LandOhneSocken

Ein Leben ohne Transferzahlung

10 wieviel Zeit bleibt noch ?

eine dramatische Frage – eigentlich nicht, denn es geht nicht um Politik sondern um grundsätzliches. Hier ist ein sehr schöner Artikel, ist relativ lange, beleuchtet die Problematik aber recht gut – aus dem Blickwinkel des westlichen Denkens. Buddhismus – seine Aussagen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse – eines vorweg, es gibt keine wirklichen Widersprüche.

In diesem Artikel werden die entscheidenden Grundlagen angesprochen, dabei erkennt auch ein völlig Unbedarfter, dass es nicht um Religion im herkömmlichen Sinne geht – der Autor betont dabei ausdrücklich den Bezug zum Frühbuddhismus. In Thailand findet sich diese Form des Praktizierens vor allem in der Thailändische_Waldtradition .

Im vorigen Blogbeitrag bin ich auf die aktuellen Verstrickungen der westlichen Kultur und ihrem praktizierten Materialismus eingegangen – diesen Materialismus gibt es auch in Asien, … weltweit. Auch mit besten Absichten finden diese Verstrickungen kein gutes Ende, ob im Kapitalismus, Sozialismus oder in einer Mischform. Innerhalb dieses Gedankengebäudes ist ein Fortschritt nicht möglich – es werden sich nur die Zyklen wiederholen oder mit dem  Transhumanismus wird ein neuer Mensch erschaffen, aus meiner Sicht die wahrscheinlichste Wendung.

Update

die Prognose gilt für 2030 und folgende … also in 15 Jahren ….

Was bleibt der alten Spezies noch an Optionen — nicht sehr viel, der Weg wird immer schmaler und die Zeit läuft davon.

Alles, was heute noch vom Buddhismus übrig ist, sind die Worte des
Buddha. Seine Lehren verbleiben uns nur noch in Form der Schriften. Bitte
seid euch dessen alle wohl bewusst. Aufgrund der Korruption, die durch
die verblendende Natur der Kilesas verursacht wird, werden wahre spirituelle Prinzipien im heutigen Buddhismus nicht mehr praktiziert.

Kilesas = negative psychologische und emotionale Kräfte, die im Geist aller Lebewesen existieren

Hier noch ein kurzes Zitat – warum politische oder gesellschaftliche Lösungen immer scheitern werden – für viele dürfte das eine auf den ersten Blick seltsame Erklärung sein, auch die Art der Formulierung, wenn man  darüber aber etwas nachdenkt, erkennt man den Wahrheitsgehalt sehr schnell.

Wissen zusammen mit Schauen, Schauen zusammen mit Wissen von der wahren Eigenschaft der Dinge, ein Erkennen, wie Gut und Böse in den drei Sphären des Daseins kreisen – die Sphären der Sinneswelt, der feinstofflichen Form und der Formlosigkeit. Es erkennt, wie sie einander bedingen, insofern als Gut und Böse sich lediglich im Kreislauf der Wiedergeburten bewegen können. Die Tatsache, dass sich die Wesen von diesem Kreislauf vereinnahmen lassen rührt daher, dass sie sich von Gut und Böse vereinnahmen lassen. Sie wollen das Glück und den Wohlstand, die als Ergebnis des Guten zu ihnen kommen. Aber sobald die guten Ursachen aufgebraucht sind, werden sie von Befleckung und Begehren dazu getrieben, üble Taten zu begehen, und so kreisen sie in Richtung des Bösen weiter. Daher müssen wir die Anhaftung an beide Seiten abschneiden,  denn wenn wir versuchen uns an das Gute zu halten, dann kann das Böse gar nicht anders, als ihm in seinem Kielwasser zu folgen.

Wer zu dieser Thematik mehr erfahren will – der muss nicht nach Asien kommen, die Zitate und Texte wurden übersetzt von einem deutschen Bhikkhu aus diesem Waldkloster eine hervorragende Quelle – würde ich noch in Deutschland leben, hätte ich sie längst einmal aufgesucht.

So wie ich das sehe gibt es nur eine Lösung die Erfolg verspricht (und das ist sicher nicht Glück, Wohlstand, Freiheit oder Demokratie)  – die Frage ist begreifen wir das oder vergeuden wir unsere Zeit, denn jeder Tag könnte der letzte gewesen sein (der eigene Tod), ob in einer transhumanistischen Gesellschaft noch ähnliche Möglichkeiten bestehen (Wiedergeburt :roll: ) – darauf sollte man sich nicht verlassen. Schaut euch auf der Seite des Waldkosters etwas um, es gibt dort sehr gute Texte, das wäre doch ein Anfang.

hugo • 31. Juli 2015


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