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Ein Leben ohne Transferzahlung

18 Beobachtungen am Rande

Version: 1.00 Hier geht es zu den Fussnoten 1)Fussnoten im Überblick – so kann man sich zuerst die Basics zum Beitrag anschauen

Es sind einige Wochen verstrichen seit meinem letzten Beitrag.

Der 6 teilige Part ธุดงค์ (Dhutanga) ist abgeschlossen, ob das was ich sagen wollte andere verstehen können, weiss ich nicht, wahrscheinlich eher nicht.

Wo unsere Familie heute lebt, da scheint sie an einem relativ sicheren Ort zu sein, die Veränderungen die sich in Europa abzeichnen haben keinen dirkten Bezug zu uns. Nur über die gekoppelte Wirtschaft – die Rohstoffpreise werden wir augenblicklich davon betroffen, die eilen von einem Tiefpunkt zum Nächsten. Meine Frau generiert aber noch andere Einnahmen, deshalb ist das derzeit kein Problem. In unserem Umfeld sieht das schon anders aus, der Konsum muss merklich eingeschränkt werden, dass zieht dann mehr und mehr Kreise und die allgemeine Geschäftstätigkeit wird weniger. Die Warnhinweise auf kommende radikale Veränderungen sind nicht mehr zu ignorieren.

Noch einmal eine kurze Zusammenfassung von ธุดงค์ (Dhutanga) in 3 Sätzen:

Die aktuellen weltweiten Probleme auch in der Vergangenheit, haben wenn man konsequent sucht, immer ihre Wurzeln im religiösen Umfeld. Das passende westliche Gleichnis dazu ist das Essen des Apfels vom Baum der Erkenntnis und die Vertreibung aus dem Paradies. Die Art und Weise wie heute Erkenntnisse einseitig generiert werden mit Hilfe der Wissenschaft (unter zuhilfenahme von Axiomen 2)Axiomen ),  ermöglicht keine Richtungsändung und die NWO ist die logische konsequente Entwicklung und wird ihren Abschluss im Transhumanismus finden.

Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern die Menscheit sich selbst, transhume Lebensformen werden die nächste Stufe einläuten. Wie die aktuellen rund 7 Mrd. dieser Menschheit die nähere Zukunft verbringen halte ich für nicht vorhersehbar, wahrscheinlich werden sie einfach ihrem Schicksal überlassen. Ein sehr kleiner Prozentsatz wird mit entsprechendem finanziellen Background, sich sein entsprechendes transhumanes Update verpassen lassen, das dürfte sich aber im einstelligen Prozentbereich bewegen, auf die Weltbevölkerung umgelegt.

So ist meine Meinung zur Situation heute – aber wie das mit Meinungen so ist, sind die meistens falsch und das Leben schreibt seine eigenen Regeln.

Es sind derzeit 3 Themenfelder mit denen ich mich beschäftige, einmal die Landessprache besser zu beherrschen, dann der Buddhismus und ganz neu der Raspberry Pi 2 3)Raspberry_Pi den ich jetzt seit knapp 1 Monat besitze. Ich habe früher ja geschrieben, dass ich das Internet für das Basisinstrument der NWO halte, daran hat sich auch nichts geändert. Ein Grund mehr, sich damit zu beschäftigen und es besser zu verstehen. Die ganzen Apps auf den Smartphones und Tabs sind mir schon lange ein Dorn im Auge, um sie nutzen zu können muss man ja nicht mehr als seine Zustimmung erteilen. Was da wirklich im Hintergund abläuft (Technik) möchte ich besser verstehen lernen und der Einplatinencomputer ist ein ideales Schulungsmittel wie ich finde. Diese WordPress Seite werde ich versuchen selbst zu hosten, auf diesem Raspberry Pi. Bisher hat das allerdings noch nicht geklappt.

Letzte Woche ist meine Mutter verstorben, das war eigentlich eine gute Nachricht, denn nach einem schweren Schlaganfall vor 3,5 Jahren konnte sie nicht mehr richtig laufen und überhaupt nicht mehr so sprechen, dass andere Personen sie verstehen konnten. Im letzten Jahr hatte ich meine Mutter zusammen mit meinem Sohn besucht, sie lebte in einem ganz neuen Pflegeheim. Nach heutigen Massstäben war die Versorgung sehr gut – aber für uns (mein Sohn und ich) war dort eine sehr beklemmende Atmosphäre zu spüren. Ich bin sicher die Bewohner haben das genau so wahrgenommen, denn es ist ein Ort wo die Menschen zum Sterben hin abgeschoben werden. Was ich und mein Sohn mitbekommen haben trotz der unklaren Artikulation ihrer Sprache war, dass sie mich angefehlt hatte sie mitzunehmen – nach Thailand. In ihrem Zustand hätte sie aber keine Fluggesellschaft der Welt befördert. Entsprechend dramatisch war auch der Abschied – denn es war absehbar, dass wir uns nicht mehr wiedersehen würden. Ein Satz den man nach mehrmaligem Hören klar erkennen konnte war — ich will nicht mehr. Diesen Satz den wiederholte mein Sohn noch Wochen später immer wieder, als wir schon längst in Thailand waren, er hatte offensichtlich das genau so verstanden wie ich.

Warum erzähle ich das, weil ich glaube, das ist ein typisches Zeitereignis – nur direkt Betroffene können es verstehen, denn alle anderen schieben das Offensichtliche von sich weg.

Meine Mutter war zusammen mit uns, als mein Vater verstorben war in ihrem 80. Lebensjahr für 2,5 Monate nach Thailand gereist. Unser Lebensmittelpunkt war damals noch D und unser Sohn gerade einmal 5 Jahre alt und noch im Kindergarten. Es war ihre erste grosse Reise auch ihr erster Flug. Ihr Hauptmotiv war, sie wollte sehen, wo ihr Enkelsohn einmal leben wird. Zu der Zeit hatte ich schon meine grösste Investition getätigt, die Kautschukplantage war beim letzten Thailandbesuch schon gekauft worden. Meine Mutter hatte in ihrer Jugend selbst auf dem Bauernhof gearbeitet bis Mitte 20 dann heiratete sie meinen Vater und hatte den Schwarzwald verlassen. In einer tropischen Region war sie noch nie, aber sie war hell auf begeistert von dem was sie dort gesehen hatte. Meine Frau und ich machten ihr das Angebot mit nach Thailand zu kommen, aber sie lehnte dann ab. Der Hauptgrund für die Absage war, sie meinte, dass sie in ihrem Alter nicht mehr die Sprache lernen könnte und sie sich mit niemand ausserhalb der Familie unterhalten hätte können. Wir haben das alle akzeptiert und sie lebte dann auch fast 1,5 Jahre nachdem ich als letzter nach TH gezogen war (Frau und Sohn waren schon 1 Jahr früher gestartet) recht zufrieden in unserem Haus in D.  Zusammen mit meinem Sohn besuchten wir sie dann 1 Jahr später in D – ungefähr 2 Monate nach unserem Besuch hatte sie dann den Schlaganfall ……

Was ist jetzt das typische Zeitereignis – meine Mutter konnte sich nicht vorstellen, dass sie in die Situation kommen würde, dass sie einmal nicht mehr sprechen könnte – obwohl genau das selbe Schicksal sie bei diversen anderen Bekannten und Verwandten beobachten konnte, sogar bei der Schwester meines Vaters die früher in unserem Hause gelebt hatte. Wäre ihr der Schlaganfall in TH passiert, hätte sie eine persönliche Pflegekraft rund um die Uhr locker bezahlen können und sie hätte mitten in der Familie gelebt – mit tropischem Garten vor dem Schlafzimmer. Ihre Entscheidung war eine andere – ihr Karma war, am Schluss ihres Lebens noch einmal 3 harte Jahre durchleben zu müssen und niemand konnte sie in dieser Situation erlösen. Ich glaube sie hatte diesen Sachverhalt genau begriffen, ich hatte es beim letzten Abschied in ihren Augen gesehen.  Sie hat es jetzt Gott sei Dank überstanden.

Ich glaube in Europa sind die Zeichen für ein weit schlimmeres Drama klar ersichtlich. Aber wie bei meiner Mutter, wird das naheliegende nicht in die Überlegung mit einbezogen – man glaubt der IST Zustand dauert ewig. Der IST Zustand ist aber nur ein flüchtiger Moment – gefühlt kann das manchmal lange andauern, in der Realität läuft das aber anders ab. Das ist kein Schicksal, der Moment ist solange veränderbar, bis die Situation eintrifft (Schlaganfall) erst dann wird man von dem Strom weggespült und weitere Aktionen sind sinnlos.

Das Karma (Ursache-Wirkungskette) erfüllt sich dann und niemand kann es aufhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fussnoten   [ + ]

1. Fussnoten im Überblick
2. Axiomen
3. Raspberry_Pi

hugo • 30. November 2015


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