LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

Mein alter Blog neu aufbereitet Teil 5


Ja, mit dem – Ein Buch für keinen  bin ich jetzt fertig, es hat sich etwas hingezogen, weil noch privates dazwischen kam. Versuchen wir es einmal in 3 Sätzen zusammenzufassen ….


Es war insgesamt sehr lesenswert – viele Dinge, die ich kannte wurden auf besondere weise verknüpft und haben ein anderes Bild gezeigt, als es mir in Erinnerung war. Ob der weitere Verlauf so eintritt, wie im Buch angedeutet – als eine Möglichkeit durchaus denkbar, aber nicht zwingend. 

Meine Lebenserfahrung sagt mir, die beste Theorie (auch wenn sie richtig ist) ändert nichts grundsätzliches – und kommt die Theorie zuerst – stimmt etwas im Ablauf nicht. Ein Kind lernt das Laufen auch nicht dadurch, dass es Bücher über biomechanische Abläufe liest – sondern beginnt sich aufzurichten, fällt hin probiert weiter – solange bis die ersten Schritte sich ergeben. 


Ich habe überhaupt meine Zweifel, ob man das was ich eigentlich sagen will überhaupt in Worte fassen kann – da das hier im Kern ein fixieren eines Teils meiner Gedanken ist – spielt das auch keine Rolle, denn ich schreibe es ja auch nicht für andere – sie dürfen es zwar lesen, was sie aber verstehen, darauf habe ich eh keinen Einfluss – und es spielt auch keine Rolle.

Etwas ganz anderes zwischendurch – ich bin jetzt seit 3 Jahren damit beschäftigt die Landessprache zu erlernen. Dabei haben sich diverse Probleme ergeben – die schreibe ich mal nieder, vielleicht hilft das jemand zufällig weiter. Also ich lerne Thai – dort gibt es eine eigene Schrift mit rund 70 Zeichen – es ist aber auch ein Alphabet. Das lernt man natürlich zuerst – da gibt es vor Ort jede Menge Hilfsmittel.

Ich selbst bin fremdsprachliche eher minderbegabt – meine Stärken waren immer Mathematik und Chemie/Physik. Mit diesem Handycap musste ich leben. Im 1. Jahr hatte ich für ein halbes Jahr eine Lehrerin – 5 Tage je 1 std. in der Woche. Da kam ich aber schnell an meine Grenzen, weil sie sich nicht auf meine Bedürfnisse einstellen konnte. Ja, eine Frau habe ich auch die kann sehr gut Thai und Deutsch auch ganz passabel – es war aber ganz schnell klar, zusammen lernen das funktioniert nicht wirklich.

Da wir in der Provinz leben und nicht in Bangkok war klar – ich muss das irgendwie selbst auf die Reihe bringen. Erste Frage  die auftauchte, was für Wörter lerne ich eigentlich – da kam mir die Idee, da mein Sohn damals gerade in der 2. Klasse war, ich nehme seine Schulunterlagen. Ich habe mir dann einen Wortschatz erarbeitet aus den Schulbüchern der Klasse 1 u. 2 und Wörtern die mich persönlich noch interessierten z.B aus dem Buddhismus. Nächste Problem war, wie diese Wörter lernen, anfangs übte ich mit einem kostenlosen Vokabeltrainer – war aber sehr mühsam und nicht besonders motivierend. Im 2. Jahr meines Selbststudiums fand ich den Langenscheidt-Vokabeltrainer-6-0-Englisch – für weniger als 20 Euro. Das war für mich wie ein Geschenk des Himmels, denn man konnte damit Thaischrift schreiben – und vertonen und er hatte diverse Lernvarianten z.B Diktat, Kreuzworträtsel, Multiple Choise  — und sehr wichtig man konnte Listen erstellen,

z.B  Haus    …………… , oder บ้าน  ……….  also auch von Hand die Lösung schreiben, was sehr wichtig war um die thail. Schrift zu üben.

Bis heute habe ich 1500 Vokabeln alles vertont, die Thaiwörter haben Frau und Sohn gesprochen. Das gab enorm neue Motivation und auch viel Lernfortschritt.

Anfang dieses Jahres gab mein Kindle erste Auflösungerscheinungen von sich – ich brauchte ein Ersatz für Ebooks zum Lesen. Sohnemann hatte schon ein Galaxy Tab 3 7 Zoll ungefähr so gross wie der Kindle, allerdings schwerer. Ich testete ihn für Ebooks und befand das Tab für geeignet und kaufte ebenfalls einen. Ich fand dann ein geniales App – für Android Systeme, Windows, Mac und Linux – Anki – ein Karteikartenlernsystem kostenlos – ausser für Apple, da muss man löhnen. Das ist unheimlich vielseitig – man kann alles selbst gestalten. Jetzt habe ich meine ganzen Vokabeln auf dem Tab – die Wörter werden gesprochen von der Stimme des Google Übersetzertools – sowohl die deutschen als auch die thailändischen Wörter – man muss nur eine WIFI Verbindung haben dann ist es kostenfrei oder über über 2/3G Verbindung. Dazu noch das App – bable translator – da kann man neue Wörter nachschlagen – hat ebenfalls Sprachausgabe. Natürlich sind die klassischen Wörterbücher besser – aber mal schnell ein neues Wort nachschlagen und dann in – anki – eingeben ist kein so grosser Aufwand mehr. Das ist eine geniale Sache – zumindest für mich, und bringt wieder einen Schub Motivation und Lernfortschritt.

Ergänzung:

Hier noch ein Link zu den Downloadfiles ich habe dort 2 Decks hinterlegt — Thaischrift schreiben lernen_Vokabeln D_TH V2xxx– und — Thai_Deutsch Vokabeln V2xxx — diese Files kann man sich runterladen, wenn man Anki auf dem PC oder auf dem Telefon/Tab installiert hat. Die PC Version ist die Version mit der die Bastleien gemacht werden können – auf dem Android laufen dann diese Anwendungen.  Ich werde sie auch regelmässig updaten – also immer wenn neue Wörter hinzukommen. Das alles kostet nichts – nur etwas Zeit muss man investieren und sich damit vertraut machen. Es ist komplett – open source – (Apple User ausgenommen ) man kann/muss sich alles selbst häckeln – ich habe auch mit einem Basisfile von dort angefangen – und alles so angepasst, dass es meinen Bedürfnissen entspricht. Ein ähnliches Vorgehen würde ich jedem NeuUser empfehlen – nicht einfach etwas nur übernehmen, sondern es sich passend machen – denn jeder lernt anders.Das Anki System ist aus meiner Sicht genial – es fordert jeden Bastler heraus, man hat die Gelegenheit nebenbei einige Eigenheiten der kostenfreien Angebote z.B von Google Übersetzer genauer  kennenzulernen und sich gegen deren Tücken zu schützen, indem man Offline Versionen herstellt.

Dieses Anki System ist sehr vielfältig einsetzbar – nicht nur für Sprachen – sollte sich einfach jeder der etwas lernen will/muss einmal anschauen, vielleicht ist es ja das passende Hilfsmittel, nachdem er schon so lange gesucht hatte – so war das bei mir.

Also die elektronischen Helferlein – wenn sie richtig eingesetzt werden haben einen Nutzen – zum Lernen sind sie inzwischen sehr zweckmässig und brauchbar. In einer Lernpause eine kurze Partei Schach – die Programme sind schon verdammt gut – auf Vereinspieler Niveau – so macht das alles dann Spass und machte es leichter.

Zurück zum Tagesgesehen – im Augenblick schreibe ich hier nicht viel – warum??

Die Lage ist absolut unübersichtlich im Westen kommt es mir so vor, dass die Kriegspropaganda auf Hochtouren läuft alles schreit nach Sanktionen – gegen Russland. Hier mal ein Artikel der die Sache etwas genauer unter die Lupe nimmt von einem Amerikaner Dr. Paul Craig Roberts  nur mal um eine Stimme festzuhalten.

Hier in Thailand macht die Militärregierung einen sehr guten Job – alle Achtung. Die noch im Lande verbliebenen Westmedien sehen das natürlich ganz anders. Gefühlt sehe ich es so: Die westlichen Freiheitsrechte – so wie sie derzeit praktiziert werden – führen direkt in den Abgrund. Nur die Länder/Regierungen, die solche Freiheitsrechte gewillt sind zu beschneiden eröffnen sich Möglichkeiten um wieder selbst handlungsfähig zu werden. Es ist paradox – aber hier so ist mein augenblichlicher Eindruck – werden meine Freiheitsrechte viel besser gewahrt als im Westen. Man muss jetzt abwarten – ob dieser Eindruck sich bestättigt oder nicht.

Nach einem Kurzbesuch in Deutschland – ist an meinem Abreisetag Peter Scholl-Latour verstorben. Ich hatte seine Bücher gerne gelesen, sie waren immer nahe an der Realität. 

Dieser Kurztrip zusammen mit meinem Sohn (war aus privaten Gründen erforderlich) führten mich gefühlt in ein 3. Weltland. In der Stadt in der ich aufgewachsen war und den grössten Teil meiner Zeit auch der Form nach gemeldet war – war für mich eine Zombie Welt. In der Innenstadt gab es nur noch Klamottengeschäfte und Dönerbuden …… und jede Menge Geschäfte aus dem Einzelhandel waren verschwunden. In der ganzen Stadt fand ich kein Restaurant oder Cafe im WIFI Zugang, in der ganzen Stadt gab es keines. Ich hatte für mich und meinen Sohn einen Aldi Tarif für unsere Tabletts gebucht – mit Highspeedzugang – kosten 20 Euro pro Sim Karte – nichts hat richtig funktioniert – die Freischaltung alleine hat mehr als 6 Std. gedauert. Das weiter zu kommentieren macht keinen Sinn …..

Ich habe ein paar alte Freunde getroffen – alle aus dem Bereich guter Mittelstand und noch in Brot und Arbeit – motiviert und zukunftsorientiert war keiner. Selbst mein Sohn hat diese seltsame Stimmung registiert – er wusste nur nicht wie er das einordnen sollte.

Was da gerade vor sich geht kann man nur verstehen, wenn man einen Blick zurück in die Geschichte wirft – hier wird das sehr gut gemacht – Die Arbeitslosen von Marienthal   ich glaube was wir gerade erleben ist ein Déjà-vu. Ich wäre froh wenn ich falsch liege – die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Noch funktioniert das Prinzip der Staatsverschuldung (Neuverschuldung) – wie lange noch ????

Wer sich die 4 Teile des Films angesehen hat – kann dann immer noch sagen, heute ist alles anders ….. sicher, heute sind die Menschen ja alle unsterblich ……. nichts hat sich geändert – die Überheblichkeit des Bildungsbürgers ist schon wieder auf einem Top – was danach folgt ist immer das gleiche Prozedere – ihr habt doch alle Goethes Faust gelesen – oder etwa nicht???


Ich bin wieder zurück in Thailand – eine Kultur die mir eigentlich fremd ist – doch in der heutigen Zeit fühle ich mich hier zu Hause, was ich von Deutschland/EU nicht behaupten kann – alles steht irgendwie auf dem Kopf.

Nebenbei bemerkt –  Wer schützt unsere Kinder vor der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ?? 

Wie krank ist das denn??  Keinerlei Protest – kein Thema in der Bildzeitung/Blick – schöne neue Welt. Meinem Sohn bleibt das erspart – wir haben das Glück und leben in keiner Demokratie und sind noch rückständig, so soll das auch bleiben.  

Hier habe ich einen interessanten Artikel über Putin gelesen. Ich kenne weder die Autorin noch Putin persönlich – aber nach dem Lesen dieses Artikels sind mir Parallelen aufgefallen – und zwar wie die westlichen Medien z.B das Einschreiten der Militärs in Thailand bewerten. Da läuft es ziemlich ähnlich, die Entmachtung der Oligarchenfamilie Thaksin wird im Westen als undemokratisch dargestellt – in Wirklichkeit ist es das selbe Spiel wie in Russland. Zum Artikel: Bericht über Putin – von Personen die ihn getroffen haben

Für mich ist dieser Artikel äusserst glaubwürdig, da ich dirkete Vergleiche hier in Thailand habe – ein Thai der in Deutschland studiert hatte – und zu Willy Brands Zeiten in diversen thai/deutschen Deligationen vertreten war – Jahre später dann einer der Berater von Thaksin  – und heute ein erklärter Feind desselben – von dem kenne ich ein paar Geschichten wie hier so alles abgelaufen ist. Er gehört zum erweiterten Verwandschaftskreis meiner Frau – und Deutsch kann er so gut wie ich.

Leider ist es so, dass die Menschen egal in welchen Ländern sie leben nicht wirklich herausfinden wollen was der Wahrheit am nächsten kommt. Nur die drei FFFs sind wirkich von Bedeutung, fernsehen, fressen, ficken ………

So einfach ist das.

Ich übernehme eine Übersetzung komplett, denn den Inhalt halte ich für sehr glaubwürdig

 Transkript des Interviews:
Die Welt bewegt sich heute durch eine ganze Reihe einander überlagernder zyklischer Krisen. Die ernsteste davon ist eine technologische Krise, die mit Veränderungen in der Wellenlänge der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden ist.

Das ist eine Periode, in der die Wirtschaft ihre Struktur ändert. Jene wirtschaftliche Struktur, die die letzten 30 Jahre lang das Wirtschaftswachstum angetrieben hat, ist erschöpft.

Wir brauchen einen Übergang in ein neues technologisches System. Diese Art des Wandels ist, unglücklicherweise, immer durch einen Krieg erfolgt. So war es in den 30ern, als die Weltwirtschaftskrise in einen Rüstungswettlauf überging und dann in den zweiten Weltkrieg.

So war es während des kalten Kriegs, als ein Rüstungswettlauf im Weltraum komplexe Informations- und Kommunikations-technologien aufgebracht hat, die zur Grundlage einer technologischen Struktur wurden, die die Weltwirtschaft die letzten 30 Jahre angetrieben hat.

Heute stehen wir vor einer solchen Krise. Die Welt bewegt sich in ein neues technologisches System. Dieses neue System ist humanitärer Natur und könnte also Krieg vermeiden, da die Hauptträger des Wachstums auf dieser Welle humanitäre Technologien sind.

Das schließt Gesundheitsdienste und pharmazeutische Industrie mit ein, die auf Bio-Technologien beruhen. Sie schließen auch Kommunikationstechnologien mit ein, die auf Nanotechnologie beruhen und gerade vor dem Durchbruch stehen.

Und sie schließen Wissenstechniken mit ein, die eine neue Summe menschlichen Wissens definieren. Wenn wir im Stande wären, ein wechselseitiges Entwicklungsprogramm aufzulegen, wie es Präsident Putin ständig vorgeschlagen hat, eine allgemeine Entwicklungszone mit Handelserleichterungen von Lissabon bis Wladiwostok.

Wenn wir mit Brüssel übereinkommen könnten, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, eine gemeinsame Entwicklungszone zu schaffen, könnten wir genug Projekte finden, die Durchbrüche erzielen könnten, von der Gesundheit bis hin zur Abwehr von Bedrohungen aus dem Weltall, um unser wissenschaftliches und technisches Potential zu verwirklichen und eine beständige Nachfrage durch den Staat zu schaffen, der dem neuen technologischen System den nötigen Schub geben würde.

Wie auch immer, die Amerikaner bleiben auf dem üblichen Pfad. Um ihre Führung in der Welt zu halten, entfachen sie einen weiteren Krieg in Europa. Ein Krieg in Europa ist immer gut für die Amerikaner. Sie nennen sogar den zweiten Weltkrieg, der in Europa und Russland 50 Millionen Menschenleben forderte, einen guten Krieg.

Er war gut für Amerika, weil die USA aus diesem Krieg als Weltführungsmacht hervorgingen. Der kalte Krieg, der mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion endete, war für sie genauso gut. Jetzt wollen die USA erneut ihre Führung auf Kosten Europas halten.

Das wird durch den schnellen Aufstieg Chinas bedroht.

Die Welt bewegt sich heute in noch einem anderen Zyklus, diesmal einem politischen. Dieser Zyklus dauert Jahrhunderte und ist mit Veränderungen in den globalen Institutionen verbunden, die die Wirtschaft regeln.

Wir bewegen uns von einem amerikanischen Zyklus der Kapitalakkumulation in einen asiatischen. Das ist eine weitere Krise, die die amerikanische Hegemonie bedroht.

Um seine führende Position angesichts des Wettbewerbs mit dem aufsteigenden China und anderen asiatischen Ländern zu halten, fangen die Amerikaner einen Krieg in Europa an. Sie wollen Europa schwächen, Russland in Stücke brechen und den gesamten eurasischen Kontinent unterwerfen.

Das heißt, an die Stelle der Entwicklungszone von Lissabon bis Wladiwostok, die Präsident Putin vorschlägt, wollen die USA einen chaotischen Krieg setzen, ganz Europa vom Krieg verschlingen lassen.

Sie halten das für den einzigen Weg, ihre Hegemonie in der Welt zu halten und China zu schlagen. Unglücklicherweise scheint die amerikanische Geopolitik, die wir auf unseren Bildschirmen sehen, direkt aus dem 19ten Jahrhundert zu stammen.

Sie denken in den Begriffen der geopolitischen Kämpfe des britischen Empire: teile und herrsche, stelle die Nationen gegeneinander, verwickle sie in Konflikte und beginne einen Weltkrieg.

Die Amerikaner setzten unglücklicherweise diese alte britische Politik fort, um ihre Probleme zu lösen. Russland wurde zum Opfer dieser Politik erkoren, während das ukrainische Volk die Waffe der Wahl und das Kanonenfutter für den neuen Weltkrieg darstellt.

Zuerst haben die Amerikaner die Ukraine lange Zeit ins Visier genommen, um sie von Russland zu trennen. Diese Taktik stammt aus den Zeiten Bismarcks. Diese europäische, anti-russische Tradition hatte das Ziel, die Ukraine von Russland zu trennen und sie in Konflikte zu stürzen, um so die Kontrolle über den ganzen eurasischen Raum zu erreichen.

Diese Idee wurde zuerst von Bismarck formuliert, dann von den Briten aufgegriffen, und zuletzt, durch den wichtigsten amerikanischen Politikwissenschaftler Zbigniew Brzezinski, der bei vielen Gelegenheiten sagte, Russland könne ohne die Ukraine keine Supermacht sein, und dass es Amerika und dem Westen nütze, beide gegeneinander zu stellen.

Die ganzen vergangenen 20 Jahre haben die Amerikaner den ukrainischen Nazismus gezüchtet, der gegen Russland zielt. Wie Sie wissen, haben sie die Überreste der Bandera-Truppen nach dem zweiten Weltkrieg aufgenommen.

Zehntausende ukrainischer Nazis wurden nach Amerika gebracht, dort gut gehegt und gepflegt, die ganze Nachkriegszeit hindurch. Diese Welle von Einwanderern flutete über die Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Also, indem sie ständig auf die Ukraine zielen, wollen sie sie von Russland entfernen. Das ist ihr Hauptziel. Die Idee einer östlichen Partnerschaft war ein Köder. Sie wurde zuerst von den Polen ins Spiel gebracht und dann von den Amerikanern aufgegriffen.

Kernpunkt der östlichen Partnerschaft, deren erstes Opfer Georgien wurde, nun auch die Ukraine, und bald auch Moldawien, ist die Trennung der Verbindung mit Russland.

Wie Sie wissen, bauen wir an der Zollunion und einem gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Weißrussland und Kasachstan, dem sich Kirgistan und Armenien bald anschließen werden.

Die Ukraine ist unser langjähriger Partner. Die Ukraine befindet sich immer noch im Ratifikationsverfahren dieser Vereinbarung mit Russland, die bisher niemand in der Ukraine abgesagt hat.

Die Ukraine ist wichtig für uns, als Teil unseres Wirtschaftsraums und wegen unserer jahrhundertelangen Verbindungen und Zusammenarbeit. Unser wissenschaftlicher und industrieller Komplex ist als ein Ganzes entstanden; daher ist die Teilnahme der Ukraine an der eurasischen Integration ganz natürlich und bedeutend.

Die östliche Partnerschaft wurde erfunden, um die Ukraine von der Teilnahme am eurasischen Integrationsprojekt abzuhalten. Die östliche Partnerschaft bedeutet, eine Assoziierung mit der europäischen Union zu schaffen.

Was ist das für eine Assoziation, die Poroschenko mit den Führern Europas unterzeichnet hat? Es ist die Umwandlung der Ukraine in eine Kolonie. Mit der Unterzeichnung dieser Assoziation verliert die Ukraine ihre Souveränität. Sie übergibt die Kontrolle über die Regulierung ihres Handels, ihrer Zölle, ihrer Technologien, ihrer Finanzen und ihrer Daseinsvorsorge an Brüssel.

Die Ukraine hört wirtschaftlich und politisch auf, ein unabhängiger Staat zu sein. In diesem Assoziationsabkommen wird klar gesagt, dass die Ukraine Juniorpartner der europäischen Union ist.

Die Ukraine muss der gemeinsamen Verteidigungs- und Außenpolitik der EU folgen. Die Ukraine ist verpflichtet, an der Lösung regionaler Konflikte unter der Führung der EU teilzunehmen.

So macht Poroschenko aus der Ukraine eine Kolonie der EU und zieht die Ukraine in einen Krieg mit Russland, als Kanonenfutter, mit der Absicht, einen Krieg in Europa zu entzünden.

Das Ziel des Assoziierungsabkommens ist, den europäischen Ländern zu erlauben, die Ukraine bei der Befriedung regionaler Konflikte zu kontrollieren. Was im Donbass stattfindet, ist ein regionaler bewaffneter Konflikt. Das Ziel der Amerikaner ist es, so viele Opfer wie möglich zu schaffen.

Die ukrainische Nazijunta ist ein Instrument dieser Politik. Sie begehen hirnlose Untaten und Verbrechen, bombardieren Städte, töten Zivilisten, Frauen und Kinder und zwingen sie, ihr Heim zu verlassen, nur um Russland zu provozieren und ganz Europa in einen Krieg zu ziehen.

Das ist Poroschenkos Mission. Das ist, warum Poroschenko jede Friedensverhandlung verweigert und alle Friedensverträge blockiert. Er deutet jede Aussage Washingtons über Deeskalation des Konflikts als Befehl, ihn anzuschüren.

Alle Friedensgespräche, die auf internationaler Ebene stattgefunden haben, haben eine neue Runde der Gewalt gebracht. Wir müssen verstehen, dass wir es mit einem Nazi-Staat zu tun haben, der eisern zum Krieg gegen Russland entschlossen ist und die allgemeine Mobilmachung erklärt hat.

Die gesamte männliche Bevölkerung zwischen 18 und 55 wird unter Waffen genommen. Die, die nicht gehorchen wollen, kommen 15 Jahre ins Gefängnis. Diese kriminelle Nazi-Herrschaft macht die ganze ukrainische Bevölkerung zu Verbrechern.

Wir haben ausgerechnet, dass die EU etwa eine Billion Euro durch die Sanktionen verliert, die ihnen durch die Amerikaner auferlegt wurden. Das ist ein ungeheurer Betrag. Die Europäer spüren schon die Verluste. Es gibt schon einen Rückgang der Warenverkäufe nach Russland. Deutschland verliert etwa 200 Milliarden Euro.

Unsere erbittertsten Freunde aus den baltischen Staaten erleiden die höchsten Verluste. Der Schaden für Estland wird sein gesamtes BIP überschreiten. Der Schaden für Lettland wird die Hälfte seines BIP sein. Aber das hält sie nicht ab.

Die europäischen Politiker folgen den Amerikanern, ohne sich zu fragen, was sie tun. Sie schaden sich selbst, indem sie Nazismus und Krieg provozieren.

Ich habe schon gesagt, dass Russland und die Ukraine die Opfer dieses Krieges sind, der von den Amerikanern angefacht wird. Aber auch Europa ist ein Opfer, weil dieser Krieg gegen die europäische Wohlfahrt gerichtet ist und Europa destabilisieren soll.

Die Amerikaner erwarten, dass der Abfluss europäischen Kapitals und europäischer Intelligenz weitergeht. Darum setzen sie ganz Europa in Brand. Es ist eigenartig, dass die Führer Europas dabei mitmachen. Reden wir über Druck seitens der NATO und des alten Europa. Die USA setzen die NATO-Länder sehr unter Druck. Die Französische Bank leidet darunter.

Hofft Russland darauf, dass Westeuropa dem Druck widersteht und im Stande ist, eine unabhängige Politik zu entwickeln? Wir sollten nicht nur darauf hoffen; wir müssen mit europäischen Führern einer neuen Generation arbeiten, die frei sind vom amerikanischen Diktat.

Tatsache ist, dass in den Jahren des kalten Krieges in Europa eine antisowjetische politische Elite geformt wurde. Die wurde dann sehr schnell anti-russisch. Trotz der dramatisch ausgeweiteten Wirtschaftsverbindungen und ungeheuren gemeinsamen Wirtschaftsinteressen zwischen Europa und Russland beruht diese Russophobie immer noch auf der Feindschaft mit der Sowjetunion und ist noch immer in den Köpfen vieler europäischer Politiker.

Es müsste eine neue Generation pragmatischer europäischer Politiker an die Macht kommen, die ihre nationalen Interessen verstehen. Heute sehen wir in Europa Politiker, die gegen ihre nationalen Interessen handeln.

Grund dafür ist vor allem, dass Deutschland, die Maschine des europäischen Wachstums, noch immer ein besetztes Land ist. In Deutschland stehen immer noch amerikanische Truppen, und jeder deutsche Kanzler leistet einen Treueeid, den Spuren der amerikanischen Politik zu folgen. Diese Generation europäischer Politiker hat darin versagt, das Joch der amerikanischen Besatzung abzuwerfen.

Obwohl es die Sowjetunion nicht mehr gibt, folgen sie wie besessen Washington bei der Erweiterung der NATO und dabei, neue Gebiete unter ihre Kontrolle zu bringen. Obwohl sie schon „allergisch“ gegen die neuen osteuropäischen Mitglieder der EU sind.

Die europäische Union platzt schon aus den Nähten, aber das hält sie nicht davon ab, ihre aggressive Erweiterung in das post-sowjetische Gebiet weiter fortzusetzen. Die neue Generation wird, hoffentlich, pragmatischer sein.

Die letzten Wahlen zum Europäischen Parlament haben gezeigt, dass sich nicht alle Bürger Europas von dieser falschen pro-amerikanischen, anti-russischen Propaganda und dem ununterbrochenen Strom der Lügen narren lassen, der über den Häuptern der unglücklichen Europäer zusammenschlägt.

Die traditionellen europäischen Parteien haben bei den jüngsten Wahlen zum Europäischen Parlament verloren.Je öfter und je eindringlicher wir die Wahrheit sagen, desto stärker wird die Reaktion sein. Denn was in der Ukraine geschieht, ist die Wiederbelebung des Nazismus. Europa kann durch die Lektionen des zweiten Weltkriegs die Zeichen dieser Wiederbelebung des Nazismus erkennen.

Wir müssen diese historische Erinnerung wieder erwecken, damit sie die ukrainischen Nazis sehen, die jetzt in Kiew an der Macht sind, die Anhänger Banderas, Schukchewitschs und anderer Nazi-Kollaborateure.

Die Ideologie der gegenwärtigen ukrainischen Machthaber wurzelt in der Ideologie der Komplizen Hitlers, die die Juden bei Babi Yar erschossen, in Khatyn Ukrainer und Weißrussen verbrannten und alle ohne ethnische Unterschiede vernichteten. Dieser Nazismus erhebt sich heute.

Die Europäer müssen in dieser schrecklichen Konfrontation ihren eigenen Tod erkennen. Ich hoffe, dass wir, wenn wir beharrlich die Wahrheit sagen und sie jedem bringen, der sie wissen will, es schaffen, den in Europa drohenden Krieg aufzuhalten.

Vor allem müssen wir diese äußeren Abhängigkeiten beenden. Unglücklicherweise hängt das russische Finanzsystem heute sehr von ausländischem Kapital ab. Nicht tatsächlich, aber formell ausländischem.

Wir haben uns, mit unserer offenen Wirtschaft, anfänglich auf ausländische Investitionen verlassen. Es endete damit, dass unsere eigenen Investoren ins Ausland gingen. Jedes Jahr verlieren wir praktisch 100 Milliarden Dollar, unversteuert, an die Offshore-Zonen. Nur einen kleinen Teil dieses Gelds, das unter dem Mantel der ausländischen Investition Russland verlässt, erhalten wir zurück.

Wir müssen unser eigenes, unabhängiges Finanz- und Geldsystem schaffen, das es uns erlaubt, uns auf die eigene Stärke zu verlassen und der Wirtschaft so viele Ressourcen zur Verfügung zu stellen, wie es zum Wachstum braucht. Wir müssen dem Abfluss von Kapital beenden und die Kontrolle über Banken und Währung verstärken, um dieses verrückte off-shoring unserer Wirtschaft zu beenden.

Wir müssen unsere Möglichkeiten zur strategischen Planung und für langfristige Programme, zurückgewinnen und das ist das Wichtigste, ein neues technologisches System aufbauen. Dazu bedarf es besonderer Maßnahmen, um Innovationen und Investitionen in die neue wirtschaftliche Struktur anzuregen.

Das Wichtigste ist, einen finanziellen Mechanismus, der wirtschaftliches Wachstum anregt, zu schaffen, wovon ich vorhin gesprochen habe.

Wenn wir unsere eigenen inneren Ressourcen nutzen, können wir selbst langfristige, günstige Kredite anbieten, die unsere Geschäftsleute heute im Ausland suchen und für die sie ihre Besitztümer verpfänden.

Die ausländischen Banken ändern dann die Kreditbedingungen, die uns bei jeder Wendung der Krise mit der Beschlagnahme russischen Besitzes durch ausländische Kreditgeber bedrohen. Um das zu vermeiden, müssen wir unsere unabhängige monetäre und volkswirtschaftliche Politik entwickeln.

Grüße
HansMuc

hugo • 14. Juli 2015


Previous Post

Next Post

Diese Seite verwendet das Plugin footnotes