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Ein Leben ohne Transferzahlung

14 Freiheit – Abhängigkeit

Alle oder zumindest fast alle reden von Freiheit – meistens ist die persönliche Freiheit damit gemeint. Der freiheitliche Westen, demokratische Freiheit usw. – Schlagworte davon gibt es unzählige – und die Werte der Unfreiheit sind damit auch gleich mehr oder weniger definiert – Einschränkungen durch sogenannte Religionen, staatliche Eingriffe in Freiheitsrechte ……

Ich denke die westliche Definition von Freiheit ist in der Realität eine andere – die Freiheit zu konsumieren und die wird durch psychologisch sehr ausgeklügelte Strategien zu einem Sucht ähnlichem Verhalten.

So landen wir über die Freiheit in Wirklichkeit bei der Abhängigkeit.

Abhängigkeit ist kein positiv besetzter Begriff – aber schauen wir uns das einmal genauer an. Wird ein Kind geboren, ist es die ersten Monate zu 100% von seiner Mutter oder einer Ersatzperson abhängig, mit den Jahren reduziert sich diese Abhängigkeit. Niemand würde da jetzt behaupten, ein Kind würde seiner Freiheitsrechte beraubt ….

Wie geht das weiter im Normalfall mit einem Kind, es kommt in den Kindergarten und dann in die Schule, später vielleicht lernt es einen Beruf oder geht zur Uni. Was passiert da mit der Abhängigkeit – die zur Mutter oder zu den Eltern wird  immer kleiner, aber wächst damit automatisch die Freiheit?

Sicher im Kindergarten, Schule, Uni lernt es ja etwas – und Bildung macht frei ….. so ungefähr haben wir das alle gelernt.

Stimmt das wirklich?

Im Normalfall ist das falsch – warum?

Einen Blick zurück in die Vergangenheit klärt diesen Sachverhalt relativ schnell. Vor mehr als 200 Jahren waren die Bildungsträger im Regelfall immer eine Priesterschaft aus den jeweiligen Religionen in den entsprechenden Kulturkreisen.  Lesen und Schreiben konnte die Priesterschaft und Personen aus Verwaltung und Regierung – und der dazu gehörige Adel (also nur die Oberschicht) – dem Volk wurde dieses Wissen gezielt vorenthalten. Diesem Volk wurde nur das Wissen vermittelt, das nötig war um die Versorgung der Oberschicht zu gewährleisten – um das jetzt einfach mal verkürzt und überspitzt zu formulieren:  So wie der Ochse den Bauern unterstützte zu pflügen, so unterstützte der Bauer die Oberschicht. In beiden Fällen waren es Nutztiere mit unterschiedlichen Fähigkeiten …..

Aber heute ist alles anders – mit Sicherheit in den Staaten mit demokratischen Einrichtungen. Sicher?

Sicher nicht! Die Abhängigkeiten eines Kindes von den Eltern, werden ersetzt durch staatliche Institutionen – die da wären, Kindergarten, Schule, Uni ….  All die Menschen, die in solchen Institutionen arbeiten – sind direkt vom Staat abhängig – im selben Atemzug das Wort Freiheit zu verwenden, ist kompletter Selbstbetrug. Aber es geht ja noch weiter, nicht nur die Menschen die durch ihre Arbeit in Abhängigkeit geraten sind betroffen, sondern das heutige Staatsgebilde ist weit aus umfassender – es vermag durch das Sozialsystem und das Renten/Pensionssystem auch noch so gut wie den ganzen Rest der Bevölkerung in Abhängigkeit zu bringen. Neudeutsch eine WIN WIN WIN Situation – für wen, für alle die nicht davon abhängen und das ist eine sehr kleine Minderheit – früher nannte man das Adel oder Oberschicht.

Abhängigkeit ist per se nichts schlechtes – siehe Kleinkind. Problematisch wird es aber, wenn die orwellsche Begriffsverwirrung einsetzt – wenn aus Abhängigkeit plötzlich Freiheit wird. Und im nächsten Schritt diese Freiheit mit kriegerischen Mitteln auch Ländern zuteil wird, die gar nicht danach verlangt haben.

Soviel einmal aus meiner Sicht zu diesen 2 Begriffen, aber jeder Leser sollte sich noch einmal selbst genau überlegen ob meine Beschreibung passt, aber noch viel wichtiger, er sollte sich ganz genau bewusst werden von wem er abhängig ist und den ungefähren Grad dieser Abhängigkeiten.

Wie kann eigentlich Freiheit, die in Wirklichkeit Abhängigkeit ist so leicht und kritiklos an den Mann gebracht werden?  Durch einen einfachen Taschenspieler Trick und das geht ungefähr so – stark vereinfachte Darstellung …

Früher waren klare Hierarchien in jedem Gesellschaftssystem sofort klar erkennbar. Mit dem schnellen Fortschritt der Technik wurde aus einem Bauer ein Industriearbeiter – der musste auch lesen,schreiben und rechnen können – das wurde ihm auch über eine Schulpflicht beigebracht – heute ist der Bauer IT-Profi. Das wettergegerbte Gesicht eines früheren Bauern – war sofort unterscheidbar von früheren Menschen aus der Oberschicht … heute würde man so einen Oberschichtsmenschen wohl daran erkennen, dass er kein technisches Produkt z.B IPhone in seinen Händen hält, sondern jemand hat der diese Tätigkeit für ihn übernimmt – ständig erreichbar und kontrollierbar zu sein – also im normalen Strassenbild sehen wir solche Menschen nicht – denn wir starren ständig auf einen Bildschirm. 

Aber die entscheidende Veränderung ist folgende – früher wurden die Bauern gezwungen zu Abgaben oder Kriegsdienst – heute wird selbige Dienstleistung freiwillig und fast kritiklos geleistet, über Steuern, Abgaben etc. pp — wobei noch jeder dieser Abgabenzahler mitbekommt, dass Vermögende von solchen Dingen selten behelligt werden…..

Auf einen Nenner gebracht – früher wurde der Bauer nach Bedarf versklavt, heute ist das nicht mehr notwendig, heute frönt der IT-Dienstleister der Selbstversklavung im 24 Stunden Modus, manchmal nennt man das Freier Mitarbeiter.

Der nächste Schritt ist schon in der Pipeline – der Transhumanismus – der neue Mensch. Wegbereiter des Transhumanismus dürfte im Umfeld der Theosophischen Gesellschaft zu finden sein – denn diese Gesellschaft hatte in allen anderen Logen auch zentrale Positionen besetzt, besonders bei der Fabian Society . Das ganze Gedankengut dieser alten Logen dürfte heute übergegangen sein in diverse Stiftungen – dazu gekommen ist noch die technische Umsetzbarkeit, die es in früherer Zeit noch nicht gab. Die Basis von allem dürfte aber eine mystische Sicht auf die Welt sein – geboren aus dem indischen (möglicherweise sogar aus ägytisch/babylonischer) Schöpfungslehre – worin auch die Wurzeln des Buddhismus zu finden sind. Das war zuerst, erst später kam das Judentum, dann Christentum und zuletzt der Islam.

Ein bisschen einen Einblick in den zeitlichen Ablauf gibt der 7teilige Videovortrag von Vera F. Birkenbihl über Indien ….

 

zurück zum Ausgangsthema….

Der ganze Aufwand über Werbung und Beeinflussung in Kindergarten, Schule, Uni fällt dann komplett weg – künstliche Implantate verbinden sich mit dem biologischen menschlichen System – die Borgs sind erschaffen.

Die ersten Prototypen sind spätestens in 15 Jahren zu erwarten, im Beitrag 10 gibt es dazu schon ein kurzes Video.

Jetzt wird es Zeit den Allmachtsphantasien die dem menschlichen Ego entspringen wieder auf die passende Dimension zu verorten – man schaue sich nochmal dieses Video an, ich hab es schon in einem anderen Beitrag gezeigt – aber weil es so gut ist ….

Wer sich mit dem Thema -Buddhismus- * etwas beschäftigt, wird erfahren, dass wir alle eigentlich unsterblich sind (allerdings nicht freiwillig) – denn wir sind im Samsara gefangen – im Rad der Wiedergeburten. Einen Zustand anzustreben, in dem man schon gefangen ist, ist nicht sonderlich intelligent. Nur weil unser EGO/Selbst nicht in der Lage ist das zu realisieren – bedeutete es nicht automatisch, dass diese Aussage aus der Luft gegriffen ist. Auch der zukünftige Borg wird diese Fähigkeit zur Erkenntnis/Einsicht wahrscheinlich nicht haben – denn diese Fähigkeit verlangt eine andere Herangehensweise. Für mich besteht Freiheit darin, mir diesen Weg selbst aussuchen zu dürfen – noch hindert mich kein Implantat daran.

* wer einen Einstieg zum Thema Buddhismus sucht oder auch nur neugierig ist, der geht in die Bücherliste und lädt sich — Grundloses Herz — herunter. Ein super Buch –  als Überraschungsgast kommt Wilhelm Busch  zu Wort, aber auch andere …

hugo • 8. August 2015


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