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8 etwas über Weisheit und Wahrheit

WEISHEIT ENTHÜLLT DIE WAHRHEIT

Das Licht der Weisheit führt zur Entdeckung des Stromes des Dhamma. Wenn das Herz vom Licht der Weisheit erhellt ist, enthüllt jegliche Kontemplation die Wahrheit. Wir werden die Dinge kennen und deutlich erkennen so wie sie wirklich sind – dass die Dinge an denen wir als „Ich” oder „mein” angehaftet haben, dies tatsächlich gar nicht sind. Sie sind vergänglich – der Veränderung unterworfen, in Übereinstimmung mit ihrer Natur.
Alle Besitztümer, die wir einst für unser Eigentum gehalten haben, sind in Wirklichkeit
lediglich Dinge, auf die wir uns nur zeitweilig verlassen können. Wenn die Zeit kommt,
müssen sie, ebenso wie wir selbst, zugrunde gehen, gemäß dem Gesetz der Vergänglichkeit.
Es gibt deutliche Beispiele für uns, die es zu kontemplieren gilt. Wenn wir einer Bestattung beiwohnen, sollten wir verstärkt die Wahrheit von Dukkha, von der Unbeständigkeit und von Nicht-Selbst erwägen. Der Buddha sagte, dass wir unvermeidlich von dem was wir lieben, Abschied nehmen müssen. Wir alle müssen von einander Abschied nehmen und als Ergebnis davon Leid erfahren, egal was unser Glaubenssystem ist, denn dies ist die wahre Natur des Daseins. Jene, die die Wahrheit kennen und erkennen, verstehen, dass alle weltlichen Dinge einen Anfang und ein Ende haben. Aber jene die verblendet sind, klammern sich an weltliche Dinge, die flüchtig sind. Unser Herz hat sich seit langer Zeit in dieser Welt verirrt. Um es auf die richtige Fahrbahn zurückzubringen, müssen wir erwägen, was seine Verblendung verursacht.
Zum Beispiel nisten Gier und Hass tief im Inneren des Herzen und kommen nur dann zum
Ausdruck, wenn äußere Dinge das Herz dazu reizen, sie nach außen hin zu zeigen. Da wahre Gier und wahrer Hass tief innen sitzen, muss man das Herz lehren, die Gefahr und das Leid, zu denen sie führen, zu erkennen. Wenn das Herz die Wahrheit kennt und erkennt, wird es von sich aus Gier und Hass loslassen. Die Weisheit, die erforderlich ist, um den verblendeten Geist zu belehren, muss scharf genug sein, um das Herz von den Ursachen des Leidens zu überzeugen, bis es Gier und Hass nicht mehr akzeptabel findet. Das Herz nimmt Gier und Hass schließlich als Gifte wahr, als giftige Kreaturen, oder als Feuer, an dem es sich verbrennt. Wenn wir von etwas wissen, dass es derart gefährlich ist, wer würde sich dem jemals nähern wollen? Der springende Punkt ist daher, das Herz die Gefahr von Gier und Hass wissen und erkennen zu lassen; und wenn dies geschieht, wird es gewillt sein, diese sofort zu vertreiben. (Dies ist nur eine kurze Erklärung als Richtlinie für dich. Wende nun Weisheit an, um Gier, Hass und Verblendung in deinem eigenen Erleben zu kontemplieren.)
 
dieses Zitat stammt von diesem Text
 wer das ein oder andere Wort nicht verstanden hat, der Sinn es Textes lässt sich leicht erschliessen.  Darum dreht es sich im eigentlichen Buddhismus, es ist in Wirklichkeit keine Religion – was den  Kern des Buddhismus ausmacht, sondern es ist eine Anleitung zur Geistesentwicklung.
 Ajahn Buddhadasa
Was steht in dem Text auf diesem Bild – im Prinzip genau das was auf dem Bild zu sehen ist, sinngemäss, man ist immer auf sich selbst gestellt,  das Leiden – eines jeden – im weiteren Sinne die Probleme, die jeder Mensch hat,  muss jeder auch selbst lösen. Es gibt natürlich Hilfsmittel aber auch Mittel die das Leiden noch zusätzlich steigern, aber zu was der Mensch greift ist wiederum die persönliche Entscheidung eines jeden selbst. Jeder entwirft sein eigenes Karma – jeder setzt durch seine Taten oder Unterlassungen die Ursachen – Wirkungs-Kette in Gang. Im Buddhismus dürfte das Entstehen der Ursachen – Wirkungs-Kette am besten erforscht und dokumentiert sein – wie es beendet werden kann wird auch genau beschrieben.
Was auch ganz klar und deutlich erklärt wird, jeder Mensch muss diesen Prozess – den sogenannten mittleren Weg alleine finden und dann auch alleine gehen. Viel mehr gibt es nicht zu tun.
Wie man aber schon im Rückblick der nur letzten 2500 Jahre sehen kann, wird das Konzept der Wirklichkeit von dem normalen Menschen nicht sonderlich geschätzt. Bis auf wenige Ausnahmen, die es zu jeder Zeit und in jedem Kulturraum gegeben hat, nimmt sich niemand die Zeit das Konzept auf Tauglichkeit zu prüfen. Alleine am Zustand der heutigen Technik, also diese Dinge die der menschliche Geist erschaffen hat, kann man leicht erkennen, was ihn auch beschäftigt. Der grösste Teil des geistigen Schaffens wird auf die Entwicklung neuester Waffen gerichtet, auch Waffen zur geistigen Beeinflussung des Menschen – z.B das Medium in dem wir uns gerade bewegen. Die Probleme des Menschen werden nicht mit Demokratie oder Meinungsfreiheit gelöst – das sind nur die Schuhe die man sich anzieht und damit den echten Bodenkontakt verliert. So wird aus einem Hilfsmittel, wenn es zur reinen Gewohnheit oder zum falschen Zweck eingesetzt wird, eine Fessel – so etwas zu erkennen, wäre ein erst Schritt ….

hugo • 26. Juli 2015


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