LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

Mein alter Blog neu aufbereitet Teil 7

Genau das trifft den Punkt – und wo ist der Unterschied zu damals – heute ist Demokratie die Staatsform in den Ländern wo niemand mehr gefragt wird. Das was damals in Orwels Roman einen zentralen Punkt eingenommen hatte – das Neusprech – Krieg ist Frieden oder Frieden ist Krieg, diesen Sachverhalt wurde in den demokratischen Bildungssystemen perfekt umgesetzt und keiner hat es mitbekommen.
Die Umdeutung der Begriffe ist wirklich sehr gut gelungen – dieser Leistung muss man Respekt zollen, was aber auch zeigt, dass Bildung wie sie heute verstanden wird nur wenige Schnittpunkte mit der Realität hat. Faktenwissen ist Wissen das sehr sehr begrenzt ist – und nur einen sehr kleinen Ausschnitt des biologischen Lebens darstellt.
Biologisches Leben muss nicht wissen aus welcher DNA Sequenz es besteht oder sonstige Einzelheiten – es funktioniert auch ohne dieses Wissen in Form von Bildung. Warum das so ist – das sollte eigentlich Gegenstand von Forschung sein – meiner Meinung nach.

Ein sehr richtungsweisendes Gespräch mit  Christoph R. Hörstel – viele sehen in ihm den Nachfolger des verstorbenen Peter Scholl-Latour. Was mich aber viel mehr wundert ist folgendes:

Die Informationen was tatsächlich in der Welt passiert sind ja vorhanden – frei Haus wurden solche Informationen aber noch zu keiner Zeit geliefert. Auch früher musste man sich ein Buch kaufen, um an Informationen zu gelangen oder sich intensiver mit einer Thematik zu beschäftigen. Der Aufwand war früher eindeutig höher – heute kann man es im Internet frei Haus geliefert bekommen — da wird jetzt auch schlagartig klar – die meisten Leute wollen das alles gar nicht wissen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten – es ist gerade die Mehrheit der demokratischen Wähler die noch zur Wahl gehen, die überhaupt nicht an solchen Informationen interessiert sind. Auf andere Weise sind die Wahlergebnisse in den westlichen Länder nicht zu erklären – bliebe nur noch der Tatbestand einer kompletten Fälschung. Wenn ich mir die Menschen anschaue – glaube ich das allerdings nicht.

Ja, nach längerer Zeit ohne weitere Einträge hier, einen kurzen Hinweis zur eigenen Befindlichkeit. Wie ich schon einmal sagte, habe ich alle Schreibtätigkeiten in diversen Foren eingestellt, manchmal ein ganz kurzer Kommentar im Fratzenbuch ….. und ich kann nur sagen, diese Form der Enthaltung das tut gut. Auf der anderen Seite habe ich mein Anki Lernprogramm weiter für meine Bedürfnisse optimeriert – das Vokabel lernen mindest. 1-2std täglich hat die alten Aktivitäten ersetzt.  Ein altes Projekt das ich immer schon in Angriff nehmen wollte ist auch gerade ins Leben getreten. Neben dem normlen Thai – gibt es auch noch viele Begriffe im Zusammenhang mit dem Buddhismus – die eigene Vokabel haben – es sind Begriffe aus dem Pali und Sanskrit, oft sehr komplexe Wortgebilde – geschrieben und ausgesprochen. Wörterbücher Deutsch – Pali – Thai gibt es keine, zumindest habe ich trotz langer Suche keine gefunden. Ein gutes Buch zu dem Thema gibt es Englisch – Pali – Thai, die englischen Begriffe sind sehr kurz gefasst, aber es gibt gute Wörterbücher Deutsch – Pali — kurz auf einen Nenner gebracht – um einen Begriff gut abzuklären bedarf es eines entsprechenden Aufwandes – denn ich brauche die korrekte Form in Deutsch – Thai. Bei dieser Zusammenstellung meines persönlichen Vokabelsatzes ist mir folgendes aufgefallen:  In den buddhist. Texten gibt es ungeheuer viele Definitionen über einzelne geistige Prozesse – das kenne ich aus der westlichen Psychologie überhaupt nicht – das ist dort nicht vorhanden. Um das in einer Analogie zu verdeutlichen: nehmen wir das naheliegendste – all unsere elektr. Helferlein, die haben ja alle Software und diverse Programmiersprachen. Die meisten Progamme oder Anwendungen sind in einer Objektorienterten Sprache geschrieben – das entspricht der westlichen Psychologie. Die dem Prozessor am leichtesten verständliche Sprache ist aber Assembler – die Maschinensprache. Diese Maschinensprache wird eigentlich nicht mehr verwendet – sie ist ersetzt durch die höheren Programmiersprachen. Hier ein kurzes Zitat – das beschreibt was ich eigentlich sagen will.

Auf der anderen Seite benutzen die meisten Compiler für höhere Programmiersprachen nur einen kleinen Teil des Befehlssatzes der CPU (ein Sachverhalt, der zur Entwicklung von RISC-Prozessoren geführt hat), während dem Assemblerprogrammierer der vollständige Befehlssatz zur Verfügung steht, sodass er in manchen Situationen effizientere Befehle benutzen kann, die dem reinen Hochsprachenprogrammierer nicht zugänglich sind. 

Die westliche Psychologie kennt nur noch die höheren Programmiersprachen – das Wissen der Maschinensprache ist verlorengegangen. Das Wissen das generiert wird – mit dem westlichen wissenschaftlichen KnowHow  – ist alles in einer höheren Programmiersprache verfasst. Die direkten Befehlssätze der CPU (des menschlichen Geistes) und deren Abläufe kommen dabei nicht mehr vor. Die Grundlagen des Buddhismus ist aber gerade dieser ursprüngliche Befehlsatz – und wie damit der Geist generiert wird. Dieser Befehlssatz des menschlichen Geistes ist sehr umfangreich – das erkennt man sofort an der Menge der zur Verfügung stehender Begriffe – da ich gerade dabei bin, bestenfalls die Stichworte in meinen Vokabelschatz zu integrieren.

Aus meiner Sicht sieht das so aus: Der Buddhismus beschäftigt sich damit – was und wie die Werkzeuge erschaffen wurden und warum – das westliche Wissen kreiert mit den Werkzeugen neue Schöpfungen am Erbauer der Werkzeuge hat es keinerlei Interesse – es kreiert phantastische Welten und berauscht sich an der Macht dies zu können. Zu den einfachen Fragen – Sinn und Zweck einer Neuschöpfung dazu gibt es keinen Zugang mehr.

Je mehr ich ich mit diesem Thema beschäftige, je wengier interessieren mich die neuesten Spiele, Dramen und Schöpfungen – geschaffen durch die Werkzeuge des Geistes – der Geist selbst wird zum Gegenstand der Beobachtung. Denn das ganze Spieleland ist eine Abstraktion – das schliesst den Geist mit ein. Das Wissen um diesen Sachverhalt – ist schon sehr alt – selbst Buddha (wenn es diese Figur historisch gab) hat dieses Wissen nur angewendet – allerdings in einer systematisierten Form.
Hier eine weitere Metapher zu dem was ich geschrieben habe …… ein sehr nettes Video – warum sind nur alle Leute schon Tod – mit deren Gedanken ich konform gehen kann ????

Hier zum kompletten Video Null Ahnung …

Genau so geht mir das auch Null Ahnung – wenn man dagegen heutige Texterzeugnisse liest – Alternative oder Mainstream gibt es nur Versteher – alle sehen den grossen Sprung auf die nächst höhere Stufe kommen – das sehe ich auch so, meine nächste Stufe geht direkt durch den Kamin und die Asche düngt den Boden, ich ende im NICHTS — viel mehr gibt es da nicht — ausser in den neuen phantastischen Welten mit den 10 Leben ….. dort darf bloss niemand den Stecker ziehen. Wie das aber genau läuft – könnte jeder Mensch selbst herausfinden – die passenden Mittel dazu sind schon alle sehr alt. Am heutigen Zustand unserer Welt lässt sich aber sehr leicht ablesen, dass Wirklichkeit und rechte Sicht – so gut wie niemand interessiert – die moderne Welt ist ein grosses Spiel und die Leiter der Worldgames können jederzeit den Stecker ziehen. Nur ihre eigene Existenz ist in dem Universum eingewoben – was für Spiele auch immer sie spielen – in Wirklichkeit hat sich überhaupt nichts getan – am Anfang war NICHTS – dann ein paar Gedanken – am Ende ist wieder NICHTS.

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Ja, die Abstände zwischen neuen Einträgen hier werden länger – warum ??? – weil es wirklich nichts Neues zu berichten gibt – aus meiner Sicht, die Trends werden lediglich fortgeschrieben. Auch ich bleibe meinem Trend treu – die letzten noch verbliebenen Vermögenswerte in meinem Geburtsland werden liquidiert — der folgende Beitrag aus einem Forum ist dafür die passende Methaper als Begründung:

KEIN EINZIGER Kommentar in den MSM oder auch hier hat (mT)

gefordert, daß man doch aus Kostenersparnisgründen die Vignette einfach zB an Toto-Lotto Ständen, Tankstellen etc. verkauft. Und aus Verhinderung der Überwachung ebenfalls. Was das zusätzlich kosten wird, auch auf Bundesstraßen die Überwachungskameras aufzustellen.Ein weiterer Nebeneffekt, darauf könnt Ihr Gift nehmen: Besatzer-Oberkrake Schäuble wird auch für das Finanzamt drauf zugreifen wollen. Er wird jede Dienst- und Geschäfts-Fahrt, die für das Finanzamt abgerechnet wird, überprüfen wollen.So hat die Totalüberwachung gleich mehrere Vorteile: man bekommt den Mob unter Kontrolle, besser, als es die Stasi jemals hatte, man bekommt weitere Finanzeinnahmen, und die Ausplünderung geht weiter in ungeahnte Höhen.WANN, JA WANN WEHRT SICH der dröge Michel endlich einmal, und wann werden solchen Diktatoren und Undemokraten wie dem Reptiloiden das Handwerk gelegt?

Quelle Am Anfang wurde über die PKW Maut nachgedacht

Die ganzen Anfänge dazu konnte ich schon am eigenen Leibe erleben, als ich noch in DACH gearbeitet hatte – aus D war ich ja schon lange geflüchtet, meine letzten 12 Jahre arbeitete ich in CH ursprünglich in einem Ur-schweizer Grosskonzern, der dann allerdings von einem deutschen Grosskonzern gekauft wurde. Dort wurden zwischenzeitlich die meisten Ex-Chefs ausgewechselt und alles ging in den Trend der Totalüberwachung hinein. Das war ein langsam schleichender Prozess, von den meisten Mitarbeitern zwar wahrgenommen, aber letztendlich ignoriert, den die persönlichen Abhängigkeiten Familie, Verpflichtungen dominieren den Tagesablauf – es gibt keine Revolutionen und Widerstände – jeder ist auf den Monatslohn angewiesen. Nur Einzelpersonen ziehen die Reisleine – und suchen sich etwas anderes was mehr Freiraum bietet. Dazu habe ich ein interessantes Video gesehen – das hat mir ganz gut gefallen

Der Titel – Nachricht an das Stimmvieh – es beschreibt die aktuellen Zustände wie ich finde sehr gut. Da wo ich jetzt lebe gibt es natürlich auch einen Staat – auch dieser Staat hat die Tendenz wie alle Staaten seine Bürger zu kontrollieren, nur das Gesellschaftssystem ist von Grunde auf anders strukturiert – hier lernt niemand in der Schule, dass alle gleich wären …… und sonstigen PISA Schwachsinn. Die Mehrheit der Menschen hier bezahlt keine Steuern – und sind deshalb auf der anderen Seite auch entsprechend weniger abhängig vom Staat – denn seine Lockmittel sind begrenzt und die Menschen müssen fast alles selbstverantwortlich regeln – oder halt nicht, das ist jedem freigestellt – aber Hilfe gibts vom Staat nicht. Ich bevorzuge dieses System – darum lebe ich jetzt auch hier. Das bundesdeutsche System kann meine Resourcen nicht mehr abgreifen, aber ich werde auf die Resourcen dort zugreifen – ohne schlechtes Gewissen – denn mit jedem Euro den ich zusätzlich abgreifen kann, können die dortigen Machthaber keinen weiteren Unsinn anstellen – das ist mein Beitrag zu mehr Frieden.Hier noch ein Artikel der obiges untersteicht – Demokratie-behindert-die-entwicklung-der-menschheit diesen Eindruck kann ich bestättigen – man muss nur daran erinnern, dass bei den griechischen Urvätern der Demokratie auch nicht jeder wählen durfte — und Gleichheit war auch ein Fremdwort in der Urdemokratie – das sollte einem schon zu denken geben, das was wir heute Demokratie nennen ist ein schlechtes Gossenspiel für PISA Bürger.Hier ein Artikel den ich für sehr interessant halte und der wahrscheinlich sehr nahe an die Wahrheit herankommt. Hier werden ein Teil der Spieler klar mit Namen benannt – es sind die Spieler die im normlen Alltag die Meinungsführerschaft anführen. Die wirklichen Spielzüge werden hier teilweise aufgezeigt, das Wahlvolk der Demokratien scheint diesen Sachverhalt allerdings nicht sonderlich zu interessieren – obwohl doch deren Vermögen genau von diesen Gruppen verwaltet werden (Pensionen, Versicherungen etc. pp) Die Sorose und deren Stiftungen dürfen ungestraft täglich über ihre Medien ihren eigenen Neusprech verzapfen – und die Welt hängt gebannt an deren Lippen.

QE-Ausfall & Pappmaché-Wahn

Veröffentlicht am 07.11.2014 07:00:00 Uhr von Jim Willie CB


Die QE-Initiativen wurden offiziell zum Stimulus erklärt und als erfolgreich bei der Stützung des US-Finanzsystems ausgewiesen. Der Schuldenfluss konnte aufrechterhalten werden wie auch die vielen Marktstützen, die den staatlichen Schuldpapieren der USA und den hypothekarisch gesicherten Wertpapieren, die keiner will, finanzielle Deckung verschaffen.

Als Stimulus kann man diese Initiativen aber wohl kaum bezeichnen. Die monetäre Hyperinflation bewirkt genauso das, wie es uns immer schon beigebracht wurde: Sie entfaltet ihre mächtigen korrosiven Wirkungen. Diese Inflation lässt die Kostenstrukturen steigen, sie eliminiert die Gewinnspannen und zwingt Unternehmen zur Aufgabe, wodurch Ausrüstung etc. außer Betrieb genommen wird. Jackass bezeichnet den QE-Effekt daher lieber als Todeskapital, das Kapitalverrentung erzwingt, zur Stilllegung von Betriebsausrüstung führt, die häufig liquidiert wird.

Weder die US Fed noch ihre Wall-Street-Partner reden jemals von diesem Effekt der Kapitalzerstörung, weil es ihrem Stimulus-Argument und ihren falschen Botschaften widerspricht. Wenn sie ihren Grundsatz hartnäckig artikulieren, dass Banken gerettet werden müssen, weil diese Too Big To Fail seien, dann senden reine Propaganda. Sie sind die Zentren des amerikanischen Finanzverbrechens.

Die Interventionen haben viele Gesichter. Wollen wir also die unterschiedlichen Formen durchgehen und am Ende des Artikels den Goldmarkt behandeln. Die Pappmaché-Lösung kann scheinbar endlos fortgeführt werden, mit dem Goldmarkt geht das aber nicht. Die Interventionen und Kursdrückungen am Goldmarkt sind endlich. Dafür braucht es physisches Gold, Goldbarren, um wiederholt Störungen und Ablaufsänderungen in diesem Finanznischenmarkt durchführen zu können. Diese Unterminierung ist endlich, und sie geht auf ihr Ende zu.

Während der Ost-West-Großkonflikt zwischen Russland und den Vereinigten Staaten durchgespielt wird, sollte man einen entscheidenden Unterschied nicht vergessen. Die Russen haben ein riesiges Netz aus Erdgaspipelines, um die gerade in der Ukraine gekämpft wird. Die Pipelines versorgen viele Wirtschaften, jeweils die Industrie und die Haushalte.

Die Vereinigten Staaten haben hingegen ein riesiges Netzwerk aus giftigen, kontaminierten Geldflüssen – so der Markt für US-Staatsanleihen, der FOREX-Devisenmarkt und die Bankensysteme. Diese Pipelines für verdorbenes Kapital verfügen über Kanäle, Fenster, Röhren, Seiteneingänge, Rohrinstallationen und Hebel – fast wie in einer gewaltigen Chemiefabrik. Das große Problem ist, dass das US-Liquiditätsnetzwerk toxisch ist, Kapital zerstört und zu wirtschaftlichem Ruin führt.

Die USA werden diese Schlacht nicht gewinnen. Sie werden sich dadurch nur ihre eigene Isolation von all ihren Alliierten verdienen. Die USA werden zum Pariastaat.

Bankenpleitenstränge punktuell unterbrochen

Während der sogenannten Weltfinanzkrise (die Jackass lieber Zusammenbruch des westlichen Geld- und Bankensystems bezeichnet) ist es in den letzten Jahren zu zahlreichen Bankenpleiten gekommen. Der größte und wichtigste, im September 2008, wurde aber versteckt.

Damals wurde Goldman Sachs gerettet und der Eindruck erweckt, all das wäre ein Lehman-Bankrott und eine AIG-Verstaatlichung gewesen. Unter dem Deckmantel der US-Regierung wurde GSax eine 100%ige Erstattung für Derivateauszahlungen und ein kompletter Ausgleich der Hypothekenpapieranlagen gewährt, die Bank wurde zudem an die erste Stelle bei der Verteilung der erfolgenden Kapitaltransfers gesetzt.

Dies war der cleverste Banken-Bailout der Geschichte. Das Kapital zur Auszahlung der Derivatepositionen stammte aus der bekannten Spielgeldquelle, von dort, wo alle Spuren hinführen – von der US Fed und ihrer Geldschöpfung. Die braven US-Amerikaner reden von der privilegierten 1%-Elite. Sie haben aber keine Vorstellung davon, wer die Banker eigentlich sind, was sie machen, welche Instrumente sie nutzen, welche Kontrolle sie ausüben oder welchen Einfluss sie durchdrücken.

Wenn sie nur wüssten, inwieweit Goldman Sachs und die Citibank die Gesetzestexte im Kongress mitschreiben und die Märkten unrechtmäßig abschöpfen und mit Aufschlägen belasten. Die gewaltigen Strafen und Bußgelder für das eigene kriminelle Verhalten sind schon in ihren Geschäftsmodellen einkalkuliert. Kriminelles Verhalten ist ein relativ kleiner aber wachsender Teil ihre Geschäftskosten.

Die Royal Bank of Scotland war ein weiterer gigantischer Bailout, dem ein Bankrott oder ein Fast-Bankrott vorausging. Die Regierung Großbritanniens übernahm 81% der gescheiterten Finanzinstitution – also kein kompletter Totalaufkauf der vielen kaputten Unternehmenssegmente. Der Bailout hatte einen Gegenwert von 46 Mrd. Britischen Pfund, er wurde 2008 und 2009 durchgeführt. Jetzt ist alles weg, verschleudert – gutes Geld dem schlechten hinterhergeworfen. Die braven Briten haben sich seither immer wieder über die schreckliche Behandlung durch diese Bank beschwert. Die RBS-Bank bleibt aber ein Raubtier, aber ein staatlich geschütztes.

Ein Ereignis jüngeren Datums macht die Situation erneut deutlich. 2012 und 2013 fragte sich Jackass, ob sich eine mittelgroße Bank nicht auf dem Weg in den Bankrott befände. Sie hätte einen systemischen Zusammenbruch auslösen können, weil größere Partnerbanken im Dominoeffekt in die Pleite gerasselt wären. Anschließend hätte die Ansteckung, die Übertragung des finanziellen Stresszustands, eingesetzt. Einige Märkte, die unter ständiger Kontrolle standen, wären nicht mehr beherrschbar gewesen – es wäre zur Freisetzung des Goldmarkts gekommen.

In weiteren Verlauf wären auch einige Banken in London und Ney York in den Bankrott gerutscht. Die Hoffnung auf dieses Szenario wurde dann gewissermaßen zerschmettert, als QE eingeführt und um einige Runden erweitert wurde. Anleiheankaufprogramme ermöglichten die finanzielle Deckung anderer Finanzanlagen, wie Hypothekenbonds, wie Bankenderivate, aber auch Bankenanleihen, im Schutz dieser Ankaufprogramme wurden sogar stille Aktienkäufe getätigt.

Es wurde 2014, und es schien klar, dass sich Bankenbankrotte durch Papiergeld, speziell entwickelte Pflaster, speziell entwickelte Liquiditätsfazilitäten, speziell entwickelte Kredite zu einem Fast-Nullzins und auch dem Einsatz massiver Swaps abwenden und reparieren ließen. Die verschiedenen Staaten (speziell die USA) scheinen bei der Reparatur der Banken mit der Vorstreckung von noch mehr Schulden helfen zu können. Viel versteckter funktioniert der Einsatz von Drogengeld bei der Abwendung von Bankrotten hochangesiedelter Banken, wie die Bank of America.

Ein Pleiteereignis jüngeren Datum kam in den Fokus der Öffentlichkeit – die Pleite der portugiesischen Banco Espirito Santo. Ihre Pleite war von einer Kontroverse über die nachlässige Rückzahlung von vergebenen Absicherungsderivaten begleitet, was an der großen Zahl der Tochtergesellschaften und am Kleingedruckten in den Verträgen lag.

Abgesehen von einer Reform für den Auszahlungsbedingungen für Absicherungsderivate wurde noch eine klare Botschaft gesendet: Die Europäische Zentralbank öffnete ganz einfach ihr Kapitalfenster und sicherte große Teile der Schulden der BES ab und verhinderte somit die regelrechte Pleite; die Risiken einer weiteren Ausbreitung wurden somit gebannt. Das Ereignis bleibt dennoch ungelöst.

Dennoch zeigt sich das übergeordnetes Muster: Zentralbanken sichern die Schulden ab. Die Lektion daraus: Zentralbanken können pleitegegangenen Banken Papierpflaster verpassen und Zeit schinden, anschließend wird dieser Prozess bei der nächsten bankrotten Bank wiederholt. Eine Obergrenze für die Verabreichung von Papierpflastern scheint es nicht zu geben. Die Banker-Verschwörung kann ewig so weitergehen, denn diese Pflaster basieren auf Papierlösungen und Fiat-Papiergeldausflüssen; und schließlich kontrollieren sie den Papieroutput. Sie sind die Herrscher der Papierburg.

Integriertes Pulsader-Pflaster für den US-Staatsanleihekomplex

Der Markt für US-Staatsanleihen ist ein tolles Beispiel für einen Ausfall vor unseren Augen, der durch die Verankerung eines monetären Hyperinflationierungsprogramms verdeckt wird – sozusagen das Pflaster auf der Lebensader, ein institutionell hergestelltes.

Seit 2012 ist Jackass der festen Meinung, dass QE permanent weitergeführt und niemals gestoppt wird. Mit QE wurde eine Situation der vollständigen Abhängigkeit geschaffen, aus der es keinen Ausstieg mehr gibt. Es gab QE, dann QE2, dann Operation Twist (Langläufer wurden gegen Kurzläufer gestauscht), dann QE3, dann Taper Talk (schlichte Lügen) und jetzt QE-Unendlich.

In der aktuellen Situation bekommt man mit Regelmäßigkeit immer mehr Lügen präsentiert – in immer mehr Bereichen. Die Zentralbank kann permanente Anleihekäufe nicht zugeben, denn das würde bedeuten, dass die Vereinigten Staaten eine indossierte Drittweltnation wären, die ihre wachsenden Schulden für immer und ewig monetisiert – obendrein eine Nation mit einem enormen Kriegskostenanteil.

Der große, übelriechende Hinweis auf versteckten Ausfall war die Aufhebung der US-Schuldenobergrenze letztes Jahr. Eine Reihe kluger Analysten kommt zu dem Schluss, dass es eine Aufhebung einer Verschuldungsobergrenze nur dann geben kann, wenn es zu einem Schuldenausfall gekommen ist. Andere meinen, dass der US-Kongress einfach die Gesetze umschreiben kann, um unbegrenzte Kreditlinien zu erlauben.

Der Verkauf des JP Morgan-Firmensitzes im Süden Manhattans scheint dieser Ausfall-Prämisse zusätzliches Gewicht zu geben. Der endlose Krieg scheint die unter den verschworenen Banker herrschende Verzweiflung glaubhaft zu unterstreichen. Möglicherweise wird es in den nächsten Monaten einen neuen Krieg geben – die US-Hauptexporte sind, neben toxischen Anleihen, eben militärisches Kriegsgerät und Diabetes.

Ohne QE-Anleiheankäufe würde der US-Staatsanleihemarkt einbrechen. Sie werden “unsterilisiert“ vorgenommen. Trotz seiner vollkommen arroganten Art verabreicht Prinz Draghi wenigst noch sterilisierte Kapitalspritzen, wobei er dem Finanzsystem gleichzeitig wieder Kapital entzieht. Die US Fed lässt einfach nur Kapital einfließen, ohne im Gegenzug anderes zu entziehen – sprich unsterilisiert.

Der US-Staatsanleihekomplex wird durch die monetäre Hyperflationsmaschinerie gestützt – und zwar in der am stärksten zersetzenden, schadenbringenden und verräterischen Weise, die es überhaupt geben könnte. Was hier passiert, ist nichts anderes als die Ausgabe von falschem, bezugslosem Geld, das der Schuldendeckung dient – für neue Schulden wie für die Umschuldung alter Schulden.

Dieses Pulsaderpflaster ist vollkommen in das System eingepasst worden. Die US-Regierung hält an ihrem 1 Billion $ schweren Schuldenkapitalausfluss pro Jahr fest, der aus unkontrollierbaren Defiziten stammt. Die Maßnahmen der US Fed unterliegen weiterhin keinerlei Aufsicht, hier wird im großen Stil über die eigentlichen Defizitmengen gelogen.

Bei einer einfachen Aufrechnung der Jahresendbilanzen legt ein zusätzliches Jahresdefizit von 1,1 Billion $ offen. Jackass vermutet, dass 80 bis 90 Milliarden $ des monatlichen US Fed-QE-Volumens allein in US-Staatsanleihen und in “offizielle“ Hypothekenanleihen gehen (meist vom Typ Fannie Mae). Meine andere Vermutung ist, dass möglicherweise mindestens zusätzliche 100 Mrd. $ QE-Volumen pro Monat in den Derivatesektor fließen, was aber nie erwähnt wird.

Dieser Bereich ist höchst problematisch, wie uns das Ereignis rund um den “Londoner Wal“ vor Augen geführt hat (auch die Berichte zu diesem Vorfall stecken voller Lügen). Die Londoner-Wal-Verluste stammten nicht aus Staatsanleihen der Eurozone, sie entstanden aufgrund von Volatilität am US-Staatsanleihemarkt – der Fluch der Derivate. Die Anleihen der PIGS hatten sich im fraglichen Quartal alle erholt, woran sich ganz einfach die JP Morgan-Lügen zeigen ließen, was die sehr gut bezahlten Bankanalysten, die untertänigst auf die Knie gehen, aber nicht tun.

Der Ausfall der US-Staatsanleihen ist möglicherweise mit dem Einzug des Firmensitzes von JP Morgan einhergegangen, vielleicht ist hier auch ein Quäntchen Anteilsaufkauf an der Federal Reserve seitens Chinas im Spiel. Die Chinesen arbeiten mit Nachdruck hinter den Kulissen. Vielleicht haben sie veranlasst, dass die Schuldenobergrenze aufgehoben wurde, um unerwünschte Kontroversen und Aufmerksamkeit abzuwenden. Lull die Massen ein, bis sie schlafen und ergreif‘ die Hoheit über die entscheidenden Finanzposten.

Die Chinesen haben aktiv ihre toxischen US $-Schuldenpapiere in kommerzielle Immobilien und Agrarland konvertiert, möglicherweise auch in Bergbauprojekte und Hafenanlagen. Jackass vermutet, dass die Chinesen keine 1,3 Billionen $ in US-Staatsanleihen besitzen. Meine Vermutung ist, dass sie nicht einmal mehr 1,0 Billionen $ besitzen, was ja immer noch viel wäre. Sie haben überall auf der Welt investiert – physische Vermögensanlagen gekauft und US$-Schuldenpapiere abgestoßen. Sie konzentrieren sich im besonderen Maße auf Übernahmen und Partnerschaften in Afrika.

Der US-Staatanleihekomplex wurde mithilfe der Inflationsmaschinerie an die QE-Anleiheankaufprogramme angekoppelt – über einen breiten Kanal. Die Schulden sind inzwischen nicht mehr wichtig, weil sie insgesamt durch monetisierte Schulden gedeckt werden – dies ist ein neue, entsetzliche Ära, die von den herrschenden Bankern und der staatlichen US-Finanzindustrie gutgeheißen und begrüßt wird.

Der Anleihemarkt wurde somit schwer beschädigt und verdorben, er trägt die Zeichen einer institutionalisierten Krebserkrankung. Rückenstärkung erhält der Anleihemarkt durch die Zinsswap-Maschinerie, eine Art fliegender Stützpfeiler, der ein 250-stöckiges Hochhaus abstützt, das sich aus allen Windrichtungen angestürmt wird.

Einen geldpolitischen Faktor scheinen nur wenige Analysten zu verstehen (oder sie erwähnen ihn lieber nicht, obwohl sie im Bilde sind): die dringende Notwendigkeit eines Dauer-Nullzins. Sie besteht in zweierlei Hinsicht.

1) Das System braucht einen 0%-Zins, um den Anleihemarkt am Laufen zu halten. Das 0%-Gratisgeld wird als Futterspender für die Zinsswaps benötigt, die die Falschgeldflüsse in einer Reihe von Schritten verarbeiten und somit eine künstliche Nachfrage nach langlaufenden US-Staatsanleihen erschaffen. Bums – und aus dem Nichts entsteht enorme Nachfrage nach US-Staatsanleihen, obwohl keine Käufer existieren. Das kostenlose Geld ist ganz entscheidend für die Fütterung der Zinsswap-Maschinerie: große frische Anleihenachfrage gratis.

2) Der Nullzins ist zweitens dringend notwendig für den Anleihe-Carry-Trade der Wall Street. Die Wall Street leiht kurzfristig, um langfristig zu investieren: Sie nehmen die 0%-Kredite und investieren sie in langlaufende US-Staatsanleihen, um den Spread mitzunehmen. Dieses Geschäft hebeln sie dann noch mittels Anleihe-Futures.

Die US Fed würde ihre Zinssätze nicht anheben und somit die Großbanken zerquetschen, denn sie sind alle Syndikatspartner. Steigende Zinsen würden eine Verkehrung der Profite bedeuten; sie würden eine Anleiheverkaufsdynamik entstehen lassen, welche die langfristigen Anleiherenditen über die 3% hinaustreiben würde – und plötzlich sogar 4%.

Die US Fed würde die Zinssätze nicht anheben und somit jene Lebensader abdrücken, die den US-Staatsanleihekomplex mit der Zinsswap-Maschinerie verbindet. Die USA sind abhängig vom sogenannten “Financial Engineering“, und an diesem werden sie auch sterben. Die USA sind auf leicht verfügbaren und billigen Geld hängen geblieben, sie haben zudem eine tödliche Abhängigkeit von Derivaten und Carry-Trades entwickelt. Greenspan lag komplett falsch, und das weiß er.

Es gibt ein klares Muster: Die Zentralbank deckt US-Staatspapiere (und Quasi-US-Staatspapiere wie Fannie Mae-Anleihen). Die Zentralbank hat einen ausgefeilten Großmechanismus entwickelt, der den Anleihemarkt an den Derivatesektor bindet, wobei Unterstützung von der alliierten Wall Street in Form des Carry-Trades kommt. Alle Mechanismen und Instrumente sind integraler Bestandteil des Systems.

Die Lektion lautet: Zentralbanken können den gescheiterten US-Staatsschuldenmarkt mit raffinierten, finanz-engineerten Papierzugaben behandeln und somit Zeit schinden. Der Prozess wird permanent aufrechterhalten, um jedes neue Schuldenjahr und jeden neue Umschuldung zu decken. Die quantitativen Lockerungen sind permanent, daher auch der Name QE-Unendlich; unendlich sind auch die Staatsschulden. Auch der Nullzins – die Speiseleitung – ist für immer.

Das System wird durchdrehen, wenn andere Nationen große Mengen US-Staatanleihena abstoßen, wenn der Dollar erheblich seltener zur Begleichung von Handelstransaktionen eingesetzt wird. Das Volumen der Fed-QE-Programme wird explodieren. Die Anleihen lassen sich damit zwar abdecken, die ausländischen Zulieferer können aber nicht gezwungen werden, im Austausch gegen Fertigprodukte oder Rohwaren, einschließlich Erdöl, US-Anleihe-Giftpapier zu akzeptieren.

Die Banker-Kabale kann ewig so weitergehen, weil all diese Pflaster auf Papierlösungen und Fiat-Papiergeldausflüssen basieren, schließlich sind sie es, die den Papieroutput kontrollieren. Dennoch werden sie am Ende gegen die Wand fahren und sich gezwungen sehen, einen neuen „Shit-Dollar“ einzuführen. Er wird dann stärker abgewertet als jetzt vermutet wird.

Einige Nationen könnten sich – nach dem Mord am französischen Energiekonzernschef Christophe de Margerie – eingeschüchtert fühlen, so dass sie den US$ im Handel weiterhin akzeptieren. Er hatte sich gegen die generellen Einsatz des US-Dollars bei Ölverkäufen ausgesprochen. Mord bringt der US-Regierung durchaus Vorteile.

Grenzen des COMEX-Golds

Seit 20 Jahren ist die Begrenzung des Goldpreises die Norm. Sie ist das stete Krebsgeschwür im Finanzkörper, welches ungezügelte Verschuldung und monetäres Wachstum ermöglicht. Der Gold-Vollstrecker wurde weggesperrt, eingetütet und gefesselt. Die Goldkurskontrolle kennt viele Methoden, die hier nicht alle aufgelistet werden können, weil einige, ehrlich gesagt, extrem versteckt liegen und heimlich gemanagt werden.

Die grundlegende Methoden ist aber der Verkauf von ungedeckten Gold-Short-Futures, der Verkauf von Papiergold, ohne es jemals zu liefern und die Aufrechterhaltung dieses Kreislaufes durch noch mehr Leerverkäufe. Die schläfrig-kompromittierte CFTC setzt keine Gesetze durch – zumindest nicht die, die sich gegen Kontraktbetrug richten.

Seit Juni 2012 wurden die Gold-Futures-Kontrakte bar beglichen, was dem synthetischen Namen vollste Ehre macht. Es wird keine Gerichtsprozesse geben, weil die betreffenden Akteure dann aus der COMEX-Verbrechensarena verbannt werden würden. Man muss aber auch sagen, dass die Großbanken in letzter Zeit eine deutlich kleinere Netto-Short-Position hielten.

Der SPDR Gold Trust (alias GLD Fund) ist ein Exchange Traded Fund. Er versorgt die COMEX heimlich mit physischem Gold, indem er die eigenen Investoren, die ihr Geld in physische Goldanteile investieren, quasi beraubt. Der Fonds stellt Zertifikate her, betreibt Leerverkauf dieser Anteile, benutzt alle möglichen anderen Instrumente und stiehlt sich dann mit dem Metall davon. In den letzten fünf Jahren wurde der GLD-Fonds systematisch entleert, die Bestände liegen jetzt unter 800 Tonnen. Es läuft eine große Debatte darüber, ob die eigentlichen Bestände, die aber praktisch bei null liegen, nicht doch eher bei 700 Tonnen liegen, da auch mobile Goldmengen – aus der Minenproduktion kommend – in die Fondbestände eingerechnet werden (Vermutung Jackass‘).

Schlimmer noch: Den legitimen GLD-Investoren wird der Umtausch von Fondsanteilen in physische Goldbarren verweigert, auch wenn sie die dafür im Prospekt festgeschriebenen Anteile vorweisen. Sie werden abgewiesen, weil sie keine Syndikatsmitglieder sind, um es einfach auszudrücken. Der Umtausch der Anteile ist ein Privileg, das exklusiv der Wall Street gewährt wird. Als Quelle könnte dieser Fonds nun ausgetrocknet sein.

Ein wichtiger Hinweis auf tieferreichende Korruption im Goldmarkt ist ersichtlich. Die einst hochgeachtete Scotia Mocatta hat ausverkauft. Seit letztem Jahr stellen sie ihre wertvollen Bullionbank-Goldbarrenbestände dem Wall-Street-Bienenstock zur Verfügung. Sie sind praktisch entleert. Die betreffenden Daten kann man den Bewegungen der in den COMEX-Beständen entnehmen – hier wurde im großen Stil zusammengerafft, wobei die Scotia als Quelle diente. Unklar ist, warum eine respektierte, ehrwürdige kanadische Bank ihre Seele an den Teufel verkaufen würde. Irgendeine Vereinbarung wurden getroffen, ohne Genaueres nennen zu können.

Tatsache ist, dass der Wall Street die Tiefenquellen ausgehen. Sie benutzen ihre CIA-Allianz, um Gold zu stehlen – so in Libyen (144 Tonnen) und in Kiew (33 Tonnen) und auch in anderen Ländern, und vielleicht bald schon im wehrlosen Tschad.

Die große Story, die nicht berichtet wird, ist der Diebstahl saudischen Goldes in Schweizer Banken durch staatliche US-Stellen. Das Könighaus wird in den Schredder gedrückt – nicht mehr nützlich, außer für gestellte Fotoshootings. Trotz außergewöhnlicher Maßnahmen – wozu selbst Kriege und Zerschlagungen gehören – gehen der Wall Street die Quellen aus den Tiefenkanälen aus.

Es gibt zahlreiche FOREX-Derivatinstrumente, die den Goldkurs am Boden halten. Fast jede große Währung wurde in die Tiefe geschlagen, aber immer in Verhältnis zum Goldmarkt. Ein Flussdiagramm aller FOREX-Derivate mit Verbindung zu Gold würde einen interessanten Anblick bieten. Es würde – mit den Zinsswap-Portalen und Carry-Trade-Röhren – einer großen Chemieverarbeitungsfabrik ähneln.

Es gibt vier Hauptkontrollzentren des Goldpreises. Ein großes Kontrollzentrum ist der Schweizer-Basel-Bienenstock mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich – die Heimat der Überbanker.

Ein anderer, mit Sitz in London, ist der Goldman Sachs Goldhandelsstützpunkt – fast Tür an Tür mit dem skandalösen Londoner Goldfixing.

Die New York Fed ist ein weiteres wichtiges Kontrollzentrum, das sich zudem auf den Diebstahl offizieller Goldkonten spezialisiert hat.

Die Investment-Hauptabteilung von JP Morgan ist ein wichtiges, zweigesichtiges Kontrollzentrum mit enormen Tentakeln, die in alle wichtigen Märkte reichen. Sie sitzen in New York und London.

Ein verstecktes Büro könnte sich im Rom befinden, wo es vielleicht mehr Telefon- und Fernschreibernachrichten als tatsächliche Marktorder gibt.

Das Muster der Bankerkontrolle über den Goldmarkt hat aber einen ganz wunden Punkt. Sie können nicht unbegrenzte Mengen Goldkontrakte einsetzen, weil zumindest ein Grad an Anbindung an Echtgoldbesicherung erforderlich ist. Anders formuliert: Die Drückung der Goldkurse braucht eine gewisse Menge physisches Gold als Basis.

Berichten zufolge liegt das Verhältnis zwischen Papiergoldforderungen und eigentlichem Goldangebot innerhalb des Bankensystems irgendwo zwischen 100 zu eins. Und es wird mit jedem Jahr schlimmer (höher). Das Große Goldspiel kann nicht dauerhaft bestehen, da Papiergold eine Zuflussquelle aus echtem Goldmetall braucht. Dem New Yorker Bienenstock geht das Material langsam aus, wenn er nicht schon fast leer ist.

Die GLD-Quelle versiegt langsam, wenn sie nicht schon fast leer ist. Dem Londoner Bienenstock geht das Material langsam aus, wenn er nicht schon fast leer ist. Seit März 2012 verliert er nun schon 1.000 Tonnen monatlich [sic!]. Die anderen Quellen sind nebulöser und schwerer zugänglich.

Im Basler Bienenstock sind die Goldbarrenbestände vielleicht nicht so knapp, doch möglicherweise sind hier die Grenzen der Bereitschaft erreicht, das System mit Gold zu versorgen, welches dann nach China umleitet wird. Der Bienenstock in Rom könnte inzwischen auch schon geringe Bereitschaft zeigen, das System mit Gold zu versorgen. Basel und Rom könnten dabei sein, ihre Rolle im nächsten Kapitel auszuhandeln – nachdem der globale Paradigmenwechsel abgeschlossen ist.

Großes Schockereignis

Eine plötzliche (vielleicht über Nacht stattfindende) Verdopplung des Goldpreises, herbeigeführt in Shanghai, würde schwere Störungen bringen. Sie betreiben ein ehrliches Handelshaus und wollen einen fairen Goldkurs stellen – und zwar auf Grundlange eines Angebot & Nachfrage-Ausgleichs beim physischen Gold. Welch‘ einzigartiges Konzept – das den westlichen Bankenzentren und den gesamten westlichen Finanzstrukturen vollkommen abhandengekommen ist.

Das hartnäckige Goldmetall lässt sich nicht drucken, oder durch Alchemie aus Eisen oder Blei erzeugen. Trotz der guten Verbindung zum Beelzebub und zur Unterwelt kommen die Banker immer noch nicht an die Alchemielaborformeln zur Goldherstellung heran. Der Goldmarkt kann nicht immer wieder durch Papiergold fixiert werden – ganz sicher nicht dauerhaft.

Wenn der Shanghai-Schock kommt, werden alle Papiergoldstrukturen einbrechen, alle FOREX-Derivate in sich zusammenfallen und in allen Kontrollräumen wird die Panik ausbrechen. Eigentlich würde es Spaß machen, diesem Prozess gemütlich zuzuschauen, das Problem ist nur, dass die widerwärtigen Banker zusätzliche Kriege anzetteln und mehr Designer-Viren freisetzen werden.

Der beste Schutz gegen den schon wütenden tödlichen Sturm ist der Kauf von Barren und Münzen aus Gold & Silber – und der Ausstieg aus dem gesamten Papiergeldsystem aus Aktien, Anleihen und Zertifikaten der Großbanken. Papiervermögen wird den Sturm und seinen Höhepunkt nicht wohlbehalten überstehen. Der Sturm hat jetzt eine finale Höhepunktphase erreicht.

Große Veränderungen stehen an. Die hochvolatilen Finanzmärkte zeigen einen Sturm mit hässlichem Ende an. Wie die Informationsquelle “The Voice“ vor drei Wochen in einer kurzen aber prägnanten Aussage mitteilte: “JETZT SIND WIRD ENDLICH IM ENDSPIEL.“ Der einzige Schutz vor Bankenpleiten, Kontenkonfiszierungen, Ersparnisverlusten, umverteilten Renten und ökonomischen Stresszuständen wird Gold & Silber-Eigentum in physischer Form sein.

© Jim Willie CB
www.goldenjackass.com

Quelle

hugo • 14. Juli 2015


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