LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

Mein alter Blog neu aufbereitet Teil 11

Diesmal kann ich die Tagesenergie 74 empfehlen – besonders der Teil über England ab 1:20 ungefähr, aber auch alles andere kann man sich anhören.

Schon interessant, was so alles in diesem Jahr 2015 passiert ……

Den kurzen Überblick wie das alles zusammenpasst – liefert der seltsame Vogel Prof. Walter Veith. Früher wurde man ausgelacht, wenn man so etwas verlinkte, heute können viele Aussagen die in diesem Video gemacht wurden selbst überprüft werden, denn sie sind zwischenzeitlich sehr offensichtlich.

Es gibt diverse Videos von Prof. Veith – er ist zwar ein 7 Tages Adventist und damit kann ich nicht viel anfangen, aber seine sonstigen Erkenntnisse sind immer sehens und hörenswert.

Folgender Videobeitrag ist sehr sehenswert mit aus meiner Sicht kompetenten Teilnehmern. Was ich selbst aber nicht mehr glaube ist folgendes: Der Grundtenor aller Teilnehmer ist, der Glaube an das grundsätzlich Gute im Menschen und dass aus diesem Grunde alles über Verhandeln lösbar ist. Aus meiner Sicht ist diese Annahme falsch. Eigentlich sollte ein Blick zurück in die Geschichte zeigen, dass an dieser Annahme etwas falsch sein muss – denn Kriege kommen genauso regelmässig wie Jahreszeiten wechseln. Ich habe ein Buch gefunden (PDF) das sich mit diesem Thema beschäftigt.
Politische Ponerologie  Selbst bin ich gerade am Anfang es zu lesen, vermute aber schon jetzt, dass die/der Autor auf der richtigen Spur ist. Warum???

Um es kurz zu machen – ich vermute dieses Thema ist eine der Ursachen, warum es Religionen gibt. In allen Religionen taucht der Kampf Gut – Böse in irgend einer Form auf. Ich glaube auch nicht, dass dieses Thema mit den wissenschaftlichen Methoden der letzen 200 Jahre wirklich beschreibbar ist. Am ehesten kann man ermessen um was es geht, wenn man sich etwas mit der Theosophie beschäftigt – und dann stösst man unweigerlich auf den Namen Helena Blavatskys – weiter oben gibt es dazu schon eine kleine Einführung. Ohne jetzt auf Details eingehen zu können, kann ich aber folgendes mit ziemlicher Sicherheit sagen – im ganzen angelsächischen Raum waren die Begründer der heutigen Wissenschaft wie wir sie kennen – grössteils alle auch gleichzeitig Theosophen.

Als Bsp. führe ich Bertrand_Russell auf – im deutschen Wiki ist eigentlich kein Hinweis auf die Theosophie – dafür zeigt sich aber, dass er mit allen wichtigen Menschen seiner Zeit in Kontakt stand – z.B John Maynard Keynes mit dessen Geldtheorie die heutige Welt zu kämpfen hat

In englischen Seiten findet man dann schon hin und wieder einen Hinweis auf die Theosophie ….
The Bertrand Russell Society was formed shortly after Russell’s death. Russell (1872-1970) worked in fields such as mathematical logic; philosophy; social, religious, and educational reform; anti-war protests; and politics. An accomplished writer, Russell received the Nobel Prize for Literature in 1950. This ongoing lecture series promises to enlighten and entertain. Monthly meetings are open to everyone, not just to members of the Society. The Bertrand Russell Forum will alternate each month with the Claude Bragdon Theosophical Society.
Die Begründer der heutigen Form der Wissenschaft – dürften alle mit der Theosophie in Kontakt gekommen sein – die meisten waren wahrscheinlich  überzeugte Anhänger, das wurde aber niemals an die grosse Glocke gehängt. Die heutige Welt mit der aktuellen Form der Hochtechnolologie wurde in diesem Geiste erzeugt. Die Basis dürfte aber ein religiöser Kult sein – eine bessere Beschreibung kann ich im Moment nicht geben.

Darum dürften Leute wie Wimmer oder Ganser, die glauben alles lässt sich mit der Wahrheit und Verhandeln lösen, komplett auf dem Holzweg sein. Wir haben in Wirklichkeit einen epischen Konflikt der schon Jahrtausende auf eine Auflösung zustrebt und es ist gut möglich, dass wir kurz davor stehen, dieses Ereignis in unserem aktuellen Lebenszyklus zu erleben. Sollte ich mit meinen Vermutungen halbwegs richtig liegen – dürften hier Kräfte am Werk sein, die niemand im Blickfeld hat.

Das grundsätzliche Problem ist, dass der heutige Mensch glaubt, dass die derzeitige Beschreibung der Welt (Universum) richtig und schon ziemlich vollständig ist –  dass an dieser Annahme aber auch etwas nicht stimmt, zeigt diese Buch
Auf-dem-Holzweg-durchs-Universum von Unzicker. Der moderne Mensch glaubt heute Religion ist Opium fürs Volk – möglicherweise einer der grössten Irrtümer schlechthin. Jetzt muss der Begriff Religion natürlich auch etwas definiert werden:

Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“) ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist, die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individueller intuitiver Erfahrung.
mit obiger Definition könnte ich leben — dabei sieht man schnell, dass das überhaupt nichts mit dem Religionbegriff zu tun hat wie er normalerweise benützt wird – wie Christentum, Islam, Judentum etc. pp.  In diesem Kontext sehe ich Religion – und auch den ausstehenden Konflikt.
Sollten Leute wie KenFM, Wimmer, Ganser …. es schaffen die Massen zu mobilisieren um gegen einen sich abzeichnenden Krieg zu demonstrieren, die Sniper welche dann zum Einsatz kommen sind heute schon in Bereitschaft, sie warten einzig auf den Einsatzbefehl. Der Tod des Thronfolgers Österreich-Ungarns zu Beginn des 1. Durchgangs wird dann wohl im Vergleich dazu in der Bedeutungslosigkeit verschwinden ……  damit sollte ein entsprechender Aktivist rechnen.

Meine Prognose ist folgende: die sogenannten Mehrheiten, egal wo sie sich befinden, sind die Bauern auf dem Schachbrett – sie können maximal am Anfang 2 Schritte gehen, dann aber nur noch jeweils einen Schritt. Die Figuren haben grösseren Aktionsradius. In der Welt haben Einzelakteure diesen grösseren Aktionsradius und wenn sie sich clever verhalten finden sie einen ruhigeren Platz, stehen aber auch auf dem Brett. Die zwei aktiven Schachspieler kennt von den Schachfiguren niemand – die Schachfigur kann nur spekulieren wer sie steuert.

Sich vom Schachbrett zu entfernen dürfte mit intuitiver Erfahrung machbar sein, wirklich gelingen dürfte das aber nur Einzelwesen – warum und wieso, das dürfte der Grund sein warum es Religion gibt (die heutige Wissenschaft ist nur eine Teilmenge davon) und den epischen Konflikt.

So etwas kann ich jetzt nur schreiben – weil es ja ein Selbstgespräch ist, öffentlich ausgesprochen wäre ich ein Fall für die Klappsmühle. Schaut man sich aber an was in der Welt passiert – wer gehört dann wirklich in die Klappsmühle ….. ????

Das scheint dem neuen Zeitgeist zu entsprechen:
Bleierne Zeit (10.6.2015)
1940 wurde ein Film gedreht, dessen deutscher Titel „Der Dieb von Bagdad“ lautet. Der Film ist sehenswert, farbenfroh und auch für Kinder geeignet, ein Märchenfilm, den ich vor etwa 50 Jahren noch im Schwarzweiß-Fernsehen erlebt habe. Die Handlung läßt sich in groben Stücken schnell erzählen: Ein naiver Kalif wird von seinem Großwesir in eine Falle gelockt und seiner Macht beraubt. Der Großwesir errichtet eine Tyrannei, der Kalif entkommt aus dem Gefängnis mit Hilfe eines kleinen Jungen, eben jenes Titelhelden und Diebes. Der ehemalige Kalif verliebt sich und bekommt die Frau am Ende, aber darauf will ich nicht hinaus. Das Volk Bagdads stöhnt unter der Härte des Großwesirs und ersehnt den Befreier, der laut einer Prophezeiung der Niedrigste der Niedrigen sein soll. Jener Befreier ist schließlich der kleine Junge, der mit einer unfehlbaren Armbrust von einem fliegenden Teppich herab den Bösewicht mitten in die Stirn trifft.
Nun, ich kann Ihnen versichern, daß ich keine Prophezeiung kenne, nach der die Genossin Bundeskanzler vom Niedrigsten der Niedrigen mit dem Pfeil der Gerechtigkeit aus den Wolken heraus ihres Amtes enthoben werden wird. Unterdrückung und Tyrannei erleben wir allerdings tagtäglich, der Unrechtsstaat zeigt sich immer unverfrorener. Das Volk stöhnt, schimpft hinter vorgehaltener Hand und wählt doch bei nächster Gelegenheit die Staatsratsvorsitzende erneut ins Amt. Es ist ja auch keiner von den „Hohen“ da, dem man zutraut, uns zu erlösen. Die CDU ist ausgemerkelt, die CSU zur abgeblaßten Seehoferei verkommen, der herausragendste Kopf der SPD ist deren Leitsenil Helmut Schmidt. Die Grüninnen sind nur noch schimpfende Rohrspatzen, wobei diese Tierchen ihnen mittlerweile an erkennbarem Gehirnvolumen eindeutig überlegen sind. Die FDP ist zu Recht in der Versenkung verschwunden, die AfD prügelt sich zünftig untereinander, und die Linken stören den Politikbetrieb noch nicht einmal mit fundierten Zwischenrufen.
Der Erlöser muß folglich von außen kommen, nicht aus dem etablierten Dienstwagen-Adel der Sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands. Die Funktionärskaste kann prunkvolle Gipfeltreffen arrangieren, ist aber unfähig, Straßen, Brücken und sonstige Infrastruktur zu sanieren. Die Funktionärskaste alimentiert und hofiert die Ausländer in diesem Land, duldet die Asylbetrüger, schwadroniert von „Einwanderung“, „ausländischen Fachkräften“ und „kultureller Bereicherung“, während die eigene Bevölkerung schikaniert, über die Steuer ausgebeutet, von „Jobcentern“ gegängelt und allseits als Schuldige, Rassisten, Nazis, Antisemiten und Ausländerfeinde angeprangert wird.
Dieser Staat in seiner jetzigen Ausprägung hat die Verfallsstufe erreicht. Die regierenden Parteien haben weder die Kraft, noch die moralische Integrität, noch das Personal, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Die aufbauenden Kräfte sind erlahmt, wir können weder Flughäfen noch Bahnhöfe bauen, es reicht gerade noch für Nazi-Dokumentationszentren. Die erhaltenden Kräfte schwinden, wenn wir die Zustände unserer Straßen oder unserer Schulen betrachten. Die zerstörerischen Kräfte wachsen unaufhörlich, alles ist schwul oder lesbisch, für Paternoster-Aufzüge benötigt man Führerscheine, für alles Unsinnige gibt es irgendwo eine Beauftragte, für Projekte, die gegen das Volk gerichtet sind, fließen reichlich Steuermittel. Der Bundestag ist nicht die Vertretung des deutschen Volkes, sondern nurmehr eine Abnick-Versammlung für Regelungen, die der Brüsseler Beamten-Wasserkopf in unaufhörlichen Papierfluten produziert.
Die Situation ähnelt einem schwülheißen Sommernachmittag. Alles sehnt sich nach Abkühlung, die Gewitterwolken türmen sich schwarzgrau-drohend am Himmel, doch die Sonne scheint sich gegen sie zu wehren, scheint sie abzuhalten, sich zu nähren. Gnadenlos sticht die Sonne herunter, Minuten dehnen sich zu gefühlten Stunden. Der ersehnte Regen, so greifbar nahe und doch unerreichbar. Die bleierne Zeit ist angebrochen, jeder wartet und nichts passiert.
Genau diese bleierne Zeit haben wir auch, Fin de Siècle, wo die einstige Pracht angestaubt und mit Spinnweben bedeckt ist. Wörtlich übersetzt heißt das Ende des Jahrhunderts, freier das Ende eines Zeitalters. Die Etrusker haben das Saeculum anders gerechnet, da war das kein starrer Zeitraum, keine festgelegten hundert Jahre. Das Saeculum endete, wenn der letzte Mensch gestorben war, der den Anfang dieses Zeitalters erlebt hatte. Das aktuelle Saeculum definiert sich nicht nach Ernst Jünger oder Johannes Heesters, schon eher nach Helmut Schmidt. Die Zwischenkriegs-Generation, die erwachsen genug war, um 1949 das Gebilde BRD zu gestalten, tritt ab. Ihre Überzeugungen und Gedanken sind angegraut, in die Jahre gekommen, werden nicht mehr verstanden, nur noch als ausgehöhlte Phrasen nachgebetet.
Ewige deutsche Schuld? Keiner, der ab 1935 geboren wurde, hat diese Schuld auf sich laden können. Die Existenz Israels ist deutsche Staatsräson? Was haben wir mit diesem zänkischen Staat zu schaffen, der seit 1948 keinen einzigen Tag wirklichen Friedens zustande gebracht hat? Die Amerikaner sind unsere Freunde? Oh Gott, bei solchen Freunden können wir uns gar keine Feinde leisten! Soziale Marktwirtschaft? Ist das jenes Konzept, das die Steuerzahler verpflichtet, die Verluste der Großbanken zu übernehmen, damit deren leitende Angestellte weiterhin ihre Millionen-Zulagen kassieren? Demokratie? Da stimmen die Wähler alle paar Jahre über etwas ab, woran sich die Parteien dann doch nicht halten! Rechtsstaat? Das ist das großartige System, das Steuerhinterzieher wegen ein paar tausend Euro gnadenlos verfolgt und Steuerverschwender wegen ein paar Milliarden Euro erst gar nicht antastet. Eine Justiz, die Gedankenverbrechen mit der ganzen Härte des Gesetzes ahndet, bei Mord, Totschlag oder Vergewaltigung jedoch unendliche Milderungsgründe findet, vorausgesetzt, der Täter ist nichtdeutscher Abkunft?
Staub, Spinnweben, Schmutz, Verfall – Fin de Siècle. Nichts erinnert mehr an die einstige Pracht, an den einstigen Glanz, an die einstigen Verheißungen. Die Kanzlerin ist die Exponentin dieses Verfalls; sie gibt keine Impulse, beherrscht das „Weiter so!“ des Aussitzens und steht für Faulheit im Denken, durch ihre Aussage, alles sei alternativlos. Wer keine Alternativen hat, ja sich nicht einmal welche vorstellen kann, ist engstirnig und beschränkt, hat den Blick stur zu Boden gerichtet, statt in die Weite des Horizonts. Noch mehr für den Rückschritt steht der GAU aller Bundespräsidenten, der ehebrecherische Alte, der überhaupt nur in den Kategorien des Gestern denken kann. Joachim Gauck will den Zweiten Weltkrieg deuten, nicht das dritte Jahrtausend andenken.
Gauck und Merkel stammen aus der DDR, sind auferstanden aus Ruinen, doch mitnichten der Zukunft zugewandt. Sie dienen Deutschland zudem kaum zum Frieden, und spalten eher das einige Vaterland. Jeder kulturfremde Zuwanderer, der sich hier nicht einfügen will, sorgt für Unfrieden und Uneinigkeit. Der Islam ist eine Religion des Unfriedens und der Zwietracht, wenn wir islamische Länder anschauen, herrschen dort Haß und Gewalt, morden die Gläubigen einander im Namen und zur Verherrlichung Allahs. Brauchen wir das wirklich in Deutschland? Müssen wir das sogar noch willkommen heißen? Oder ist das vielmehr die Axt, die das angehäufte Gerümpel in handliche Stücke für den Kamin und den Sperrmüll aufbereiten wird?
Es ist die bleierne Zeit, in der immer mehr Menschen spüren, daß es so nicht weitergehen kann und auch nicht weitergehen wird, in der sich das erlösende Gewitter abzeichnet, aber noch nicht über uns hereinbricht. Thunderstorm – so heißt das Gewitter auf Englisch, Donnersturm. Blitze entfachen Brände, ein Wolkenbruch überschwemmt Straßen, setzt Keller unter Wasser. Sturmböen decken Dächer ab, entwurzeln Bäume – der Donnersturm des Gewitters mag Erlösung bringen, doch er verfügt über das Potential der Zerstörung, er ist ein Unwetter, wie es das alte, kaum noch gebrauchte Wort „Ungewitter“ ausdrückt.
Insofern ist die bleierne Zeit vor dem Ungewitter eine Phase der Ruhe, des Innehaltens, eine Zeit vor der Zerstörung. Sie mag bleiern und quälend sein, doch für manchen sind das die letzten Minuten seines Lebens, die Augenblicke vor der Katastrophe. In früheren Zeiten gab es das Wetterläuten, in der Hoffnung, das Ungewitter durch den Klang der Kirchenglocken zu vertreiben oder wenigstens abzuschwächen. Jene Glocken, die heute den Islam beleidigen und ruhebedürftigen Städtern die ländliche Idylle verderben.
Nach dem Unwetter klärt sich der Himmel auf, die Luft ist gereinigt und duftet nach wiedererlangter Frische. Die Pflanzen recken sich in erneuertem Grün, das Bedrückende ist verschwunden, die Natur und die Menschen atmen befreit auf. Der Sommer des Lebens ist angebrochen, das Bedrückende, das noch vor Stunden alle gequält hatte, ist verschwunden. Das Aufräumen geht schnell von der Hand, wir alle freuen uns auf den nächsten Tag, den Tag nach der großen Reinigung.
Die Wolken folgen dem Wind, und den Wind können wir nicht lenken. Wir vermögen es, Wolken vorzeitig abregnen zu lassen, doch selbst die größten Anlagen der Welt schaffen es nicht, das Wetter zu steuern. HAARP mag mit der Leistung eines Atomkraftwerkes feuern, doch diese Leistung reicht gerade für ein paar Schäfchenwolken am Himmel. In einer Gewitterfront steckt die Energie aller Atombomben einer Supermacht, stecken Stunden, ja Tage der gesamten Sonneneinstrahlung über tausende Quadratkilometer Atlantik. In der Wetterküche steckt mehr Energie, als die Menschheit in Jahren aufbringt. Deshalb unterliegt das Wetter noch seinen eigenen Gesetzen, deshalb gibt es die bleierne Zeit vor dem reinigenden Gewitter.
Wir müssen mit dieser bleiernen Zeit leben, das Fin de Siècle und seine Auswüchse geduldig ertragen. Die Nachkriegszeit und die Nachkriegsordnung liegen in ihren letzten Zügen, bald wird nicht mehr der Zweite Weltkrieg, sondern das dritte Jahrtausend unser Leben bestimmen. Die bleierne Zeit ist die Gelegenheit zur Vorbereitung, zur Einstimmung auf die bessere Zukunft. Betrachten wir, was heute falsch läuft, notieren wir, was verändert werden muß. Alles, was jetzt gedacht und organisiert wird, ist bereit, wenn sich das Gewitter entladen hat.
Der Dieb von Bagdad war der Niedrigste der Niedrigen, und doch hat er den fliegenden Teppich erlangt, die Armbrust und den Pfeil der Gerechtigkeit gefunden. Aus den Wolken herab hat er das Volk erlöst, dem Bösen ein Ende gesetzt. Märchen drücken Hoffnung aus, beschreiben prophetisch, was geschehen wird. Jede Bedrängnis hat schließlich ihr Ende gefunden, und es waren nie die Großen und Hohen, die das Volk erlöst haben. Die Oberschicht des dekadenten, dem Untergang geweihten Roms hat bis zuletzt ihre Orgien in Ravenna gefeiert, gegeneinander intrigiert und so getan, als gäbe es da draußen noch ein riesiges Imperium, gehalten von unbezwingbaren Legionen. Diese Oberschicht hat das Fin de Siècle einfach ignoriert. Unsere heutige Oberschicht tut das ebenfalls. Sie tut, als seien Marktwirtschaft und Demokratie noch immer erstrebenswert, als gäbe es einen Rechtsstaat, als hätte dieser sogar noch Zukunft.
Wir Menschen sind ungeduldig, wir sind Geschöpfe unseres eigenen Saeculums. Die Geschichte entwickelt sich langsamer, zwischen dem Untergang Roms und dem ersten Glanz des Frankenreichs liegen 250 Jahre, zehn menschliche Generationen, drei etruskische Saecula. Was sind dagegen ein paar Monate, ein paar Jahre der bleiernen Zeit?
© Michael Winkler
Wenn man sich dann noch die Mühe macht die Links zu lesen Immigration-was-asylbegehrende-so-kosten kann man folgendes Zitat verstehen:

Wie kann es sein, dass in unseren Pflegeheimen kein Geld für ordentliche Pflege da ist, aber…

… plötzlich für Asylbewerber jede Pflege bezahlt wird und vom Psychologen bis zum Traumatologen, vom medizinischen Spezialisten bis zum Soziologen, vom Pädagogen bis zum sonstigen Betreuer ein Rundum-Sorglos-Paket geschnürt wird, während in unseren Pflegeheimen teilweise sogar die Essensrationen gekürzt wurden, um die Sonderwünsche der vorgenannten Klientel zu erfüllen. (Wers nicht glaubt: Die Staatsanwaltschaft Siegen ermittelt deshalb gegen die Betreiber von mehreren Pflegeheimen, welche die Essensartionen deutscher Pflegepatienten gekürzt haben, um Zuwanderern Sondermenüs zubereiten zu können) – Und das bringt mich nicht nur auf die Palme, sondern auf den virtuellen Kriegspfad…

Liebe Grüße in die Runde – muss erst mal raus… frische Luft und tief durchatmen…
Die Krönung für die Fussballweltmeister und die Exportweltmeister ist folgende Botschaft: Das   Rating der Deutschen Bank  – dürfte in Kurzfassung dem aktuelle Zustand des Land entsprechen in dem die Mutti regiert. Als ich es Anfang 2011 verlies war das noch ein A+  und das war schon schlecht – vor dem Euro war es ein AAA und heute ein BBB+
Man kann solche Ratings auch kritisch sehen, aber sie beschreiben doch den tatsächlichen Zustand und der wird stetig schlechter – und zwar mit steigender Dynamik. Die DB ist ja einer von 22 Primary Dealer der FED – d.h. sie befindet sich mitten im Reaktor wo die Energie erzeugt wird, die die heutige Finanzwirtschaft antreibt. Das alles sieht nach japanischen Verhältnissen aus. Es wird nur noch ein Sündenbock gebraucht – und die DB scheint dafür vorgesehen zu sein. Wer das zu bezahlen hat dürfte auch klar sein.

— zusammenfassend – D befindet sich im Auge des Hurricans, absolute Windstille …….. aber dann,,,,,

Hier mal eine interessante Sichtweise – Helga Zepp-LaRouche in Paris: Wiederaufbau der Welt in der BRICS-Ära  der Artikel ist auf jeden Fall lesenswert. Ob das aufziehende Drama wirklich noch verhindert werden kann – wird uns die Zeit zeigen.

Hier noch ein kurzes Zitat aus einem Forum – zur Presse im allgemeinen – ich würde das Wort Presse auch gleich noch durch das Wort Demokratie ersetzten – für beide Wörter gilt der gleiche Sachverhalt:

Aber wenn ein Ex-Redaktionsleiter der New York Times, John Swinton, zu seiner Ruhestandsfeier folgendes vom Stapel lässt, kann man ruhig ins Grübeln kommen:

„Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen.
Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

Das war im Jahr 1880. Das Internet hat aber die Informationsvermittlungsmonopolisierung aufgebrochen. Gekaufte Journalisten verlieren deswegen an Deutungshoheit.
Wer heute glaubt das Internet würde an diesem Sachverhalt etwas ändern – versteht das Medium überhaupt nicht. Die Wahrheit war schon immer frei verfügbar, für alle die sich dafür interessiert haben. Es will zwar niemand hören, aber die sogenannten neuen Welterklärer erzählen genauso Geschichten wie die sogenannte Elite – nur andere eben, aber ebenso mit dem Anspruch auf Deutungshoheit.

Ein sehr guter Artikel – aber etwas länger – die Zeit sollte man sich nehmen…
Der Rhythmus der Generationen

Meine Großmutter mütterlicherseits, Frau eines Dorfbriefträgers, hatte drei Kinder, vier Enkel und acht heute lebende Urenkel; das Meer hat meine Großmutter nie gesehen und ist nie aus ihrer kleinen Welt herausgekommen. Die Lebensverhältnisse meiner vier Großeltern würden heute die Sozialhilfe auf den Plan rufen, sie waren aber vor fünfzig Jahren ganz normal. Meine Mutter ist noch munter und oft „irgendwo zwischen Nordkap und Gibraltar unterwegs“, wie ich es gern in scherzhaften Worten fasse. Was ich damit sagen will, ist: Heute lebt eine Rentnergeneration mit ganz anderem Lebensstil, als noch eine Generation früher. Diese Generation nimmt für sich in Anspruch, daß sie den Wohlstand, den sie mit ihren Händen und Köpfen geschaffen hat, auch konsumieren kann. Und die kinderlosen und kinderarmen Westdeutschen der nächsten Generation, die in den allernächsten Jahren in Rente gehen werden, die ihr Leben lang gearbeitet haben und demzufolge nach den geltenden Berechnungsvorschriften höhere Renten beziehen, als diejenigen, die kopfstarke Familien großgezogen haben, sind der Auffassung, daß sich dieser Konsum fortsetzen läßt. Daß nun Schluß mit lustig sein soll und die nächste Generation das nicht mehr bezahlen kann und will, weil einfach nicht mehr genug Geld da ist, wer macht das dem Volk begreiflich? Die Jungen, denen es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen fehlt, sollen jetzt Kinder in die Welt setzen, die 20 bis 25 Jahre lang Jahre erst einmal nur Kosten verursachen, während die Alten ihnen heute vormachen, daß man ohne Kinder und ohne Gedanken an eine ferne Zukunft zu verschwenden, am allerbesten lebt. Noch niemals in der Geschichte klafften bei einer Generation Selbstwertgefühl und Konsumanspruch als künftiger Rentner und tatsächliche Lebensleistung – vor allem der Kinderlosen – so weit auseinander, wie bei einem Teil der heute etwa 50jährigen bis 55jährigen.
Beim näheren Hinsehen erweist sich die staatliche Zwangsversicherung als nichts anderes als ein System der gigantischen Umverteilung von den Familien mit Kindern auf die Kinderlosen, das Sozialsystem als ein System der Umverteilung von den Leistungsträgern auf die Empfänger. Vor 1880, in der Aufschwungphase eines etwa um 1700 einsetzenden und vielleicht etwa 2100 endenden Zyklus, war das aber anders eingerichtet.
Es ist kein Zufall, daß der Mainzer Physik-Professor Hermann Adrian dadurch auf die Probleme der Demographie aufmerksam wurde, da er beobachten mußte, daß es Jahr für Jahr weniger Studenten gibt, die einem anspruchsvollen Physikstudium gewachsen sind. Es werden dafür schlicht und einfach zu wenige geboren. Mit mehr Schulstunden für die breite Mitte läßt sich die Unterzahl der deutschen Elite nicht ausgleichen. Diejenigen, denen ein Studium der Mathematik, Physik, der Ingenieurwissenschaften und der Biochemie zu schwer ist, da man die Anforderungen in diesen Fächern nicht ins Bodenlose nach unten schrauben kann, wie das beim Abitur in Richtung auf geistiges Mittelmaß geschehen ist, drängen sich zu Tausenden in den Hörsälen der Soziologie, Psychologie, Geschichte und Journalistik. Was sie in Wirklichkeit studieren, ist ihre Massenarbeitslosigkeit. Die frühere rein Technische Universität Chemnitz hat inzwischen mehr Studenten der Geisteswissenschaften als der Ingenieurfächer.
Das Ende der ewig wachsenden Gemeinschaft?
Überarbeitete Fassung eines Vortrags auf dem Seminar der Jungen Union Landesverband Braunschweig am 4.9.2004 in Salzgitter-Bad.
Ja, auch bei den Etablierten finden sich vernüftige Ansätze …. aber solche Aussenseiter werden nicht gehört.

Ein glänzender Beitrag mit Analyse …. deshalb hier als Zitat eingefügt, damit es nicht verlorengeht
Ich wurde in der DDR geboren, im äußersten Süden. Diese Region unterschied sich in einem Punkt völlig vom Rest des Landes: Die Kirche war dort sehr stark, und seine Bewohner zu großen Teilen sehr fromme Leute. Hatte die DDR durchaus nicht zu Unrecht den Ruf eines vom kommunistischen Atheismus geprägten Staates, so gingen die Uhren in jenen hügeligen und gebirgigen Regionen des Vogtlandes und Erzgebirges deutlich anders. Der sonntägliche Kirchgang versammelte die halbe Ortschaft. Die Jugend wurde durch kirchliche Freizeitarbeit hervorragend betreut. Die Kirchenszene war eine liebevoll behütete Parallelwelt mit der ganz großen Perspektive: Gott.

Verglichen mit heute gab es einen gewaltigen Unterschied: Die Kirche war das ganz klare Anti-Prinzip zum Staat. Und wo sie zu sehr opponierte, spielte der Staat mit den Muskeln. In diesem Bewusstsein wuchs man in jener frommen Gegend auf. Es war selbstverständlich, dass dem so war. So wurde der Blick und der Verstand für das geschärft, was richtig und was falsch war: Richtig war, was die Kirche lehrte – der Glaube, falsch war, was der Staat lehrte – der Atheismus. Umso mehr fiel es auf, als sich die Kirche und mit ihr dieser Wertekanon veränderte. Ich konnte diese Veränderung teils wie im Zeitraffer mitverfolgen, weil über den Osten alles, wozu der Westen Jahrzehnte Zeit gehabt hatte, im vielfachen Tempo hereinbrach. Manches davon sah ich, begriff aber erst nach Jahren, was es bedeutete.

Die Wendezeit

Zunächst verlor die Evangelische Kirche im politischen Kampf der Vorwende- und Wendezeit ihre Unschuld. In der Gegend um Leipzig hatte ihr der einfache lutherische Glaube schon seit den 1970er Jahren nicht mehr genügt. Sie wollte Einfluss und Mitspracherecht. Sie wollte politisch relevant sein. Deshalb wirkte sie auch stets auf kritische Künstler ohne explizit christlichen Hintergrund anziehend. Diese Symbiose war vermutlich ähnlich derer zwischen Christen und Ökobewegung im Westen: Man tat sich mit den Kirchen zusammen, weil man sah, diese Leute wollen etwas bewegen, und sie bieten einen Schutzraum. Nicht der Glauben, sondern das Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund, vereinte. Die Kirche akzeptierte damit in ihrer Mitte erstmals Menschen, die keinen eigentlichen Glauben hatten, sondern politische Ziele verfolgten.

Als dann die Mauer auf- und der Stern des Ostblocks niederging, versank die Kirche im Osten in einen kollektiven Selbstbesoffenheitstaumel. Die frommen Christen waren sich einig: Es waren ihre Gebete gewesen, die die DDR niedergerungen, es war – letztendlich – Gott selbst gewesen, der die DDR besiegt hatte. Der die Menschen aus dem Eingemauert-Sein in die Freiheit geführt hatte. Dieses Narrativ gilt unter vielen Frommen im Osten bis heute.

Die eher politisch Orientierten hingegen waren auf den köstlichen Geschmack des Siegens und der Macht gekommen. Die Kirche hatte sich als praktisches Vehikel erwiesen.

In dieser Nachwende-Konfusion war die Kirche nun im Prinzip offen für alles. Sie wurde zur „offenen Kirche“. Und dieses „alles“ sollte nicht lange auf sich warten lassen. Sofort nach der Wende, als hätte etwas bereits ungeduldig in den Startblöcken gestanden, brachen mit all ihrer verführerischen Gewalt zwei Großbewegungen über die Evangelische Kirche im Osten herein und versetzten ihr zwei Stöße, von denen u.U. jeder allein schon tödlich gewesen wäre. Doch beide zusammen sorgten für einen sich generalstabsmäßig vollziehenden Niedergang und dessen heutiges Resultat: den totalen moralischen Zusammenbruch einer Organisation, die wie wenig andere einst für das gestanden hatte, was einmal aus Deutschland an Gutem gekommen war.

Die Charismatik

Der eine Stoß erfolgte über die Charismatik, die im Westen schon seit mehreren Jahrzehnten ihr Unwesen trieb. Die entscheidenden Pastoren dieser Bewegung wiesen fast durchweg ein verbindendes Merkmal auf: Sie alle waren irgendwann einmal in den Vereinigten Staaten oder Kanada gewesen und hatten die dortigen sogenannten „Erweckungsbewegungen“ besucht. Dabei handelte es sich bei Lichte betrachtet um Massensuggestionen und -psychosen, bei denen die Teilnehmer zu tausenden in irrsinnige Lachkrämpfe verfielen, Tierlaute von sich gaben oder ohnmächtig zusammenbrachen – Phänomene, die als besonderer Nachweis göttlicher Präsenz missdeutet wurden und aus dem Schamanismus oder fernöstlichen Trancetechniken seit Jahrhunderten bekannt sind.

Nachdem man sich in Übersee dieses „Salbung“ oder „Segen“ genannte Virus eingefangen hatte, brachte man es in die Gemeinden nach Deutschland, wo sich die Infektion in rasendem Tempo ausbreitete. Der einzige wirksame Schutz vor diesem Virus – die biblischen Glaubensdogmen – wurde von den Verantwortlichen in manipulativer Weise aufgeweicht, umgedeutet oder ausgeblendet. Der fromme Deutsche – autoritätshörig und unmündig wie er in der Mehrheit leider ist – leistete dagegen wenig Widerstand oder ging in die innere Migration.

Die allegorische Bibelauslegung setzte zu ihrem großen Siegeszug an. Früher in seiner Bedeutung völlig Unstrittiges konnte auf einmal so oder auch ganz anders verstanden werden. Alles durfte alles bedeuten. Die Leute hatten „Visionen“, bekamen „Prophetien“, sprachen plötzlich im alttestamentarischen Duktus „so spricht der Herr“, verlangten Gehorsam und betrachteten sich selbst als Autoritäten. Kritik ward nicht mehr geduldet. Kritiker, die sich noch erinnerten, wie gesittet und unaufgeregt es noch vor wenigen Jahren in der Kirche zugegangen war, wurden als von einem bösen Geist Befallene kalt gestellt.

Das Wort Jesu, wer der Größte unter Euch sein will, der sei Euer aller Diener, wurde umgekehrt in: Wer der Größte unter Euch sein will, der blähe sich auf, intrigiere und bedrücke seine Brüder. Danach ging die Party erst richtig los. Kirchliche Veranstaltungen nahmen Züge von Popevents an. Der spirituelle Baukasten wurde weit geöffnet. Jeder sollte sich „angesprochen“ fühlen. „Missionare“ aus Afrika – also Schwarzafrikaner – kamen nach Deutschland und lehrten in Gemeinden, wie man beten solle: möglichst laut, möglichst alle gleichzeitig durcheinander, möglichst nicht in Deutsch, sondern in sinnlosem Gebrabbel. Gerade so, wie man sich eine afrikanische Eingeborenen-Zeremonie vorstellt. Gott würde es schon verstehen. Man müsse einfach den Verstand ausschalten – der Verstand behindere nur.

Den Niedergang der christlichen Sitten verstärkten – wie sollte es anders sein – aus den Vereinigten Staaten stammende Gemeindewachstums-Konzepte. Denn Mitglieder bringen Geld in die Kassen. Der Kapitalismus, welcher Wachstum um jeden Preis – und ich meine um jeden Preis! – verlangt, hatte die charismatischen Gemeinden am Schlafittchen und machte sie zu einem Experimentierfeld US-amerikanischer Management-Methoden. In Sprache und Begrifflichkeiten zogen inhaltsleere Floskeln ein. Der Umgangston wurde weich, feminin und harmonisierend. Streit und Auseinandersetzung um die richtige Position galten als „lieblos“ und wurden vermieden.

Es bildeten sich pyramidenförmige Sektenstrukturen, an deren Spitze nicht die Fähigsten, Erfahrensten oder Frömmsten standen, sondern jene, die besonders „integrativ“ und „charismatisch“ wirkten. Manipulatoren, soziopathische Charaktere, die die Gemeinden als Stellvertreter Gottes in guruhafter Manier dominierten. Um sich bildeten sie Teams aus Loyalen und Speichelleckern. Darunter sorgten sogenannte „Mentoren“ über permanenten Rechenschaftszwang für allgegenwärtige Überwachung und dafür, dass keiner in der Pyramide nach oben gelangen konnte, der jemals eine der Führung nicht genehme Position geäußert hatte. Wie in der Politik begann auch hier das vor sich hin faulende System sich selbst zu reproduzieren. Die darin verbliebenen Schäfchen wurden manipuliert, eingeschüchtert und entmündigt. Wer dem Druck nicht standhielt und – nach oft herben menschlichen Enttäuschungen – herausfinden musste, dass diese pervertierte Form des Christentums nicht durch das Leben trug, landete nicht selten als gebrochener Mensch in der Psychiatrie.

Opfer dieses emotionalisierten, subjektiven, von objektiv-dogmatischer Lehre entkernten Systems wurden oft junge Menschen ohne gefestigten Glaubenshintergrund. Meist Studenten, die, gerade in der neuen Stadt angekommen, ohnehin auf der Suche nach dem Sinn des Lebens alles testend, was sich ihnen bietet, das „Angebot“ gerne annahmen und in totaler sozialer Abhängigkeit entweder darin untergingen oder, dem unwiderstehlichen Sog der Machtpyramide folgend, aufstiegen, um ihr Selbstwertgefühl in der Autoritätsanmaßung über andere zu pushen.

Ich habe diese Strukturen aus nächster Nähe kennengelernt und weiß, wovon ich schreibe. Ich sah Freunde abdrehen und in der Psychiaterie enden. Ich sah Herzlosigkeit, Pfründedenken und Verrat. Ich sah manchen den Glauben verlieren. Glücklicherweise hatte ich die eingangs erwähnte Vorbildung genossen und wusste, wie es eigentlich hätte sein müssen. Ich konnte das Falsche anhand des Richtigen erkennen. Diese Erkenntnis kam nicht über Nacht. Es dauerte, bis man begriff, wohinein man geraten war. Bis einen die sauberen Oberflächen nicht mehr täuschten und man den Schmutz, die Machtgier, die Psychospielchen und das finanzielle Ausnützen der Menschen durchschaut hatte. Zu gehen fiel mir leicht. Ich kam nie zurück.

Die Unterwanderung durch Grüne und Linke

Wo die charismatische Umprogrammierung der Evangelischen Kirche nicht griff, leistete die Unterwanderung durch grün-linke Hardcoreideologen verheerendes. Ausgangspunkt der Verbindung von Grünen und Kirche dürfte die baden-württembergische Ökobewegung gewesen sein. Auch Hessen-Nassau, NRW, Bremen oder Niedersachsen wurden bald zu Hochburgen dieser Verbindung. Die Grünen gingen von Beginn an strategisch äußerst geschickt vor, indem sie das Credo der 68er Kulturrevolution – den Marsch durch die Institutionen anzutreten – perfektionierten. Bis heute benötigten die Grünen nicht mehr als regelmäßig 5 bis 10 Prozent der Wählerstimmen, um das gesamte Land zu in ihren Würgegriff zu nehmen und sogar Parteien wie der CDU eigene Positionen aufzuzwingen.

Auch die Verbindung von Sozialisten und Kirche ist schon älter. Inspirierend mochte dabei besonders die lateinamerikanische Befreiungstheologie gewirkt haben, die eine stark klassenkämpferische Komponente enthiet und den Fokus von der nachirdischen Erlösung auf das innerweltliche Heil legte. Kommunisten verstanden, dass das Christentum nur von innen heraus zu besiegen sein würde. Stalin hatte es von außen versucht, hatte gemordet, deportiert, verbannt – und war gescheitert. Statt ihren Glauben aufzugeben, war der Glauben das, wohinein sich die Menschen umso stärker flüchteten, je stärker die Bedrückung wurde. Wofür sie zu sterben bereit waren. Das Gift von Grünen und Linken jedoch wirkte langsam, aber sicher. Stück für Stück fingen beide Ideologien die auf einen solchen Angriff Unvorbereiteten über raffiniert-verdrehte, pseudo-biblische Argumentation.

Durch den erfolgreichen Institutionenmarsch gelang es, den Gemeinden Pastoren und Bischöfe vorzusetzen, die neue, vermeintlich „progressive“ Positionen vertraten. Die wohlstandsgesättigten Christen hatten das alte, protestantische Bonmot, dass es in der Theologie nichts Neues, es sei denn Falsches, gäbe, schlicht vergessen. Über das Grundgesetz und die Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde den Kirchen das weibliche Pastorenamt und später das weibliche Bischofsamt abgerungen. Bald darauf folgten Forderungen, Homosexualität anzuerkennen. Daraufhin Forderungen, Homosexuelle zu segnen und sie kirchlich zu trauen. Interessanterweise jeweils zuerst unter der Ägide der ersten deutschen Bischöfin, Margot Käßmann. Wie überhaupt fast jede das Christentum konterkarrierende Änderung zuerst dort stattfand, wo – im Gegensatz zur paulinischen Gemeindeordnung – eine Frau die Leitung inne hatte.

Je mehr die Kirche den links-grün-feministischen Positionen folgte, desto weniger konnte sie den einmal eingeschlagenen Weg verlassen. Bald purzelten die alten Glaubensüberzeugungen wie Dominosteine: Die historische Existenz Jesu wurde von Pastor_Innen öffentlich angezweifelt, selbstredend Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Sünde wurde als nicht relevant erklärt, die Exklusivität des christlichen Glaubens verleugnet, der Wahrheitsanspruch der Bibel über Bord geworfen und die Bibel in durchgegenderter Sprache neu verfasst.

Homosexualität und angebliche Frauendiskriminierung wurden zur nervtötenden Kirchen-Dauerschleife, ja die EKD warb in schamloser Offenheit sogar für gleichgeschlechtlichen Verkehr. Fehlt eigentlich nur noch ihr Engagement für Pädo- und Zoophilie. Was nicht wundern würde, denn die EKD schreckt ganz offenbar vor nichts mehr zurück. Nicht einmal vor dem Schulterschluss mit totalitären, absolut antichristlichen Ideologien wie dem Islam; die Vereinigung mit ihm ist sogar das heimliche Ziel der ökumenischen Bewegung. Deshalb dürfen Imame in Gottesdiensten mittlerweile sogar Allahu akbar rufen.

In der Zuwanderungsproblematik erweist sich die Evangelische Kirche als besondere Triebkraft, Gesetze zu brechen und möglichst viele Fremde hierher zu holen, im „Kampf gegen Rechts“ arbeitet die Evangelische Kirche ohne Scheu mit Gewerkschaften und der militanten Linken zusammen. Und natürlich: Die Erlösung des Menschen von Tod und Sünde wurde ersetzt durch die Rettung der Umwelt vor Kohlendioxid und Pestiziden.

So hat sich die Evangelische Kirche zu der deutschen Lobbyinstitution für Ökoterror, aggressive Minderheitenpolitik, Feminismus und sozialtherapeutische Helferindustrie gewandelt. Diese Themen machen gefühlt 98 Prozent des evangelischen Engagements aus – exzessiv übersteigert auf dem verschwulten Stuttgarter Flüchtlings-Kirchentag, bei dem die weltweite Christenverfolgung durch den Islam mit keiner Silbe thematisiert wurde und u.a. an Christus gläubige Juden ganz offiziell ausgeladen wurden, da diese für zu viele andere Gruppen ein Reizthema dargestellt hätten. Auch Abtreibung ist für die Kirche kein Thema mehr. Sie fällt sogar jedem aus den eigenen Reihen in den Rücken, der die rund 5,5 Millionen seit 1974 ermordeten Kinder erwähnt.

Derweil der eigene Glaube, wo es nur geht, verleugnet wird, spricht man den Dalai Lama auf der Bühne vor Tausenden Christen mit „Eure Heiligkeit“ an, wie 2007 auf dem Hamburger Kirchentag geschehen. Luther, der nicht einmal einem Papst gegenüber ein „Eure Heiligkeit“ gelten ließ, wird sich vermutlich im Grabe umdrehen.

Jegliche theologische Substanz, jegliche moralische Relevanz ist der Evangelischen Kirche als Institution verlorengegangen. Ihre Obersten sind hahnebüchene WitzfigurInnen in TalarInnen, die sich in einer Weise wichtig nehmen, dass sich im Himmel vor Lachen die BalkInnen biegen dürften. Die Kirche ist zu einem perversen Tollhaus verkommen, zu einer phrasenschwingenden Dauergehirnwäscheinstanz der gegenwärtigen Politik. Es gibt keinen Satz, keinen Begriff, der heftig genug wäre, um das Versagen der Kirche zu beschreiben. Was immer man auch über diese Institution ausspräche – man kann mit Worten unmöglich das wahre Ausmaß ihres verrotteten Zustandes ausloten. Keine Aussage könnte zu derb, kein Urteil überzogen sein.

Was nicht bedeutet, dass alle die Kirche Vertretenden davon betroffen sind. Es gab und gibt sie immer, die Aufrechten, die sich dem Sturm der gutmenschlichen Entrüstung aussetzen, indem sie die alten Glaubenspositionen verteidigen. Wie Anfang des Jahres Olaf Latzel aus Bremen. Oder jener sächsische Jugendpastor, der seinem Bischof die geistliche Autorität absprach und sich lieber kündigen ließ, als einer Organisation zu dienen, die schwule Pastorenpärchen ins Pfarrhaus einziehen lassen will. Doch solche Streiter sind einsame Rufer in der Wüste. Und vor allem sitzen sie nicht an den Schalthebeln der Institution. Dort finden sich Parteifunktionäre wie Katrin Göring-Eckardt. Oder feministische Theologinnen wie Claudia Janssen. Oder Universal-Maskottchen wie Margot Käßmann, deren Name bereits Pate steht für eine besondere Art und Weise, ernste Sachverhalte faktenfrei weich zu spülen.

Fazit

Nachdem die Evangelische Kirche „geknackt“ wurde, unterscheidet sie sich heute weder hinsichtlich ihrer inneren Funktionsweise noch bezüglich ihrer großen Themen von anderen Institutionen aus dem Dunstkreis der sozialistischen Gesellschaftsklempnerei. Vom Mut und Kampfgeist der früheren Kirche, die sich einst auf die Fahnen schrieb, mit Gottes Hilfe den Sozialismus in die Knie gezwungen zu haben, blieb nichts übrig. Sie wurde selbst erobert und in die Knie gezwungen. Des Christlichen, ihres größten Schatzes, hat sie sich nahezu vollständig entledigt. Sie ist eine Dienerin auf dem Weg zur Neuen Weltordnung. Wobei ihr die Aufgabe zukommt, die Vereinheitlichung aller Religionen zu einer Einheits(brei)religion voranzutreiben. Einen Meilenstein auf diesem Weg wird sicherlich das Jahr 2017 markieren. Dann feiert Luthers Thesenanschlag sein 500. Jubiläum. Die Evangelische Kirche wird diesen Termin nutzen, um einen großen Schritt auf ihr römisch-katholisches Pendant zuzugehen, das seinerseits seit Jahrzehnten intensiv an einer Weltreligion bastelt.

Die Kirche ist unter einer vorgeblich moralisch hehren, feminin-durchgestylten Oberfläche in Wahrheit eine christentumsfeindliche Hure geworden, die es mit jeder noch so perversen Ideologie treibt. Und es fällt ihr immer schwerer, den Schein, christlich zu sein, aufrecht zu erhalten. Leider hat der Kirchenferne keine Möglichkeit, eine derartige Analyse vorzunehmen, weshalb er diesen Gedanken vermutlich schlicht nicht wird nachvollziehen können. Er wird die Evangelische Kirche nach wie vor als organisiertes Christentum begreifen. Fatal, denn dadurch werden tatsächliche christliche Werte und Inhalte beschmutzt, beleidigt und gelästert. Die Kirche ist heute vom Kopfe her ein blasphemisches Konstrukt ohnegleichen. Sie selbst sorgt mehr als alles andere dafür, dass das Christentum in Verruf gerät.

Entsprechend hoch sind ihre Austrittszahlen. Über 200.000 Kirchenaustritte im vergangenen Jahr. Tendenz weiter steigend. Letzte Woche hielt auch ich es nach Jahren der Distanz, der ruhenden Mitgliedschaft nicht mehr aus und kündigte dieser Institution. Weiterhin in der Kirche zu verbleiben, kann nur mit einem einzigen, der Kirche wohl sehr gut bekannten Begriff, umschrieben werden: In ihr zu verbleiben, ist eine Sünde.

Ihr

Marko Wild
Quelle: verfall-der-evangelischen-kirche-deutschlands/
Genau so oder doch ähnlich – lief das auch in anderen Gesellschaftsräumen ausserhalb der Kirchen. Man kann es auf einen Nenner bringen: das derzeitige schulische und universitäre Bildungssystem unterwandert alle alten Werte ….. Kita, Schule, Uni — danach ist die Selbstversklavung perfekt und man wird zum wählenden Demokraten mit dem Endziel Rente/Pension und wenn es nicht so gut läuft, dann halt HARTZ 4. Es ist geschafft, von der Wiege bis zur Bahre – alles ISO zertifiziert – der Adolf Schicklgruber wäre stolz auf eure organisatorische Leistung der gesellschaftlichen Gehirnwäsche – nur mit den Bestandteilen des Waschpulvers,  da hätte er wohl Probleme.

Geld stinkt

  1. Juni 2015 von admin

„In modernen Staaten ist der Bürger impotent. Sicherlich kann er klagen, Vorschläge unterbreiten oder Störungen verursachen, doch waren das Privilegien, die in der Antike jedem Sklaven zustanden.“ Stimmt! Aber der moderne Bürger kann sich seine Regierung selbst wählen. Kann er das? Er kann Figuren in die Regierung wählen, aber bestimmen die, was geschieht? Er kann sie abwählen. Und dann? Er wird informiert – oder doch nur „in Form gebracht“.
Die Großbanken sind sich sicher: Die EU wird weiter für Griechenlands Schulden aufkommen. Denn erklärte Griechenland den Bankrott, hätten Angela Merkel und François Hollande laut Wolfgang Münchau vom 14.6. in F.T. 160 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Das wäre der größte direkte Verlust, den Politiker ihren Ländern je zugemutet hätten. Für sie ist die kurzfristige Rettung Griechenlands „alternativlos“, auch wenn sie dabei die Bürger des eigenen Landes an die Bankenwelt verpfänden und gleichzeitig Griechenland und seine Wirtschaft vollständig ruinieren. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der griechischen Bevölkerung war aufgrund der Auflagen schon 2012 um ein Viertel geschrumpft und hat diese in bittere Armut gestürzt. 250.000 Einwohner müssen kirchliche Armenspeisungen in Anspruch nehmen. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sind dramatisch weggebrochen, weil viele Bürger kaum noch etwas kaufen können. Viele Griechen können ihre Wasser-, Strom- und Telefonrechnungen nicht begleichen. Beim staatlichen Stromversorger sind Rechnungen der Kunden von inzwischen über zwei Mrd. Euro offen geblieben, weil diese ihr Einkommen verloren haben. Kaum noch sind irgendwo Steuern einzutreiben. Wo will Griechenland das Geld für den Schuldendienst hernehmen.
Nur die Großreedereien (und einige andere) verdienen weiterhin prächtig. Doch die werden nicht zur Kasse gebeten. Sie sind zu stark und gehören hinter Strohmännern wahrscheinlich Nichtgriechen. 1981 wollte der inzwischen verstorbene Ministerpräsident Griechenlands, Andreas Papandreou wegen der Kosten aus der Nato austreten und die vom Vorgänger angeregte Aufnahme in die EG (EU) rückgängig machen. Dann stimmte ein von Goldman Sachs u.a. organisierter Kreditregen und gewisse Drohungen ihn und seine Kollegen um. Das nicht verdiente Geld schwemmte die Moral der einfachen Leute aus dem Land, weil jeder an dem nicht erarbeiteten Geldregen teilhaben wollte. Die privaten Banken sind inzwischen ausbezahlt, die Zahlungsverpflichtungen hat – dank seiner Politiker – der EU-Steuerzahler an der Backe.
Wird weiter verhandelt, geht die Griechenlandzerstörung weiter wie bisher, aber man kann so tun, als würde die Schuld einst bezahlt. Merkel und Hollande, deren Regierungen für eine langfristige und gründliche Sanierung Griechenlands zu impotent oder zu begriffsstutzig waren/sind, können sich einbilden mit propagandistischen „Sparprogrammen“ und weiteren Zuschüssen für das bereits heruntergewirtschaftete Land selbst noch eine Weile (bis andere gewählt wurden) „aus dem Schneider“ zu sein. Doch es geht um mehr als ihr privates Image. Stiege Athen aus der Währung aus, dann drohten der Eurozone und möglicherweise sogar der EU weitere Risse, warnt Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Er sorge sich, dass Berlin und Brüssel dann in der Weltpolitik „bei vielen Themen nicht mehr ernst genommen werden“. Werden sie es denn, wollen sie es überhaupt? Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, ist hier schon etwas genauer. Er sieht Einflussverluste der EU gegenüber Moskau in Südosteuropa. Südeuropa könnte sich zur Sicherung seiner Energieversorgung an die russische Southstream-Pipeline anhängen, die Brüssel erfolgreich vereitelt hat, um Russland zu schädigen.
Die Russen boten danach die Gas-Versorgung über die Türkei und Mazedonien an. Der Regime Change in Mazedonien, der diesen Anschluss verhindern sollte, ist – von der hiesigen Öffentlichkeit kaum bemerkt – vorerst gescheitert. Dem Geplänkel liegt (wie in der Ukraine) das inzwischen 110-jährige Spiel der westlichen Elite nach dem Mackinder-Plan der britischen Adelsclique von 1904 zugrunde: Die „Weltinsel“ (Eurasien) zu zerschlagen, Westeuropa gegen Russland, dieses gegen China und gegen den Nahen Osten kriegerisch in Stellung zu bringen, damit die See-Mächte der „einzigen“, der „anglo-amerikanischen Zivilisation“, endlich die Welt für ihre Finanzelite in den Griff bekommen und ihr Empire weltweit ausbauen.
In diesem Spiel ist und bleibt Deutschland ein unsicherer Kantonist – ein (unter Beihilfe der dort „anerkannten“ Regierung) total kontrollierter „Feindstaat“ eben. Deshalb wurde an der entsprechenden UN-Klausel seit siebzig Jahren nichts geändert. Der Plan Mackinders, der uns zwei Weltkriege und unzählige Putsche, Kleinkriege und Terroristen beschert hat (Vgl. Armin Wertz, Die Weltbeherrscher, Frankfurt, 2015) ist noch immer operativ. Das bestätigen nicht nur die Vorgänge in der Welt, sondern auch US-Experten von A. Kissinger über Brzezinski bis hin zu George Friedman von Stratfor. Ihn befolgen die „gewählten“ Politiker in Europa, zum Schaden ihrer Länder und ihrer Bevölkerungen im Auftrag. Welchen Grund könnten sie haben? Lassen sie es nur um ihres persönlichen Ehrgeizes und Einkommens willen zu, um hofiert zu werden oder gar um „westlicher Werte“ willen.
Wer regiert also: Die gewählten Politiker oder die Clique der britischen Hochadeligen zusammen mit der Clique amerikanischer Großbankiers, die sich ihre Handlanger durch „Anerkennung“, Machtgefühle und etwas Geld verpflichten? Sie lassen im Proszenium regieren. Eigentlich tun das die Geheimdienste. Sie schaffen die Fakten, auf die Politik und Öffentlichkeit dann nach Vorgabe reagieren dürfen. Das haben schon viele aufzudecken versucht. Am spektakulärsten ist es bisher Edward Snowden gelungen. Die Wähler wissen also Bescheid, wollen aber auf altbewährte Weise weiterhin von nichts gewusst haben. Sie haben weder die Medien, die ihnen ein X für ein U vor machen, abbestellt, noch den Parteien, deren Politiker für die Show verantwortlich sind, die Stimmen versagt. Die Masse zieht aus dem, was sie erfährt, keine Konsequenzen. Und warum? Weil sie bequem ist, sich ohnmächtig fühlt, andere Sorgen hat und sich die Moral tüchtig verderben ließ – aus Angst.
Die faktischen Beweise, dass der Anschlag von 9/11 eine Insider-Operation war, sind überwältigend. Vermutlich hat es nicht die Regierung, sondern der Geheimapparat hinter der Regierung getan (aber mit deren Kenntnis, wie das damalige Verhalten Bushs und Dick Cheneys zeigte). Die Unterlagen sind weitverbreitet. Jedem, der sich selbst ein Bild über die reale Situation machen wollte, sind sie zugänglich. Sind irgendwelche Schlüsse aus dieser „Ungeheuerlichkeit“ gezogen worden. Alle etablierten Medien, alle etablierten Politiker propagieren die Lüge, die sich mit einiger Mühe in Luft auflösen würde. Ihnen wird weiterhin vertraut, sie werden weiterhin gewählt, sogar als „Promis“ verehrt, und die Wähler plappern nach (Soetwas tut Papa doch seinen Kindern nicht an), obwohl es sich längst nicht mehr für sie „auszahlt“.
In einem kürzlich veröffentlichten Video der Terrorbande IS erzählt der Tadschike, Oberst Gulmurod Khalimow, dass er über 11 Jahre lang bis 2014 vom US-Außenministerium und der Söldnerfirma Blackwater/Xe/Academi in North Carolina ausgebildet worden sei. „Von 2003-2014 nahm Khalimov an fünf Anti-Terror-Ausbildungskursen in den Vereinigten Staaten und in Tadschikistan aufgrund des Programms vom Department of State’s Diplomatic Security/Anti-Terrorism Assistance teil“, gestand die Sprecherin Pooja Jhunjhunwala im US-Außenministerium. In dem Video sprach Khalimow perfekt russisch (weil er für Russland-Aktionen ausgebildet worden war): „Hört ihr amerikanischen Schweine, ich war drei Mal in Amerika und habe erlebt, wie ihr Soldaten trainiert, um Muslime zu töten. Wir werden zurück kommen und Euch töten.“ (Natürlich nicht die Trainer und Geldgeber)
Bherlin Gildo ist ein 37-jähriger Schwede, der in England seit Oktober 2014 wegen Unterstützung syrischer Terroristen vor Gericht stand. Ihn ließ die Britische Regierung kürzlich innerhalb weniger Minuten frei. Seine Anwälte konnten stichfest nachweisen, dass Gildo die gleichen Terroristen unterstützt hatte wie der Britische Geheimdienst. Osama bin Laden erging es wie Khalimow, er gehörte zu den guten für die Interessen der USA Kämpfenden. Als er dazu nicht mehr bereit war, wurde er zu einem Bösen. Saddam Hussein war (wie z.B. auch Manuel Noriega, Ferdinand Marcos, Mobutu Sese Seko und viele andere) ein Mann der CIA, ihm hat die CIA den Irak anvertraut. Die USA haben ihm Milliarden von Dollar für den Krieg gegen den Iran zur Verfügung gestellt. Als dieser aus dem Krieg aussteigen wollte, wurde er der Böse, ein „neuer Hitler“. Quer durch den ölreichen Nahen Osten bis hin nach Tunesien hinterließ die CIA eindeutige Spuren bei der Erzeugung von Aufständen, Chaos und Zerstörung. Die Politiker und Medien nennen das „Schutz der dortigen Bevölkerung“ und die Wähler kümmert es nicht, auch wenn sie dafür zahlen müssen.
Nun der IS (Islamic State): Er durfte Milliarden Dollar teure amerikanische Rüstungsgüter erbeutet, er erweitert sein Einflussgebiet trotz angeblicher westlicher Bombardements. „Rein aus Versehen“ lassen US-Flugzeuge Waffen und Versorgungsgüter im IS-Gebiet fallen. Nach außen gespielte Dokumente belegen, dass US-Dienststellen vor Jahren die Schaffung von IS angekündigt und gefördert hatten, wie einst die von Al Qaida. Über Jahrzehnte bildete die USA Muslim-Fanatiker aus, die sich nun den Reihen des Islamic State anschlossen, mit Waffen, die der amerikanische Steuerzahler (und die Saudis) bezahlt hat. Gerät der IS durch syrische Militärkräfte in Bedrängnis, wird er – wie geschehen – durch türkische Truppen entsetzt. Wird er zu stark, wird er durch militärische Schläge „eingedämmt“. So wird der ölreiche Nahe Osten von der westlichen Zivilisation ins Chaos gestürzt, seine Infrastruktur nachhaltig zerstört, die Entwicklung des Gebietes um Jahrzehnte zurückgeworfen. Zu welchem Zweck? Auf Jahrzehnte entsteht hier keine Macht, die ihre Bodenschätze für ihre Bevölkerung nutzen und gegen die „zivilisierten“ Plünderer verteidigen könnte. Von hier aus kann der Weltmachtraum der „zivilisierten“ Seemächte nicht in Frage gestellt werden. Gleichzeitig dient die aus den Ländern vertriebene Bevölkerung dazu, das Chaos in den europäischen Kontinent zu tragen, um auch diesen nach zwei Weltkriegen wieder erstarkenden Konkurrenten zu schwächen.
Die West-Untertanen denken sich dabei nichts, es ist ihnen Recht. Man verteidigt ja nur die „Westlichen Werte“, daran ändern noch so viele Berichte über Folter, illegale Spionage, Lügen, Attentate, Morde, Guantanamo, Abu Ghraib, Vergewaltigung, vorschnelle Verurteilungen und Drohnen-Morde, staatlich geschützter Drogenhandel usw. offenbar nichts.
Nun droht auch der Zusammenbruch in der Ukraine. Präsident Poroschenko musste seinem Geheimdienstchef Naliwajtschenko die Reise in die USA untersagen, warum wohl. Schon kämpfen ehemalige Maidan-Führer untereinander um die Konkursmasse des Landes, während der eingesetzte Regierungschef Jazenjuk noch rasch die Staatbetriebe und die enteigneten russischen Betriebe für einen obligatorischen Appel und ein Ei an US-Magnaten (gegen Provision?) verschleudert. Vor einer Woche hatte die OSZE-Beauftragte für den Ukrainekonflikt, die Schweizerin Heidi Tagliavini, angekündigt, ihr Amt niederzulegen. Die Kämpfe nehmen an Intensität zu. Wehrfähige verlassen bei Eintreffen von Einberufungsbescheiden das Land. Neue Maidan-Demonstrationen werden von der Putsch-Regierung mit aller Brutalität zerschlagen, ohne dass sich im Westen diese Male ein offizieller oder „betroffener“ Finger krümmt.
Inzwischen gehen Bürger aus (östlichen) EU-Ländern in die Ostukraine, um gegen die EU und die NATO zu kämpfen. „Slowaken und Tschechen, die derzeit in der Ostukraine mit Freiwilligen-Milizen gegen die ukrainische Armee kämpfen, wollen eine eigene Truppe zusammenstellen, die der sogenannten internationalen Brigade der 15. Armee angehören soll“, wollen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten erfahren haben. Ein Slowake habe dem Portal seine politische Motivation mitgeteilt: „Die EU wird von uns als Diktatur und die NATO als aggressiver Pakt wahrgenommen. Das hier ist unsere Art, die EU und die NATO zu bekämpfen.“ Man muss nicht verrückt sein, um es so zu sehen, vielleicht nur weniger privilegiert oder korrumpiert.

Quelle: http://www.spatzseite.com/

So jetzt sind wir am Ende des Blog aus Blogspot.com :roll:  :roll: 

Den alten Blog habe ich jetzt in 11 Teile aufgesplittet – ohne feste Regel  😈  aber etwas übersichtlicher dürfte es jetzt sein. In Zukunft werde ich versuchen neue Beiträge besser zu gestalten. Alles was man jetzt hier sieht wurde Offline mit Hilfe eines xampp Servers auf meinen Notebook zusammen mit WordPress installiert, dann Kopiert und  simuliert – wenn die Seite einmal Online auf einen Freehoster läuft (nein Geld möchte ich für mein Tagebuch nicht ausgeben) bin ich selbst gespannt wie gut das läuft.  :roll:  :roll:  :roll:

hugo • 14. Juli 2015


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