LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

Mein alter Blog neu aufbereitet Teil 4

 Manche nennen es Krieg …. wenn ein Banker Bundespräsident wird – und vergisst, dass der Wähler gar nicht entsprechend gebrieft wurde, dann bleibt nur noch der strategische Rückzug

das alles haben die Menschen in D offensichtlich schon lange vergessen – auch
Garbriele Krone-Schmalz – ist aber auch möglich, dass es ihr ganz bewusst ist, es aber nicht offen ausspricht – denn die Folgen sind absehbar, im besten Fall nur der Verlust aller Privilegien und die Reputation ist dann auch dahin — so entstehen Verschwörungstheoretiker ….. Innerhalb von 4 Jahren schon den 3. Bundespräsident – es dürfte klar sein, dass selbst die Politiker blosse Darsteller sind, die bei kleinsten Fehltritten entsorgt werden – in anderen Berufsgruppen dürfte der Anlass zum Auswechseln noch banaler sein ……

Zwischenspiel:
Straftäter entstehen auf ganz andere Art – nehmen wir als Beispiel die Causa Uli Hoeness – ein erwischter Steuersünder, die Mehrheit des Wahlvolkes kloppt sich auf die Schultern – endlich hat es mal ein Star erwischt ….

Prof. Hans Herman Hoppe sieht das alles ganz anders – einer Sichtweise der ich persönlich einiges abgewinnen kann – nur mal so als Einlassung – es ist sicher immer die bessere Variante etwas privatwirtschaftlich zu regeln – als staatlich gelenkt, dass das beim demokratischen Wähler aber überhaupt nicht auf dem Plan steht ist klar – der ist gewohnt die wichtigen Aufgaben mit einem Kreuz auf dem Stimmzettel zu deligieren – und wundert sich dann regelmässig, warum die da Oben machen was sie wollen. Hauptsache der Uli Hoeness gibt sich als reuiger Sünder zu erkennen. Ja, das war jetzt nur mal so ein Gedanke der mich überrannt hat.

Sprung:

Hier noch ein Video zur  Ukraine – nichts neues so ähnlich lief es auch in Thailand …..

Gerade in dem Medium in dem ich schreibe – von diesem Medium geht aus meiner Sicht die grösste Gefahr aus. Die letzte Kontrolle darin hat gerade das System –  gegen das wir anschreiben. Es dürfte so eine spezielle Form des Stockholm Sydroms sein, dem wir hier alle aufsitzten. In Wirklichkeit arbeiten wir dem System zu, indem wir es nutzten und weiter verbreiten.

Es klebt Blut an Euren Haenden (William Engdahl)

Die »Bewegung 6. April« wurde von Ahmed Maher Ibrahim angeführt, einem 29-jährigen Bauingenieur, der die Facebook-Seite schuf, um einen Aufruf von Arbeitern zum Streik am 6. April 2008 zu unterstützen. Laut einem Bericht der New York Times von 2009 waren schon damals gut 800.000 – meist junge – Ägypter Mitglied bei Facebook oder Twitter. Der Anführer der »Bewegung 6. April« Maher stellte in einem Interview mit der Carnegie-Stiftung in Washington fest: »Als erste Jugendbewegung in Ägypten, die internetbasierte Kommunikationsmittel wie Facebook und Twitter benutzt, streben wir eine Stärkung der Demokratie an, indem wir die öffentliche Teilnahme am politischen Prozess unterstützen.« Hinter der vagen und amorphen »Bewegung 6. April« stand eine weitere, weitaus höher entwickelte Organisation, Kifaja, eine Schlüsselgruppe, die von der RAND Corporation ausgebildet wurde. RAND, eine Denkfabrik mit Verbindung zum Pentagon, hatte bereits während der Studentenproteste auf dem Tiannanmen-Platz 1989 diverse Möglichkeiten entwickelt, wie man Regimes, die der Washingtoner Agenda im Weg standen, mithilfe von Massen protestierender Jugendlicher destabilisierte.

Die Farbenrevolutionen wäre ohne Facebook und Twitter – ohne Internet in dieser Form gar nicht möglich gewesen – ebenso die Abläufe in der Ukraine und z.B Thailand. Langsam müssen wir uns die Frage stellen – ob wir nicht selbst Kollaborateure sind – mit jedem weitern Artikel den wir verfassen. Das ist nur mal so ein Gedanke am Rande …..

Die westliche Bildung wendet sich gegen uns selbst – gegen die Interessen eines Menschen und die Art zu leben wie unsere Elterngenerationen. Tja,  das ist schon lange etwas was mich beschäftigt, aber ich kann es noch nicht klar fassen.

Ja, die westliche Bildung — ich würde es einfach kurz -die Schlampenwirtschaft- nennen, begonnen hat das mit dem Feminiusmus verwissenschaftlicht wurde es in der Soziologie neudeutscher Begriff – Genderismus und die ersten Panikattacken sind zu beobachten – man nehme nur die letzten Äusserungen z.B der Jutta Ditfurth – Feministin, Soziologin, Ex-Grüne – sie hat alle die Attribute die unser derzeitiges Bildungsbürgertum auszeichnet.

Am 12. Dezember 2013, als in Frankfurt eine Gedenktafel zum Auschwitzprozess eingeweiht wurde, überklebte Jutta Ditfurth auf der Tafel der Frankfurter Ehrenbürger den Namen des früheren Chefs der Deutschen Bank Hermann Josef Abs. Der Text auf ihrem Zettel lautete: „Abs war Chefbankier der Nazis und mitverantwortlich für Krieg, KZ, Massenmord, Raub und Versklavung. Max Horkheimer und Fritz Bauer sollen durch die Nähe zu seinem Namen nicht beleidigt werden

Ja, ein Geschichtsverständnis das sie mit den Blockparteienwählern auf eine Ebene bringt – auf die Idee die Geschichte einmal ohne die verpasste rosa Brille der Sieger der letzten Weltkriege zu betrachten, kann man von diesen Intelligenzlern nicht erwarten. Was man von denen erwarten kann sehen wir heute an den Schulen – das Programm der Kinderfreunde um Daniel Cohn-Bendit hat sich wohl in Soziologenkreisen als das Beste erwiesen – soviel zur Wissenschaft von heute.

Auch die Figur des Hermann Josef Abs sollte man sich etwas genauer anschauen – im besonderen seine Nebentätigkeiten

1955 wurde er von Kardinal-Großmeister Nicola Kardinal Canali zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 7. Mai 1955 durch Lorenz Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er war Kollarritter des Ritterordens und als Nachfolger von Alois Hundhammer von 1971 bis 1985 Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
Abs war 1955 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Und jetzt kommt die Auflösung des ganzen mit diesem Film von Karl Heinz Deschner – und hat dann nicht die Soziologin Jutta Ditfurth in allem Recht was sie behauptet – aus meiner Sicht nicht im Gegenteil, es ist lediglich die konsequente Weiterverfolgung des gleichen Inhalts – das ganze Genderprogramm ist faschistischen Ursprungs – denn Faschismus ist nicht nur eine politische Richtung – das grundsätzlich Ziel war immer den neuen Menschen zu erschaffen.

Unabhängig wie jeder so etwas einordnet – eines ist sicher, Geschichte so wie sie offizell gelehrt wird, klärt überhaupt nichts, es vernebelt mehr. So wie es aussieht sind wir wieder in einer Zeitepoche wo der Hahn kräht … was wird sich diesmal ereignen, nach dem 3. Mal ????

Jetzt ist aber etwas interessantes passiert über eine Soziologin und einen verstorbenen Deutsch Banker und verschiedene Päpste sind wir irgendwie auch an einer Grabstätte in Jerusalem gelandet — das muss mit Sicherheit ein Zufall sein –  oder führen nicht alle Wege nach Rom – respektive Jerusalem ????

Was man überall aktuell beobachten kann, wie die Sittenwächter (Demokratiewächter) überall auf das Einhalten der demokratischen Standarts achten – in einem Forum wird es durch korrekte Rechtschreibung eingefordert in anderen durch geistige Selbstzensur des aktuellen Bildungsprekariats – eine Form die dem demokratischen deutschen Bilungsbürger schon als die Normalform der menschlichen Existenz vorgegaukelt wird, Zweifel daran ist Ketzertum.

Schauen wir uns doch einmal an – was da so in der Geschichte abgelaufen ist – gerade dort in der Neuen Welt wo aktuell die Deutungshoheit für die Restwelt zelebriet wird.

 Moloch (Karlheinz Deschner)

Die Invasoren waren aggressiv und sendungsbewusst. Besitzgier und Religion, Expansionstrieb und Welterlösungsvisionen saßen in ihren Köpfen von früh an fest. Als Pioniere, Siedler, Händler waren sie scharf auf Boden, Geld, Gold, Einfluss, Macht. Als Christen waren sie gut und fromm und wollten nur das Beste – für sich natürlich. Sie waren extrem selbstgerecht und sichtbarlich von Gott gesegnet. Die USA wurden das Land der »Freien und Gleichen«, indem die Eindringlinge die Ureinwohner, die rechtmäßigen Besitzer – die sie Ende des 18. Jahrhunderts »Ausländer« nannten! – blutig-brutal unterdrückt, vertrieben, ermordet und die Schwarzen – die, wie man damals sagte, »anderen Personen« – versklavt haben. Die ersten Neger wurden bereits 1619 importiert. Das Elend des Transports bei dieser »christlichen Seefahrt« darf man sich nicht einmal vorstellen! Doch allmählich begann das Geschäft mit dem, was übrig blieb, zu blühen. Die Afrikaner schufteten für die weißen Masters. Und galt der Indianer sozusagen als wildes Tier, wurde der Schwarze ein domestiziertes, eine Art Haustier. Im späten 18. Jahrhundert trafen auf gut drei Millionen Weiße in USA bereits 700 000 Schwarze. Und so kommen zu Millionen massakrierten Indianern noch wenigstens – für Gesamtamerika – 50 bis 60 Millionen Schwarze, die dem Sklavenhandel erlagen. Auf diesen beiden Ruhmestaten, auf der fast vollständigen Vernichtung der Indianer und der über noch mehr Millionen Leichen gehenden Ausbeutung der Schwarzen, beruht dieser stolze Staat, auf einem mörderischen Raubzug, lauter Blut und Leichen und lauter fremdem Besitz. Denn auf gigantischen Landdiebstahl, Raubbau, Betrug läuft das Ganze hinaus. Auf das, was der US-Theologe Reinhold Niebuhr »das räuberische Selbstinteresse« des Kapitalismus nennt. Dabei spielte es sich ganz schlicht und selbstverständlich ab; nach dem US-Historiker Joe Frantz einfach derart, »dass man nahm, was zu nehmen war«. Rangierte doch der Indianer für den weißen Edelmenschen »irgendwo unterhalb des Hundes«. Es war eine Landnahme wie einst die israelitische in der Bibel (und die im 20. Jahrhundert, die man schon deshalb mit so viel Einfühlung, Verständnis stützt). Nur unvergleichlich grandioser war sie; doch ganz genauso gut, genauso gottgewollt. Es war, so US-Historiker David Brian Davis, »eine einzige Vergewaltigung nach dem Grundsatz: Alles ist erlaubt«. Es war, so US-Historiker Donald Worster, »eine Katastrophe in Weltformat«. Die Invasoren hatten keinerlei Skrupel, die Einheimischen abzuschlachten, auszumorden, Männer, Frauen, Kinder. Und alles – in Gottes Namen. Das macht bekanntlich (zugegeben: auf der ganzen Welt) die Gewissen noch reiner! Man führte einen 350jährigen Kampf. Und selbst nach der definitiven Regelung des Raubes, der so genannten Hoheitsfrage – wirklich, ein schönes Wort dafür -, ging der Kampf weiter. Und wie er von Gott gesegnet war und seinen Dienern, so selbstverständlich auch von der profaneren Obrigkeit. Schon der zweite US-Präsident, John Adams, schrieb 1812: »Wir sehen kaum einen Indianer mehr im Jahr . Noch ein Sieg, und er wird sie für immer zum Schweigen bringen (quiet them for ever). Das wird ein großer Segen sein für sie und uns«. Ein Sieg ist immer ein Segen für die Besiegten, wenn die Sieger Amerikaner sind . Adams richtete seinen Brief 1812 an Thomas Jefferson, den dritten Präsidenten der USA, Jefferson war »Indianerfreund«. Wirklich hatte er versichert: »Ihr könnt euch stets auf den Rat und die Hilfe der Vereinigten Staaten verlassen«. »Ihr Land und ihr Eigentum soll ihnen niemals genommen werden .« Doch das Wort eines US-Präsidenten ist – mehr noch als das aller anderen – Schall und Rauch, schnurz und piepe. Denn bald waren die Indianer »die wilden Tiere« für Jefferson, und er drohte: »Wir werden gezwungen sein, sie wie die Tiere aus den Wäldern in die Felsengebirge zu treiben«. Und: »Nichts wird diese Unglücklichen so dezimieren wie der Krieg, der in ihr Land getragen wird. Aber der Krieg wird dort nicht Halt machen. Er wird nie aufhören, sie zu verfolgen, solange noch einer von ihnen übrig ist, diesseits des Mississippi«.

Bleibt für mich ein Gedanke – na wer wohl sind die Indianer in unserer aufgeklärten Zeit – aus meiner Sicht keine schwierige Frage – es sind die Wähler in den Sozialstaatsgebilden. Sie finanzieren den Staat und die dortige Elite und als Dankeschön bekommen sie den Indianerstatus – einige die sich anbiedern werden zum Negger befördert – die können immerhin ein noch  ganz ordentliches Leben mit den Essensresten die von den Fressgelagen übrig bleiben ihr eigen nennen. Auf ein solches Leben mit Stolz zurückblicken – oder es gar als erstrebenswert zu empfinden – würde ich allerdings einem Selbstbetrug gleichsetzten – noch so eine Eigenschaft die in westlichen Kulturen mit der Muttermilch eingesogen wird.

Was passiert wenn die Spitzen  aus der Technologie und die Spitzen der Doofen die Deutungshoheit besitzen …..


Das Gleiche aber noch viel mehr wird hier erklärt jede Menge Bücher in deutscher Sprache – mit einem Wissenschatz von 2500 Jahren

Wer sich die Mühe machen will – dem würde ich als Einstieg das empfehlen – Handbuch für die Menschheit die Sicht des Autors hat einen anderen kulturellen Hintergrund … das macht es besonders interessant .

Gehen wir näher auf die Ansichten von M. Schmidt-Salomon  ein – einige Gedanken gefallen mir ausnahmslos gut …

 Keine Macht den Doofen (Michael Schmidt-Salomon)

Weisheit? Nein. Weisheit war und ist Mangelware unter uns eitlen Affen. Unsere so hoch gerühmte Intelligenz – wir nutzten sie nicht vorrangig, um aus dieser Welt einen besseren, einen lebenswerteren Ort zu machen, sondern um uns gegenseitig auszutricksen, auszuplündern, auszubeuten, abzuschlachten. Und wozu das Ganze? Für nichts und wieder nichts. Denn die Sieger dieses elenden Spiels um Macht und Ressourcen kamen keineswegs in den Genuss eines sorgenfreien Lebens. Sie mussten die Früchte ihres Triumphs vielmehr ängstlich umklammern, in ständiger Furcht davor leben, bald selber ausgetrickst, ausgeplündert, ausgebeutet, abgeschlachtet zu werden. Dümmer geht’s nimmer – und doch wird dieses Spiel fortgesetzt von Generation zu Generation. Seien wir doch ehrlich: Die Geschichte der Menschheit ist über weite Strecken eine Geschichte der Unmenschlichkeit! Über Jahrtausende hatten wir nichts Besseres zu tun, als uns gegenseitig niederzumetzeln. Wer zählt die Millionen und Abermillionen, die gefoltert, gehängt, gesteinigt, erstochen, erwürgt, erschlagen, erschossen, verbrannt, vergiftet, vergast wurden? Ein einzigartiger Blutstrom zieht sich durch die Jahrhunderte, er ist der rote Faden in jener sinnlosen Aneinanderreihung von Mord und Totschlag, Ausbeutung und Gewalt, die sich Geschichte nennt. Eine weit treffendere Artbezeichnung als Homo sapiens wäre daher Homo demens6, der irre, der wahnsinnige Mensch. Denn genau das zeichnet uns vor allen anderen Tieren besonders aus: Nur wir sind irrsinnig genug, unser Leben für pure Fiktionen wie »Gott« und »Vaterland«, »Ehre« und »Ruhm« aufzuopfern. Keine Ideologie ist absurd genug, als dass wir für sie nicht bis zum bitteren Ende kämpfen würden. Es reicht, einen Blick in die Geschichte der Religionen zu werfen, um sich ein Bild von der kolossalen Wahnanfälligkeit des Menschen zu machen: Kein noch so neurotischer Schimpanse würde jemals in den Krieg ziehen, um zu beweisen, dass er den cooleren imaginären Freund (»Gott«) an seiner Seite hat. Wir Menschen haben das jedoch immer wieder getan – und ein Ende dieser stumpfsinnigen Groteske ist nicht in Sicht: Denn noch immer bilden wir aufrecht gehenden Deppen uns ein, dass das Universum von einem »Schöpfergott« exklusiv für uns und die Unsrigen erschaffen wurde. Die menschliche Hybris, im Mittelpunkt des Kosmos zu stehen, ist wohl die dümmste und politisch verheerendste Wahnidee, die Homo demens je hervorgebracht hat, sie ist gewissermaßen die Mutter allen Schwachsinns. Von ihr stammen nicht nur unzählige religiöse Idiotismen ab, sondern auch der weltliche Herrschaftsanspruch über den Globus, den Homo demens seit jeher gnadenlos vollstreckt. Es lohnt sich also, dieser ganz besonderen Basisblödheit auf den Grund zu gehen.

die Macht der Deppen – wenn man sich in der Welt umschaut ist die Beschreibung passend, im Wissenschaftsbereich – obwohl es immer nur Teilwissen gibt – gibt jeder vor die Zusammenhänge erkannt zu haben, nur noch die letzten paar % kann man nicht erklären …. und die Politiker ….
Die folgende Erkenntnis gefällt mir deshalb um so besser ….

 Keine Macht den Doofen (Michael Schmidt-Salomon)

Erst vor knapp 200 000 Jahren entwickelte sich aus Homo erectus der moderne Mensch, der, was oft vergessen wird, 95 Prozent seiner bisherigen Existenz als Jäger und Sammler verbrachte. Es mag verwundern, aber tatsächlich kam der moderne Mensch 99 Prozent seiner Artgeschichte ohne christliche Kirche aus, 99,9 Prozent ohne Dampfmaschine, 99,99 Prozent ohne Handy.
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Wenn man die Geschichte unseres Universums auf ein Kalenderjahr umlegt, wird die kosmische Irrelevanz der Menschheit besonders offensichtlich: Setzt man für den 1. Januar 00.00 Uhr den Urknall an, muss man schon bis Anfang September warten, bis Sonne und Erde entstehen. Ende September entwickeln sich die ersten primitiven Lebensformen. Es dauert bis Mitte Dezember, bis die ersten Fische in den Ozeanen schwimmen. Um den 20. Dezember herum tauchen Landwirbeltiere auf. Die Dinosaurier beherrschen die Szenerie vom 28. bis zum 30. Dezember. Erst am 31. Dezember, wenige Minuten vor Mitternacht, tritt der erste Vertreter von Homo sapiens in Erscheinung. Die menschliche Kulturgeschichte schrumpft im Maßstab des kosmischen Kalenders auf die letzten Sekunden vor Neujahr zusammen. Zählen wir also den Countdown herunter, damit das Neujahrsfeuerwerk beginnen kann: 10 – die Jungsteinzeit endet, die Bronzezeit beginnt, 9 – in Oberägypten wird die erste Buchstabenschrift verwendet, 8 – die Gräber im ägyptischen Tal der Könige werden angelegt, 7 – die Chinesen erfinden den Kompass, die Griechen vollziehen den Übergang von der Bronzezeit in die Eisenzeit, 6 – Pythagoras wirkt in Griechenland, Buddha in Indien, Konfuzius in China, 5 – nach dem Ende der griechischen Hochkultur entwickelt sich Rom zur Weltmacht, 4 – aus einer jüdischen Sekte entwickelt sich das Christentum zur dominanten Religion, 3 – die antike Kultur ist nach dem Ende des Römischen Reichs und der Expansion des Islam untergegangen, das Frühmittelalter beginnt, 2 – im Hochmittelalter rufen die Päpste zu Kreuzzügen auf und führen die Inquisition ein, 1 – Luther löst die Reformation aus, die europäische Hexenverfolgung beginnt, die Berechnungen des Kopernikus erschüttern das geozentrische Weltbild, 0 – prost Neujahr! In den letzten Millisekunden vor Mitternacht war Homo sapiens demens besonders rührig: Er erfand nicht nur den Blitzableiter, die Glühbirne und die Digitalkamera, sondern schlachtete auch Hunderte Millionen seiner Artgenossen in unzähligen Kriegen ab. Lassen wir also die Sektkorken knallen! Allzu lange dürfte die Party ohnehin nicht dauern.
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Denn wie viele Sekunden wird der Mensch im ersten Jahr nach dem Urknall existieren? Eine Sekunde (umgerechnet etwa 434,5 Jahre)? Zehn Sekunden? Eine halbe Minute? Würden wir es bis 00.01 Uhr am Neujahrstag schaffen (26 065 Jahre), wäre das für eine demente Spezies wie die unsrige schon beachtlich, eine Verweildauer bis ein Uhr morgens (1 563 927 Jahre) ein kleines Wunder. Am zweiten Januar (in 37 534 246 Jahren) wird es uns mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr geben. Allerdings werden wir nicht die Einzigen sein, die im Laufe des Januars von der Bühne des Lebens abtreten werden. Da die Leuchtkraft unserer Sonne kontinuierlich steigen wird, werden wohl schon am 14. Januar des kosmischen Kalenders (in etwa 500 Millionen Jahren) keine höheren Lebensformen mehr auf der Erde existieren, am 24. Januar (in etwa 900 Millionen Jahren) werden sämtliche Pflanzen verschwunden sein. Anfang März (in rund zwei Milliarden Jahren) wird sich die Erde in einen reinen Wüstenplaneten verwandelt haben. Mitte Juli (in sieben Milliarden Jahren) wird sich die Sonne zu einem Roten Riesen aufblähen und das 250-Fache ihrer jetzigen Ausdehnung erreichen. Vermutlich wird die Erde kurz darauf in die Sonne stürzen, die nach einigen gigantischen Heliumblitzen Ende Juli (in 7,7 Milliarden Jahren) zu einem Weißen Zwerg mutieren wird, der – wie die Asche eines Lagefeuers – noch eine Zeit lang, mindestens bis zum Ende des zweiten kosmischen Kalenderjahres, still vor sich hin glüht, bis am Ende auch bei unserer guten alten Sonne sämtliche Lichter ausgehen.
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Der Blick in den auf zwei Jahre komprimierten kosmischen Kalender macht zweierlei deutlich: Erstens, dass das irdische Leben bloß eine flüchtige Randerscheinung in den unendlichen Weiten des Universums ist. Zweitens, dass der Mensch innerhalb dieser Randerscheinung nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Im kosmischen Kalender hat Homo sapiens allenfalls den Status einer Eintagsfliege (geboren am 31.12, ausgestorben am 1.1.) – bei genauerer Betrachtung nicht einmal das. Die eigentlichen Herrscher der Erde waren und sind die Bakterien, die lange vor uns existierten und auch noch lange nach uns existieren werden.
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Was also ist davon zu halten, wenn sich ausgerechnet die »kosmische Eintagsfliege« Mensch einbildet, im Zentrum des Universums zu stehen? Gibt es einen klareren Beleg für die Unzurechnungsfähigkeit dieser Spezies? Wie blöde muss man eigentlich sein, um den Größenwahn zu übersehen, der uns Tag für Tag in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempeln entgegenschwappt? Der vermeintliche Schöpfer des unendlichen Universums soll wirklich nichts Besseres im Sinn gehabt haben, als sich ausgerechnet in Gestalt einer zufällig entstandenen und bald wieder aussterbenden Affenart auf dem Mini-Planeten Erde zu inkarnieren und gekreuzigt zu werden? Lächerlich! Er soll Wert darauf legen, dass die affenartigen Lebensformen auf diesem unbedeutenden Planetchen sich ihm unterwerfen, indem sie fünfmal am Tag arabische Sätze aufsagen? Grotesk! Der vermeintliche Schöpfer des Alls soll sich allen Ernstes daran stören, wenn zu bestimmten Zeiten, die diese Erdlinge als »Sabbat« bezeichnen, Kinderwagen geschoben werden? Völlig meschugge!

nicht alles was er schreibt kann ich unterstreichen – die Zitate die gefallen mir aber wirklich.
Hier das Orginal – wer es selbst lesen will

Mal zwischendurch ein anderes Thema

 In den USA sind etwa 70 % der in Krankenhäusern erworbenen infektiösen Keime resistent gegen mindestens ein Antibiotikum. Patienten sind dabei oft mit Bakterienstämmen infiziert, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Antibiotikaresistenz

wenn diese Zahlen stimmen, es gibt auch schon erste Stimmen die sagen Antibiotika hilft überhaupt nicht mehr bei machen Infektionen – und vieles spricht dafür, dürfte jeder Krankenhausaufenhalt gefährlicher sein, als eine Autobahn zu überqueren in der Rushhour. Der Arztbesuch im allgemeinen dürfte sich zu einem Problem entwickeln. Der ganze Gesundheitsbereicht – die Gesundheitsindustrie könnte demnächst einen herben Rückschlag erleben – ein resistenter Bakterienstamm dürfte ausreichen und wir erreichen nicht einmal mehr die Lebensdauer einer 1 Tagsfliege – im kosmischen Massstab gemessen. Nur an diesem Beispiel können wir sehen – wie dünn die Eisschicht ist auf der wir stehen, trotz Wissenschaft und Internet. Wie 2014 beim FC Bayern München siegesgewohnt in der Heimliga – sich unschlagbar fühlend – war die Zeit reif, eine ordentliche Klatsche zu bekommen. Was sich die Erfolgreichen selten eingestehen – wird es geschafft einen schwierigen Berg zu erklimmen – dort oben auszuharren ergibt keinen Sinn – jetzt geht es mal an den Abstieg und dann schauen wir mal was als nächstes kommt ……
Krankenhausaufenthalt, Vorsorgeuntersuchung, Arztbesuch …. bald ein Ticket zur Achterbahnfahrt mit dem Sensenmann ???

Zurück zum vorigen Autor – da gibt es noch ein paar interessante Ansichten

 Keine Macht den Doofen (Michael Schmidt-Salomon)

Das religiotische Syndrom Brechen wir an dieser Stelle die Untersuchung ab: Wir haben uns im Schnelldurchlauf drei der unzähligen religiösen Heilsgeschichten angeschaut, die sich Homo demens im Laufe der Jahrhunderte eingebildet hat. Dabei ist – wie ich hoffe – deutlich geworden, dass keine dieser Geschichten auch nur annähernd einer kritischen Überprüfung standhält. Tatsächlich zeichnen sich die grundlegenden Mythen des Judentums, des Christentums, des Islam (auf die ganz besonderen Verrücktheiten des Hinduismus oder des tibetischen Buddhismus will ich hier gar nicht erst eingehen) durch eine geradezu mitleiderregende Dämlichkeit aus. Trotzdem – und allein dies zeigt schon, wie verkehrt es ist, in Bezug auf unsere Spezies von Homo sapiens zu sprechen – nehmen noch immer Milliarden von Menschen diese Unsinnserzählungen für bare Münze.

das sehe ich genau so – es wird im folgenden noch etwas differenziert – was aus meiner Sicht auch sehr wichtig ist.

Ja, einige Tage nichts passiert hier – war zu beschäftigt, jede Menge Arbeit auf der Kautschukplantage und habe nebenbei einen Führerscheintest gemacht. Ja, Führerscheintest kein Problem – solange er nicht in thailändischer Sprache ist. Ich musste mein Autoführerschein verlängern – muss hier alle 5 Jahre gemacht werden – und dann hab ich die Gelegenheit wahrgenommen noch den Test für den Motorradführerschein zu machen – ohne Vorbereitung und in thailändischer Sprache. Ist natürlich schief gegangen – habe nur 21 von 30 Punkten erreicht – ab 23 wäre er bestanden gewesen. Aber hier in der Provinz war es eine kleine Sensation – der 1. Ausländer, der den Test auf Thai machte und dann 21 Punkte erreichte — was viele Thais im 1. Anlauf nicht schaffen. Meine Frau machte 30 Punkte voll – auch ohne Vorbereitung – da war genug Gesprächsthema. Was ich insgesamt zu der Prüfung sagen kann – es wurde an einem Computer durchgeführt – jeder Teilnehmer hatte andere Fragen aus dem Fragekatalog. Bescheissen war nicht möglich. Das Niveau war dem in Deutschland vergleichbar – ein Autoführerschein kann hier innerhalb eines Tage gemacht werden – Gesamtkosten ca. 25 Euro. Es müssen 30 Fragen beantwortet werden und 23 müssen richtig sein – dann kommt noch ein Praxistest auf einem Übungsgelände mit dem eigenen Auto oder Motorrad. Also wirklich viel einfacher ist es nicht zu Deutschland – einzig die Kosten sind der kleine Unterschied. Man muss auch noch ergänzen, wer den legalen Weg nicht schafft, da gibt es immer noch einen anderen Weg um das gleiche Resultat zu erreichen – kostest allerdings einiges mehr. Bei mir ist es egal – den Autoführerschein habe ich , den Motorradführerschein brauche ich nicht wirklich – aber für mich war es eine interessante Erfahrung. Meine Frau meint ich soll zum Wiederholungstest — aber ehrlich gesagt, ich glaube ich hab keine Lust.

Auf Drängen meiner Frau hab ich den Wiederholungstest gemacht – und bestanden, diesmal mit 26 von 30 Punkten. War auf jeden Fall eine interessante Erfahrung – was ich beobachten konnte, die Prüfllinge für den Autoführerschein sind sicher in der Grössenordnung > 50%  im Praxistest durchgerasselt – meistens, weil sie nicht korrekt einparken konnten. Das ist nicht weiter tragisch, denn man bekommt Wiederholungstermine und getestet wird dann nur noch der nicht bestandene Teil. Es entstehen auch keine weiteren Kosten – bezahlt wird erst, wenn der Führerschein ausgestellt wird. Ist alles in allem ein System, das mir gefallen hat … jeder kann es schaffen, im schlimmsten Fall ist es nur ein grosser Zeitaufwand. Noch einmal zu den Kosten – Auto und Motorradführerschein kosten ca. 25 Euro — ohne jetzt die Preise in D genau zu kennen, dürfte das Gleiche sicher um 1500 Euro kosten, also das 50-60 fache ….. in D ist halt alles besser

Im Moment lese ich gerade ein Buch – ein Buch für keinen das kann noch eine Weile dauern und später dürfe es hier einige Zitate davon geben. Ein Ausschnitt aus einer Leserkritik:

Die Welt könnte so einfach, so unkompliziert, so verständlich sein.
Schubladen links, mitte, rechts oder rot, schwarz, gelb, grün, oder schuldig/unschuldig, gut/böse, faul/fleißig, rechtschaffend/betrügerisch, menschlich/unmenschlich, lebenswert oder nicht usw.
Damit wird Schluss sein, wenn man anfängt dieses Buch zu lesen und es auch durchhält.

Viele Dinge die bei mir noch teilweise unverknüpft im Kopf herumschwirren – hat dieser Autor aus meiner Sicht auf beeindruckende Weise verknüpft – bisher war alles recht stimmig. Allerdings ist nicht zu erwarten, das es viele Leute lesen werden – denn die Dinge über die diese Buch handelt, kann jeder selbst beobachten – wenn er denn will ……..

Kurz eine aktuelle Nachricht die ich für erwähnenswert halte:

Am gestrigen Samstag fand im München, im Bayerischen Hof, im Königssaal eine Konferenz unter dem Namen „Ist das Papiergeld noch zu retten?“ statt. Einer der hochkarätigsten Redner dort war Professor Dr. Jürgen Stark, ehemaliger Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank und ehemliger Vizepräsident der Deutschen Bundesbank. Ein Besucher dieser Konferenz berichtet, daß Professor Stark ganz klare, erschütternde Aussagen dort gemacht hat.

Der Prof. Stark sieht ein baldiges Ende  – also Sachverstand kann ihm wohl niemand absprechen. Ich kann mich auf Hinblick des Sachverstandes in keiner Weise mit dem Prof. messen, aber ehrlich gesagt sehe ich das Ende des Papiergeldsystems noch nicht mal am Horizont. Was für mich klar ist, wäre folgendes: die jetzt demnächst fällig werdenden Kosten der Rentensysteme – Stichwort: Babyboomer – müssen auf ein absolutes Minimum heruntergefahren werden – in D/EU wäre das derzeitige Hartz 4 Niveau die Zielgrösse. Um das durchsetzten zu können muss es natürlich noch eine entsprechende Krise geben – aber es wird nicht das Ende des Papiergeldsystems sein – im Gegenteil, ein bargeldloses System wird im Westen eingeführt werden – Leistungen werden nur noch an Menschen mit Chip im Körper geleistet – damit wäre die DDR 2.0 implementiert – eine Mauer wird nicht mehr benötigt – die Leistungen werden nur noch im Inland erbracht. In anderen westlichen Staaten ausserhalb der EU läuft das ähnlich. In Asien oder besser gesagt den BRIC Staaten dürfte im kapitalistischen Durchlauf noch gut 20-30 Jahre verbleiben bis sie in das Stadium das aktuell im Westen läuft eintreten. Das mal nur im Bezug auf das Geldsystem. Natürlich gibt es noch genug andere Faktoren z.B Krieg oder anderes das diesen Prozess beschleunigen könnte.

Jetzt ein anderer Bericht – zufällig bin ich darauf gestossen – Friedhöfe der besonderen Art das dürfte ein weltweites Problem sein und auch direkt unsere eigene Familie tangieren – als Kautschukproduzenten, denn jedes Auto hat ja vier Reifen. Wenn die grossen Firmenschliessungen einsetzen, dürfte der Schuss bis zu uns zu hören sein. Nur vermute ich, dass es keine geordnete Abwicklung geben wird – es wird wohl auf kriegerische Art gelöst – 2 Fliegen mit einer Klappe, Material und Menschen werden in grossen Stiel verheizt – das schafft dann wieder Luft.

Ein anderer Artikel der mir gefallen hat zum Thema Israel zumal die Autorin als absolut unverdächtig eingeordnet werden kann Evelyn Hecht-Galinski z. Zt. gehen mir viele unterschiedliche Gedankenstränge durch den Kopf, da ich immer noch mit dem – ein Buch für keinen beschäftigt bin. Es sind viele interessante Ansätze dort – aber gerade obiges Thema wird aus meiner Sicht nicht genug berücksichtigt. Es ist eben alles nicht so einfach – ich weiss auch noch nicht ob ich den richtigen Gedankenblitz bekomme um die Gedankenwolken in ein passendes 3 Sätze Schema zu bringen, denn ein weiteres Buch schreiben – darin sehe ich keinen Erkenntnisgewinn. Wie ich schon früher andeutete – wenn man es nicht schafft – eine Problematik in 3 Sätzen zu strukturieren – hat man das Thema nicht voll umfänglich begriffen und ich gebe freimütig zu – davon bin ich im Moment noch meilenweit entfernt.

hugo • 14. Juli 2015


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