LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

Eine kurze Einleitung

So, wo fangen wir an – am besten mit einer kleinen Vorstellung, Namen gibt es keinen – das hat so viel Informationgehalt wie wenn man Sandkörner in der Sahara nummeriert und dann glaubt etwas mehr über den Sand zu wissen …….

Mein Jahrgang gehört zu den frühen 60er, aufgewachsen bin ich in der BRD  – diesem Staatsgebilde habe ich  Anfang 2011 den Rücken gekehrt – und lebe jetzt zusammen mit der Familie in LOS – dem Land ohne Socken – man kennt es unter dem Namen Thailand.

Die Selbstgespräche – meine inneren Monologe handeln über mein vergangenes Leben und meinem neuen Abschnitt in einem anderen Land – denn ich habe jetzt die Zeit meine Gedanken etwas zu sortieren d.h durch das Schreiben mir bewusster zu machen was sich da so alles im Kopf abspielt. Früher hätte man wohl dazu ein Tagebuch geschrieben ……. früher war viele anders, auf den ersten Blick.

In meinem früheren Leben d.h in den letzten knapp 12 Jahren hatte ich bei einem Weltkonzern gearbeitet und hatte dort Maschinen in Betrieb gesetzt – das gab mir Gelegenheit auch andere Ecken in der Welt zu sehen und zwar mit anderen Augen als wenn man dort auf Urlaub war.

Heute ist das Standbein unserer Familie eine Kautschukplantage im Süden von Thailand – Geld aus meinem Geburtsland gibt es keines mehr – vielleicht mal eine Rente – damit rechne ich allerdings nicht – sollte ich mich verrechnet haben tut es auch nicht weh.

Jetzt noch kurz dazu warum ein Blog – ich habe bisher in diversen deutschsprachigen Thai Foren und auch in deutschsprachigen Foren Beiträge geschrieben – in Deutschand haben 2 Foren den Betrieb eingestellt und die Form eines öffentlichen Forums behagt mir immer weniger. Warum?

Ganz einfach – in meiner Restlebenszeit habe ich keine Lust mehr ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ich schreibe meine Gedanken auf – so wie sie im Kopf entstehen, ob sexistisch, schwulenfeindlich oder sonst was, das gefilterte Geschrubel der Gutmenschen in den (westlichen) Medien ist eine Sache – mein Geschrubel meine Sache. Niemand wird gezwungen meine Gedanken zu lesen – es ist jedem selbst überlassen was er mit seiner Zeit macht. Ob das einer oder keiner liest ist völlig belanglos, es ist sowieso nur für mich gedacht – das einzige was den kleinen Unterschied zu einem früheren Tagebuch macht – ist der, dass es theoretisch jeder lesen kann. Ich verdiene hiermit kein Geld – wäre reine Zeitverschwendung …… Geld verdienen funktioniert hier etwas anders.

Ich glaube das dürfte genügen – jeder kann jetzt entscheiden, wie es bei ihm weitergeht …..

hugo • 14. Juli 2015


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