu meistern. Wer gerade bei uns z.B einmal erleben will wie auf Kautschukplantagen gearbeitet wird für den ist das eine Basisvoraussetzung, auch für fast alle anderen Dinge im normalen Alltag gilt das. Noch ein kurzer Hinweis zum Klima – die heisseste Zeit in Thailand ist im März-Mai das ist die Sommerzeit. Innerhalb dieses Zeitfensters wird auch kein Kautschuk gezapft, denn die Bäume werfen ihre Blätter ab und ersetzen diese durch Neue, da kann man nicht auch noch dem Baum Latex entnehmen.  Für Kurzzeitbesucher sollte diese Zeit eigentlich tabu sein – denn 40 Grad im Schatten sind da keine Seltenheit. Beste Besuchszeit ist so ab Sept./Oktober – zwar noch Regenzeit aber das ist nicht so schlimm. Das ist aber bestenfalls eine Daumenregel – die Natur hält sich nicht ganz so strikt an diesen Ablauf.

Was erwartet den an Thailand interessierten, wenn er hier her kommt ….. hier ein paar Bilder, zu einem Zeitpunkt gemacht, als die letzten kleinen Details noch fehlten wie z.B Vorhänge oder Inventar.

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Eingangsbereich

Eingangsbereich

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Blick von der Türe aus

 

BlickZurTerrasse

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WC und Dusche einfach aber solide

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Blick auf Strasse – ein Blick in die Strasse 3mal um die Ecke ca. 200m direkter Anschluss auf die Rennpiste – in der Strasse ist dann auch die Essmeile

So als Eindruck dürfte das genügen. Noch einmal eine grobe Skizze wo wir eigentlich wohnen alles ungefähr Angaben: 150 Km von Surathani / Koh Samui, 120 Km nach Krabi, 300 km nach Phuket, 250 km zur Grenze Malaysia, knapp 100 Km nach Satun, dort gibt es jede Menge Insel in der Andaman Meeresseite und unzählige Erhohlungsmöglichkeiten im nahen Hinterland (Berge), das kennen aber nur Thais. Quasi vor der Haustüre Nakhon Si Thammarat das Meer auf der Steite vom Golf von Thailand – die Küste hoch unzählige Strände, eigentlich nur von Thais frequentiert als Bsp. Khanom – meistens sind auf dieser Meeresseite die Strände menschenleer. Noch ein Highlight direkt in Sichtweite von unserer Hausterrasse, die Ausläufer der Berggruppe von Lansaka – laut den Thais die Region in Thailand mit der saubersten Luft. Eine Bergruppe mit unzähligen Naturhighlights – Wasserfälle etc. pp. Die längst Strecke nach Phuket dauert mit dem Auto ca. 5 Stunden – alles ist aber auch mit Minibussen erreichbar oder mit normalen Bussen. Für den ein oder anderen dürfte so zu reisen sehr aufschlussreich sein, denn heutzutage ist der normale Tourist immer mit dem Flugzeug unterwegs zu seinem Einsatzort.

Wer Thailand wirklich kennen lernen will, muss einige Takte langsamer werden – auch sollte er die Touristengebiete meiden wie der Teufel das Weihwasser – sonst werden seine Eindrücke immer einer Täuschung unterliegen – aber viele besuchen auch Thailand, weil solche Täuschungen hier unheimlich gut verkauft werden.

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